Die vielen Wege der Schmerzbekämpfung
Rücken- Nacken- oder Knieprobleme? Da gibt es viele verschiedene Möglichkeiten einer Schmerzbehandlung. Doch wo sind ihre Vor- und wo ihre Nachteile? Welche Therapien lassen sich kombinieren? Lesen Sie hier, auf welche Weise die einzelnen Mittel wirken.
Schmerztabletten
Sie sind effektiv, denn sie blockieren die Entstehung von Schmerzsignalen. Aber: Sie beseitigen die Ursache des Schmerzes nicht und haben das Risiko arzneimitteltypischer Nebenwirkungen. Es ist deshalb empfehlenswert, sie mit einer natürlichen, aber mindestens so effektiven Schmerztherapie zu kombinieren. Das lindert noch wirksamer den Schmerz und entlastet den Körper noch besser.
Wärmepflaster
Direkt auf der Haut getragen, sorgen sie für eine Erwärmung der abgedeckten Fläche. So wird die Durchblutung an der Hautoberfläche gefördert. Nur: Das Wärmegefühl wird zwar empfunden, tiefer liegende Muskelpartien kühlen durch die Anwendung aber eher aus (Wärmeverlust durch weit gestellte Hautgefäße). Wirkstoff von Wärmepflastern ist übrigens häufig Capsaicin, der Hauptbestandteil von Chilischoten, der zum Teil autirritationen und allergische Reaktionen hervorrufen kann.
Schmerzgels
Auch sie enthalten Wirkstoffe, die ähnlich wie Schmerztabletten wirken, aber über die Haut aufgenommen werden. Das kann zu einer Schmerzlinderung führen. Allerdings sind Inhaltsstoffe wie Benzylnikotinat und Nonivamid ebenfalls hautreizend. Gelangen sie in Augen oder Schleimhäute, kann das schmerzhaft sein. Unpraktisch: Wie Anwender immer wieder feststellen, wirkt die Wärme nur zwei Stunden. Dann muss die Salbe erneut aufgetragen werden.
Akupunktur
Diese Methode, die ursprünglich aus der chinesischen Medizin stammt, hat eine
schmerzlindernde Wirkung. Die kleinen Nadeln bewirken, dass unser Körper Endorphine produziert, die Schmerzen nachhaltig und ohne große Nebenwirkungen hemmen. Nachteil: Eine Akupunkturanwendung bedarf mehrerer Sitzungen, was einen hohen Zeitaufwand bedeutet. Eine Sitzung dauert dabei rund 45 Minuten und kostet zwischen 25 und 80 Euro. Nicht in allen Fällen übernehmen die Kassen die Kosten.
Wärme-Umschläge
ThermaCare®-Wärmeumschläge beinhalten Wärmezellen mit Eisenpulver, Salz, Wasser und Aktivkohle. Beim Öffnen der Packung verbindet sich das Eisenpulver mit dem Luftsauerstoff – dies erzeugt konstant die ideale therapeutische Wärme von 40°C über eine Dauer von mindestens acht Stunden. So werden auch die tiefer liegenden Muskelschichten erreicht, die Durchblutung gefördert und der Schmerz gelindert. Damit kombiniert ThermaCare® auf einzigartige Weise die heilungsfördernde Kraft von Langzeit- und Tiefenwärme, ist so wirksam wie gängige Schmerztabletten (Paracetamol und Ibuprofen in der rezeptfreien Tageshöchstdosis*) und hat dabei keine der oben genannten, unerwünschten Wirkungen. Aufgrund der innovativen Wärmetherapie und der damit verbundenen effektiven und natürlichen Schmerzlinderung ist ThermaCare auch als ergänzende
Schmerztherapie zu empfehlen.
*Quelle: Nadler SF et al.: March 2003, 329-334