Fünf Wahrheiten über Schönheit auf for me

Die Zutaten der Schönheit. Fünf überraschende Wahrheiten

Schönheitsideale, die uns die Medien vorführen, haben nur bedingt etwas damit zu tun, was wir wirklich attraktiv finden. Viele Studien belegen, dass wahre Schönheit oft in überraschenden Details liegt. Wir haben alle etwas Schönes an uns, mit dem wir glänzen können!


Was ist das Schönste an Ihnen?

Anstatt unser Augenmerk auf vermeintliche Problemzonen zu richten, dürfen wir ruhig mal anfangen, uns zu mögen: Was gefällt mir richtig gut an mir?

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Fünf Wahrheiten über Attraktivität:

  1. Gleichmäßiger Teint ist gefragt: Sie finden, Sie haben ein paar Pfunde zu viel, dafür aber eine tolle Haut? Prima, denn wie eine Studie des Wiener Ludwig Boltzmann Instituts für Stadtethologie im Jahr 2006 belegte, nehmen wir Menschen mit einem ebenmäßigen Hautton als besonders attraktiv und jung wahr.
  2. Natürlichkeit geht vor: Gerade in Deutschland kommt oberflächliche Schönheit, der man ansieht, dass sie „gemacht“ ist, nicht gut an. Laut der Hamburger Markt- und Trendforscherin Europa Bendig empfinden wir Deutsche vor allem natürliches Aussehen als wirklich schön. Makellosigkeit ist ein Auslaufmodell!

    Natürlichkeit geht vor
  3. Die Symmetrie macht’s: Ob schmal, breit, rund oder eckig – ob wir ein Gesicht als attraktiv bewerten, hängt in erster Linie davon ab, wie symmetrisch Augen, Nase und Mund zueinander stehen. Das haben in den letzten 20 Jahren verschiedene Studien gezeigt. Ein volles Gesicht kann also z. B. ebenso attraktiv sein, wie ein schmales.
  4. Kurven sind erwünscht: Wie dünn oder dick man ist, spielt für die Attraktivität nur bedingt eine Rolle. Wichtiger sind die Proportionen: Studien haben gezeigt, dass ein Taille-Hüft-Verhältnis von 0,7 bis 0,9 als besonders attraktiv wahrgenommen wird. Der Wert wird ermittelt, indem man den Taillenumfang durch den Hüftumfang teilt (z. B. 63 cm: 90 cm = 0,7). Kurven dürfen ruhig sein!
  5. Der Spiegel lügt: Bereits Ende der 80er Jahren zeigte eine US-amerikanische Studie, dass viele Frauen sich im Spiegel fülliger wahrnehmen, als sie tatsächlich sind. Wir sehen uns etwa ein Drittel üppiger! Die Universität Glasgow stellte 2001 zudem fest, dass Frauen bis zu zehnmal häufiger ein gestörtes Körperbild haben als Männer. Höchste Zeit, sich mit sich selbst anzufreunden!

Schönheit wandelt sich

Schönheitsideale hat es immer gegeben – sie unterliegen stets dem Zeitgeist. Sie sind im Wandel. Auch wenn derzeit vielleicht noch Size Zero dominiert, werden mehr und mehr Stimmen von Frauen laut, die zu sich selbst stehen und sich so zeigen, wie sie wirklich sind. In den USA geht der Trend zur „Self-Compassion“, also dahin, sich selbst Aufmerksamkeit und Achtung zu schenken – und genau damit sollten wir gleich anfangen!

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