Hat es Sie kalt erwischt?
Verspannungen, Gliederschmerzen, Unwohlsein - sie sind bei einer Erkältung ständige Begleiter. Was hilft? Wärme!
Wärme hilft
Wärme erweitert die Blutgefäße. Das Gewebe wird stärker durchblutet und mit wichtigem Sauerstoff versorgt. Bereits bei 40 °C intensiviert sich nicht nur die oberflächliche Durchblutung des Körpers, sondern auch die der tiefer liegenden Muskelgruppen. Wärme wirkt direkt und indirekt schmerzlindernd: Sie hemmt die direkte Weiterleitung der Reize zum Schmerzzentrum im Gehirn und entspannt die Muskeln.
Was wenige Menschen wissen:
Ein gezielter und nachhaltiger Einsatz von Wärme kann Schmerzen über die Anwendung hinaus lindern und genauso wirkungsvoll wie rezeptfreie Schmerzmittel wie Paracetamol und Ibuprofen sein. Ganz ohne Nebenwirkungen! Schon unsere Urgroßeltern kannten Wärme als wirksames Mittel zur Linderung und Bekämpfung von Schmerzen. Wärmetherapie wird in der Medizin zur Schmerzlösung, zur Behandlung von Krampfzuständen, Beschleunigung der Knochenheilung und zur Anregung des Stoffwechsels eingesetzt. Nicht zu vergessen: Wärme hat zudem eine äußerst erholsame Wirkung für die Psyche. Die gängigen Formen der Wärmeanwendung sind Wärmflaschen, warme Umschläge und Bäder. Entsprechende Salben, die auf der Haut ein Wärmegefühl erzeugen, dämpfen zwar die Schmerzempfindung, erwärmen aber nicht die tiefer liegenden Muskeln.
Heiße Badewannen
Ein heißes Bad ist Entspannung pur. Ab 37 Grad fängt der Körper an zu relaxen und müde zu werden. Mit ein paar Schlafaromen lassen Sie den Stress des Tages zudem sicher hinter sich: Je eine Handvoll getrocknetes Basilikum, Lavendel und Zitronengras in ein Tuch binden und dieses ins Badewasser hängen. Immer wieder ausdrücken und sich damit abrubbeln.
Entspannung geht durch den Magen
Häufig ist eine mangelnde Versorgung mit entsprechenden Nährstoffen die Ursache für Muskelverspannungen und Muskelkrämpfe. Was dem Körper im Winter fehlt, sind also nicht nur ausreichend Vitamine, sondern auch Mineralstoffe. Besonders viel wichtiges Magnesium ist in Nüssen, Vollkornprodukten und grünem Gemüse enthalten. Wer zu Verspannungen neigt oder gar Probleme mit Rheuma hat, der sollte Nahrungsmittel zu sich nehmen, die viele Omega-3-Fettsäuren und die Eicosapentaensäure (EPA) enthalten. Der Entzündungshemmer ist in Fisch (Hering, Thunfisch, Lachs und Makrelen) enthalten. Fleisch und Wurst eher meiden. Wohl bekommt’s!