Experimente für kleine Entdecker

Experimente für kleine Entdecker

Mit zwei Plastikbechern telefonieren - geht das? Und wie ist es möglich, das Wasser auf dem Kopf stehen kann? Erstaunliches aus der Welt des Wissens.


Das Becher-Telefon

Man braucht:
• zwei Telefonpartner
• zwei Plastikbecher
• etwa zehn Meter Baumwollfaden
• Schere

Und so funktioniert’s:
In die Böden der Plastikbecher wird jeweils ein kleines Loch gestochen. Dann wird jeweils eine Seite des Fadens eingefädelt und mit einem Knoten so befestigt, dass er nicht mehr herausrutschen kann. Jetzt entfernen sich die beiden Telefonpartner voneinander, bis der Faden straff gespannt ist. Der eine Teilnehmer hält den Becher an sein Ohr, während der andere sich so weit entfernt, bis der Faden straff gespannt ist. Was derjenige in den Becher spricht, lässt sich vom Gesprächspartner bestens hören.

Das Becher-TelefonWas ist passiert?
In diesem Versuch geht es um Schwingung. Durch das Sprechen wird die Luft im Becher zum Schwingen gebracht. Die Luft bringt wiederum den Becherboden zum Schwingen, der die Schwingungen über den gespannten Faden zum anderen Becher überträgt. Dort nimmt der Becherboden, bzw. der Becher selbst die Schwingung wieder auf, bis diese im Trommelfell landet, in dem sie wieder in Wörter umgewandelt wird.

Fliegendes Wasser

Man braucht:
• einen Joghurtbecher
• einen Nagel
• ein Meter Paketschnur
• Wasser

Und so funktioniert’s:
In die Seiten des Plastikbechers wird mit dem Nagel jeweils ein Loch auf den gegenüberliegenden Seiten des Bechers gebohrt. Dann wird die Schnur in die Löcher eingefädelt und mit einem Knoten befestigt. Anschließend wird der Becher halb voll mit Wasser gefüllt. Jetzt schwingt man den Becher an der Schnur langsam hin und her, bis man ihn mit Schwung im Kreis herum schleudert. Obwohl der Becher auf dem Kopf steht, fließt das Wasser nicht heraus!

Was passiert?
Wenn der Becher schnell im Kreis bewegt wird, wird das Wasser automatisch an den Rand des Bechers gedrückt. Wenn man zu langsam wird, wird die Kraft schwächer und das Wasser kann aus dem Becher heraus fließen. Je schneller man dreht, desto stärker ist die sogenannte „Fliehkraft“.

Das tauchende Gummibärchen
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Das tauchende Gummibärchen

Man braucht:
• eine Glasschüssel mit Wasser
• ein Glas
• eine Teelichthülse
• ein Gummibärchen

Und so funktioniert’s:
Das Gummibärchen wird in die Teelichthülse gelegt und zu Wasser gelassen. Danach wird das Glas senkrecht über das „Boot“ gestülpt. Was passiert? Das Boot wird nach unten gedrückt, bleibt aber trocken. Danach wird das Glas wieder senkrecht aus dem Wasser gezogen. 

Was ist passiert?
Das Glas ist mit Luft gefüllt, die genau wie Wasser Luft einnimmt. So lange die Luft nicht aus dem Glas austreten kann, kommt kein Wasser in das Innere des Glases. Das Gummibärchen-Boot ist so lange vor Wasser geschützt, wie das Glas senkrecht unter Wasser gedrückt wird.

Was schwimmt?

Man braucht:
• ein Glas
• Honig
• Gefärbtes Wasser, z.B. mit Lebensmittelfarbe
• Öl
• Büroklammer
• eine Nudel, z.B. Farfalle
• Walnuss
• Schraube
• Legostein, etc.

Und so funktioniert’s:
Erst wird der Honig in das Glas eingefüllt, bis das Glas etwa zu einem Viertel gefüllt ist. Danach wird die gleiche Menge Öl und danach die gleiche Menge des gefärbten Wassers in das Glas gegossen. Die Flüssigkeiten vermischen sich nicht, sondern bilden drei Schichten. Warum? Die Flüssigkeiten sind unterschiedlich schwer, man spricht von der „Dichte“, d.h. Flüssigkeiten mit einer höheren Dichte sind schwerer und bleiben unten.

Jetzt heißt es raten: Welche Dinge schwimmen in welcher Schicht? Wie hoch ist die „Dichte“ des jeweiligen Gegenstandes?

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