Erkältung: Der grippale Infekt

Erkältung: Der grippale Infekt

„Ich hab schon wieder eine Grippe“, ist im Winter oft zu hören. Doch was im Volksmund oft als „Grippe“ (medizinisch „Influenza“) bezeichnet wird, ist glücklicherweise in der Regel eine Erkältung („grippaler Infekt“).


Außerdem sollte man wissen, dass Erkältung und grippaler Infekt eigentlich nur Sammelbezeichnungen für eine Vielzahl von verschiedenen Symptomen sind, die bei einer Erkrankung der Atemwege auftreten.

Dazu gehören je nach Erkältungsphase:

  • eine „laufende“, verstopfte Nase
  • Schnupfen
  • geschwollene, schmerzende Nasenschleimhäute, die die Atmung behindern
  • Heiserkeit
  • (schmerzhafter) Husten
  • verschleimte Bronchien
  • Schmerzen in Hals, Nase, Kopf und Gliedern
  • Abgeschlagenheit und Müdigkeit, allgemeine Leistungsschwäche, Appetitlosigkeit
  • ein Druckgefühl im Kopf
  • erhöhte Temperatur, Fieber

Bei einer „richtigen“ Grippe, Influenza, sind die Symptome deutlich gravierender und setzen vor allem schlagartig ein. Der Beginn einer Erkältung ist dagegen über Stunden eher schleichend. Oder anders ausgedrückt: Der grippale Infekt ruft vorher an, um seinen Besuch anzukündigen, die Grippe steht urplötzlich in der Tür und verschafft sich mit Gewalt Einlass.

Grippaler Infekt: Taschentücher

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Grippaler Infekt

Im Nasen-Rachenraum fängt es an: Ein unangenehmes „Kratzen“ und „Stechen“ macht sich breit und generell fühlt man sich einfach „nicht gut“. Ein deutliches Zeichen dafür, dass sich Erkältungsviren eingefunden haben. Sie sind die Verursacher einer typischen Erkältung, die statistisch gesehen jeden Erwachsenen etwa dreimal jährlich trifft. Kinder müssen sich sogar bis zu zehnmal pro Jahr mit einer Erkältung plagen.

Die Symptome einer solchen Erkrankung wie Husten, Schnupfen, Heiserkeit werden nicht von den Viren selbst ausgelöst, sondern resultieren aus der Abwehrreaktion des körpereigenen Immunsystems.

Über 200 verschiedene Virenarten liegen „in der Luft“. Dabei ist es dem Körper egal, in welcher Verkleidung die Viren über Atemwege oder Augen hineingelangen, er schlägt in jedem Fall zurück. Dabei bildet er Immunzellen und Antikörper, welche die Eindringlinge vernichten. Nach einer überstandenen Erkältung ist das Immunsystem also gewarnt und weiß genau, wie es gegen diesen speziellen Typ von Viren angehen muss.

Doch zu früh gefreut: Es ist nämlich höchst unwahrscheinlich, dass eine erneute Erkältung von genau dem selben Virustyp wie die vorhergehende ausgelöst wird. Zudem werden grippale Infekte meist nicht nur von einer einzigen Virusart verursacht. Der Kampf der natürlichen Abwehrkräfte beginnt daher bei jeder Infektion erneut von vorne.

Neun Tage

Selbst wenn keine weiteren Komplikationen dazu kommen und sich die Erkältung auf die üblichen Beschwerden wie Husten, Schnupfen und eine erhöhte Temperatur beschränkt: Im Durchschnitt neun Tage, manchmal aber auch bis zu zwei Wochen, dauert es ab der Infektion, bis eine Erkältung wieder vollständig abgeklungen und man wieder komplett auf den Beinen ist.

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