Schon gewusst? Alles über Faschingsbräuche

Schon gewusst? Alles über Faschingsbräuche

Die Jecken sind los – und zelebrieren zum Teil uralte Rituale. Wir sind den wichtigsten auf den Grund gegangen.


Wieso gibt es zu Fasching Schmalzgebäck und Süßes?

Berliner, Krapfen, Pfannkuchen: Sie erfreuen sich an Fasching großer Beliebtheit. Wieso? Dieser Brauch kommt aus uralten Zeiten: Fasching liegt direkt vor der Fastenzeit, die am Aschermittwoch beginnt und bis zum Abend des Gründonnerstags andauert. Früher, als Zucker und Butter Mangelware waren, war es wichtig, vor der Fastenzeit sich noch ordentlich Winterspeck für die schwere Feldarbeit anzufuttern. Schließlich wurde 40 Tage gedarbt! 

Woher kommt der Krawattenbrauch zur Weiberfastnacht?

Schnipp, schnapp, und schon ist sie ab: Dieser Faschingsbrauch kam nach dem Zweiten Weltkrieg und wahrscheinlich im Rheinland auf, als immer mehr Frauen für die Arbeit gebraucht wurden und mit den Männern in die Betriebe drängten. An der Weiberfastnacht zumindest dominierten die Frauen dann die Männerwelt – und zeigten mit dem Schlips-Abschneiden ihre Dominanz auf scherzhafte Weise.

Wieso trägt man zu Fasching Masken?

Wieso trägt man zu Fasching Masken?

Die Menschen haben sich ursprünglich verkleidet, um mit ihren unheimlichen Masken den Winter und mit ihm seine bösen Geister zu vertreiben. Denn im Aberglauben der Menschen hatte sich verankert, dass die Geister die wertvolle Ernte gefährden könnten. Mit den Masken wird so seitdem der Winter für beendet erklärt – noch ein Grund, Fasching zu feiern!

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Wieso haben manche Narren eine Peitsche?

Diverse Narrenfiguren wie beispielsweise der Hänsele aus Oberschwaben hüpft am Fasching in einem bunten Filzkostüm durch die Straßen und peitscht mit einer bis zu fünf Meter langen „Karbatsche“ durch die Gassen. Dieser altrömische Brauch sollte die Fruchtbarkeit der Frauen fördern – sie wurden natürlich von der Peitsche verschont.

Wieso gibt es Karnevalssitzungen?

Wieso gibt es Karnevalssitzungen?

Vor allem für Männer kam die Tradition der Karnevalstreffen auf – und zwar bereits schon Anfang des 19. Jahrhunderts. Sie waren damit ganz unter sich, konnten ausgelassen trinken, Büttenreden schwingen und essen. Zudem sangen die Karnevalisten fröhliche Lieder. Die männlichen Narren kommen heute noch in ihren jeweiligen Karnevalsvereinen regelmäßig zusammen. Irgendwann wurden auch Frauen zugelassen. Die übrigens ortsweise auch eigene Damensitzungen abhalten.

Wieso werden Strohpuppen verbrannt?

Im Düsseldorfer Fasching treibt ab dem 11.11. der personifizierte Karneval namens Hoppeditz sein Unwesen. Liebstes Ziel seiner Scherze ist der Bürgermeister. Dafür muss er leider büßen: Der Hoppeditz wird traditionell am Fastnachtsdienstag – in Form einer Strohpuppe – gegen Mitternacht unter Heulen und Zähneknirschen der trauernden Narrengemeinde beerdigt. 

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