Die schönsten Straßenspiele

Die schönsten Straßenspiele

Der Sommer ist da und damit die beste Zeit für Straßenspiele. Die Spiele locken Kinder nicht nur an die frische Luft, sondern regen auch Phantasie und Entwicklung an. Durch gemeinsames Spielen entwickeln sie Gemeinschaftssinn, Selbstvertrauen und ein Gefühl für den eigenen Körper. for me stellt die beliebtesten Straßenspiele vor.


Das Praktischste an Straßenspielen ist, dass sie ohne teure Utensilien gespielt werden können. Oftmals braucht man nur ein Stück Kreide, einen Ball oder ein Gummiband. Und schon kann’s losgehen, ob in einer verkehrsberuhigten Straße, im Innenhof oder im Garten.

Verstecken für die Kleinsten

Verstecken für die KleinstenEin beliebtes Spiel, das jeder kennt: Verstecken. Bis auf ein Kind verstecken sich alle Kinder. Das andere Kind macht sich nun auf die Suche. Der Sucher der nächsten Runde ist das Kind, das zuerst gefunden wird.

Ob beim Auswählen des Verstecks oder beim Erfinden neuer Regeln: Beim Versteckspiel können Kinder ihrer Kreativität freien Lauf lassen.

Gummitwist (ab 5 Jahren)

Die Kinder brauchen ein drei Meter langes Gummiband, das an den Enden zusammengeknotet wird. Der Gummi wird um die Füße zweier Kinder gespannt und gedehnt. Diese stehen einander gegenüber. Zu einem vorher verabredeten Rhythmus (zum Beispiel ein Lied oder ein Spruch) springt ein drittes Kind zwischen den Gummizügen hin und her.

Die Grundsprünge

  • „Mitte“: Mit geschlossenen Beinen springt das Kind aus einer beliebigen Grundposition zwischen beide Gummizüge
  • „Grätsche“: Aus einer beliebigen Stellung heraus, soll das Kind mit weit gerätschten Beinen innerhalb oder außerhalb der beiden Gummizüge zum Stehen kommen.
  • „Raus“: Aus einer beliebigen Stellung soll das Kind mit geschlossenen Beinen rechts oder links neben einem Band zum Stehen kommen.

Diese Grundsprünge können beliebig miteinander kombiniert werden. Macht ein Kind einen Fehler, das heißt berührt es den Gummi,  bleibt es daran hängen oder hält es sich nicht an die vorher abgemachte Reihenfolge, ist das nächste Kind an der Reihe.

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Verliebt, verlobt, verheiratet (ab 5 Jahren)

Alle Mitspieler stellen sich in einen Kreis. Ein Ball wird nun von einem zum anderen geworfen. Kann ein Kind den Ball das erste Mal nicht fangen, ist es „verliebt“. Bei einem zweiten Fehler ist es „verlobt“, beim dritten „verheiratet“, dann bekommt es „ein Kind“, „zwei Kinder“, und so weiter. Nach dem zehnten Kind scheidet man aus.

Fischer, wie tief ist das Wasser? (ab 6 Jahren)

Alle Kinder, bis auf eines, stehen am Bürgersteig. Der Einzelspieler, der Fischer, hat seinen Platz in der Mitte der (verkehrsberuhigten) Straße. Dabei wird das folgende Gespräch geführt:

  • Gruppe: „Fischer, Fischer, wie tief ist das Wasser?“
  • Fischer: „Zwanzig Meter!“ (oder andere Zahl, da ohne Bedeutung für den Spielverlauf)
  • Gruppe: „Wie kommen wir rüber?
  • Fischer: „Auf einem Bein hopsen!“ (oder eine andere Bewegungsart).

Dann bewegen sich alle hopsend über den Damm zum anderen Bürgersteig und der Fischer – auch hopsend - versucht, die anderen zu fangen. Die Gefangenen helfen ihm dann beim Fangen in der nächsten Runde, die wieder zurück zum gegenüberliegenden Bürgersteig führt.

Der Klassiker – Himmel und Hölle (ab 8 Jahren)

Der Klassiker – Himmel und Hölle (ab 8 Jahren)Himmel und Hölle, auch bekannt als Kästchenhüpfen, ist vor allem bei Mädchen sehr beliebt. Mit einem Stück Kreide werden fünf oder mehr aneinandergrenzende Kästchen auf den Boden gemalt. Das erste Kästchen erhält die Nummer eins, das oberste die Bezeichnung „Himmel“.

Unterhalb des ersten Kästchens wird ein Halbkreis angezeichnet. Die ist die „Hölle“, der Start- und Standplatz. Von hier aus wirft das erste Kind einen Stein ins erste Feld. Der Stein muss im Kästchen landen, nicht auf der Linie oder außerhalb. Sonst ist die nächste Springerin an der Reihe.

Wird das Feld getroffen, geht es los: Gehüpft wird auf einem Bein, das Kind überspringt das erste Kästchen (mit dem Stein), anschließend werden alle Kästchen durchsprungen. In den „Himmel“ darf das Kind mit beiden Beinen springen und sich dort einen Moment ausruhen. Auf dem Rückweg werden wieder alle Kästchen durchsprungen. Im zweiten Kästchen hält das Kind an, hebt den Stein aus dem ersten Kästchen auf, überspringt das erste Kästchen und landet am Ausgangspunkt, in der „Hölle“.

Ist es dem Kind gelungen den Stein aufzuheben und keine Linie zu übertreten, ist die erste Runde gemeistert und die zweite kann beginnen. Jetzt wird der Stein ins zweite Kästchen geworfen, das zweite Kästchen übersprungen, etc. Ziel ist es den Stein in den „Himmel“ zu werfen.

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