5 Tipps für einen erfolgreichen ersten Arbeitstag!
Kleidung, Körperhaltung, Mimik: Innerhalb von Sekunden steht der erste Eindruck fest, den wir bei anderen hinterlassen. Vor allem im Job können Sie da schnell verlieren – und ebenso schnell punkten!
Wussten Sie, dass nach den ersten vier Minuten eines Gesprächs bereits feststeht, ob Sie „gut ankommen“ oder nicht? Das haben aktuelle Untersuchungen des Management Centres an der amerikanischen Aston University ergeben. Auch das Einhalten von Verhaltensregeln kann ein Faktor dafür sein, ob Sie tagtäglich sympathisch rüberkommen. for me hat bei der Essener Personaltrainerin Anke von Dunten nachgehakt.
Tipp 1: Die richtige Begrüßung
Es gibt die klassische Regel: Die- oder derjenige, der kommt, reicht die Hand.
Das gilt am Arbeitsplatz nicht immer. Hier entscheidet die Person, die in der Hierarchie höher steht, ob sie ihre Mitarbeiter mit Handschlag begrüßen möchte. Zurückhaltung ist also angebracht. Sonst gilt: Der Ältere reicht zuerst die Hand. Bei Kundenbesuchen werden die Kunden als höherrangig angesehen und haben so das „Handreichrecht“.
Tipp 2: Duzen oder siezen?
Ähnlich wie in der Begrüßungsfrage wird auch in der Duzen-Frage entschieden. Anke von Dunten: „Als Mitarbeiterin sollten Sie Chef oder Chefin kein Du anbieten, dürfen aber im Gegenzug auch erwarten, selbst nicht einfach geduzt zu werden.“ Ein allgemein bekanntes Problem stellt auch die Zeit nach einem Betriebsfest dar. Falls Sie ein „Du“, das Ihnen unangenehm ist, von einem solchen Abend mitgenommen haben, scheuen Sie sich nicht, das am nächsten Tag anzusprechen!
Tipp 3: Distanz wahren
Anke von Dunten: „Im Job bewegen wir uns meist in der so genannten gesellschaftlichen Distanz zu unseren Kollegen. Sie entspricht einer Entfernung von etwa einem bis zwei Metern. Bei einer Begrüßung mit Handschlag nähern wir uns einander kurzzeitig auf die persönliche Distanz von 50 cm an. Achtung: Falls diese dann überschritten wird, befinden wir uns schon auf der intimen Distanz zur anderen Person, was meist nur negative Gefühle hervorruft.“
Tipp 4: Nähe herstellen
Sie können bereits unterbewusst ein positives Zeichen setzen, wenn Sie bei der Begrüßung hinter Ihrem Schreibtisch hervorkommen und auf den Gast zugehen. Falls Sie beschäftigt sind, dann stellen Sie trotzdem einen Blickkontakt her und wenden sich dem Gast zu. Auch kleine Gesten, wie Hereinwinken oder auf einen Stuhl deuten, helfen, eine unterschwellige Negativeinstellung zu vermeiden!
Tipp 5: Das richtige Outfit
Kleider machen Leute. Achten Sie deshalb – auch im Hochsommer – auf bedeckte Schultern und ein dezentes Dekolleté. Tragen Sie im Job keine hautengen Teile. Auch kurze Röcke mit „Aussicht“ sind tabu. Anke von Dunten: „Auch wenn’s schwer fällt: Selbst im Sommer stehen Strumpfhosen und geschlossene Schuhe für ein gepflegtes Äußeres.“ Was die Farbigkeit der Kleidung angeht, gilt: Je höher Sie in der Verantwortung steigen, desto gedämpfter (dunkelblau, braun, grau, schwarz) werden die Farben.