Die Geschichte vom Osterhasen

Die Geschichte vom Osterhasen

Was hat der Hase eigentlich mit Ostern zu tun? Und warum bringt er die Eier und nicht beispielsweise die Henne? Wir erzählen Ihnen die Geschichte vom Osterhasen!


Was wäre das Osterfest ohne Meister Lampe? Schon seit Jahrhunderten hüpft der flinke Eiermann am Ostersonntag durch die Gärten und versteckt für uns bemalte Eier. Aber warum eigentlich? Eine Spurensuche ...

Einfach unzertrennlich: Ostern und Eier

Einfach unzertrennlich: Ostern und Eier

Untrennbar ist das christliche Fest, an dem wir die Auferstehung Christi feiern, mit dem Ei verbunden. Schon im Urchristentum galt das Ei als Sinnbild des Lebens. Mit seiner Form "ohne Anfang und Ende" ist das Ei gleichermaßen ein Symbol für die Ewigkeit als auch für die Auferstehung Christi.

Ostern als Zahltag

Auch auf weltlicher Ebene gibt es eine direkte Verbindung zwischen Ostern und dem Ei: Zu Zeiten als die Steuern noch in Naturalien entrichtet wurden, musste die ländliche Bevölkerung an Ostern eine große Anzahl Eier beim Grundherren abliefern. Als diese Form der Schuldableistung überkommen war, blieb der Eierreichtum in der Familie. Doch was tun damit? Oft wurde dann eine Eierjagd unter den Kindern veranstaltet.

Der Osterhase
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Zwischen Christen- und Heidentum: der Osterhase

Wie nun der Hase als Eierbringer ins Spiel kam, darüber existieren die waghalsigsten Theorien. Eine davon: Mit bis zu 20 Jungen pro Jahr gilt der Hase als Symbol der Fruchtbarkeit. Kein Wunder also, dass die germanische Fruchtbarkeitsgöttin Ostera symbolisch sowohl mit dem Ei als auch mit dem Hasen verknüpft ist. Übrigens: Das Osterfest hat die Kirche im Jahr 325 mit dem Frühlingsfest der Ostera zusammengelegt und auch gleich nach ihr benannt.

Nichts für Landeier

Bei so viel Heidentum wundert es nicht, dass es für Meister Lampe ein weiter Weg bis ins christliche Brauchtum war. Erst in der Reformationszeit sollen evangelische Familien den Osterhasen als Eierlieferanten entdeckt haben. Damals erschien es vor allem den Städtern plausibler, den flinken Hasen zum Überbringer der Eier zu machen als gewöhnliche Hennen.

Erstmals schriftlich erwähnt wurde der Osterhase vom Heidelberger Medizinprofessor Georg Franck von Frankenau im Jahr 1682. In dieser Zeit hatte der Mümmelmann noch große Konkurrenz: In der Schweiz brachte der Kuckuck, in Westfalen der Fuchs und in Thüringen der Storch die Eier. Letzterer verlegte sich dann später auf den Transport von Neugeborenen ...

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