Wie Spiele auf den Körper wirken

Wie Spiele auf den Körper wirken

Ob als Kind oder im Erwachsenenalter – Spielen wirkt sich positiv auf den Körper aus und hilft, Fähigkeiten wie die Feinmotorik zu trainieren. Lesen Sie auf for me, wie Spiele dazu beitragen, den Körper auf Trab zu halten.


Wenn Kinder spielen

Spielen ist für Kinder besonders wichtig: Es macht nicht nur Spaß, sondern ist auch ein Grundstein für die körperliche Entwicklung: Je öfter Kinder spielen und sich bewegen, desto besser entwickelt sich das Gehirn: Es bildet mehr Synapsen. Synapsen sind die Verbindungsstellen zwischen einzelnen Nervenzellen und sorgen dafür, dass sich Fähigkeiten ausbilden und Bewegungen koordiniert werden können.

Ob Kinder nach Holzklötzen greifen und einen bunten Turm bauen, mit den Fingerchen eine Bilderbuchseite umblättern oder mit der Watschel-Ente laufen üben: Mit jeder Bewegung, bei jedem Spiel schaltet das Gehirn neue Synapsen-Verbindungen und speichert so die entsprechende körperliche oder geistige Fähigkeit. Auf diese Weise entstehen bis zum dritten Lebensjahr rund 200 Billionen Synapsen.

Registration

Werden Sie Mitglied bei for me und erhalten Sie exklusive Angebote!

Jetzt registrieren

Wenn Erwachsene spielen

Auch im Erwachsenenalter hat Spielen einen positiven Effekt auf den Körper. Beispielsweise sorgen Konsolenspiele mit Spaß und Action für reichlich Bewegung und tun unserem Körper gut: Laut Michael Braumann, Professor am Institut für Sport und Bewegungsmedizin an der Uni Hamburg, kurbeln die unterhaltsamen Bewegungsspiele den Stoffwechsel an. Außerdem wird die Koordinationsfähigkeit trainiert.

Doch nicht nur Bewegungsspiele an der Konsole, auch traditionelle Gesellschaftsspiele wirken sich positiv auf den Körper aus. So erfordert der Klassiker „Mikado“ beispielsweise eine ruhige Hand: Bei diesem Spiel gilt es, von einem chaotischen Stäbchen-Haufen ein Holzstäbchen nach dem anderen zu entfernen, ohne andere Stäbchen zu berühren. Dadurch werden Geschicklichkeit und Feinmotorik trainiert.

Ein weiteres Spiel, bei dem Sie Ihr Geschick unter Beweis stellen können, ist „Jenga“: Hier wird aus gleich großen Holzklötzen ein Turm gebaut. Nun gilt es, einen Klotz nach dem anderen aus dem Turm zu lösen und oben draufzulegen, ohne dass er zusammenfällt. Auch beim Bauen eines Kartenhauses sind Feinmotorik und eine ruhige Hand gefragt.

Bestätigen Sie Ihre persönlichen Daten

Bitte füllen Sie die unten stehenden Felder aus, um Ihre Anfrage abzuschließen.