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Vom Matrosenhemd zum Pennyloafer: verrückte Geschichten rund um Modeklassiker

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Wussten Sie, dass der Rollkragenpulli Erkennungszeichen einer Pariser Elite war? Die lässigen Pennyloafer Glücksbringer in sich bargen? Brigitte Bardot Seemannskleidung liebte? Sechs Anekdoten zu ganz besonderen Kleidungsstücken.

Rollkragenpulli: Puristen-Look der Künstler

Seinen großen Auftritt hat er 1946, in einer Pariser Kellerdisco: Juliette Gréco singt im „Tabou“ – und trägt einen schwarzen Rollkragenpullover dazu. Die Gäste sind fasziniert von diesem sparsamen Stil. Und so zeigen sich Jean-Paul-Sartre, Simone de Beauvoir oder Marlene Dietrich fortan auch darin. Der hochgeschlossene Pullover wird zum Erkennungszeichen der Künstler, Schriftsteller und Intellektuellen.

Pennyloafer: der Schuh mit dem Glücksbringer

1910 wird er erstmals in den USA hergestellt. Ein schlauer Schuhmacher sorgt dafür, dass der „College-Schuh“ Bestandteil der Schuluniform an amerikanischen Elite-Universitäten wird. Der Schuh kommt an – auch bei der Ivy League, einer Schulsport-Liga, die ihm seinen Namen gibt. Denn: Vor kniffligen Klausuren stecken die Studenten vorn am Schuh als Glücksbringer einen Penny in den Schlitz des Lederstegs.

Marinière: das heißgeliebte französische Ringelhemd

Pablo Picasso und Brigitte Bardot machen es berühmt: Das Ringelhemd gehörte einst zur Uniform der französischen Marine. Deshalb heißt es auch „marinière“, von „marin“, Seemann. Dank Gemälden aus dem 17. Jahrhundert weiß man, dass Matrosen Hemden mit blauen oder roten Streifen trugen. Designer wie Yves Saint Laurent oder Jean-Paul Gaultier bringen es auf den Laufsteg. Jede Französin, die etwas auf sich hält, hat mindestens eins im Schrank.

Bleistiftrock: eine Ode an die Weiblichkeit

Ihre Wurzeln hat diese Rockform im 19. Jahrhundert. Damals kam der Humpelrock auf, der so schmal geschnitten war, dass man kaum darin gehen konnte. Besser macht es Christian Dior mit seinem revolutionären „New Look“ nach 1945. Nach den Kriegsjahren darf Frau wieder Weiblichkeit zeigen. Mit seiner neuartigen H-Linie entwickelt er eine Silhouette mit schmalen Schultern, Wespentaille und einem engen Bleistiftrock. Besonders im Büro setzt sich der Trend schnell durch.

Chanel-Kostüm: tausendmal kopiert

Es ist eine Legende. Coco Chanel erfindet es 1954. Sie wählt einen Herrenstoff: Tweed. Das Kostüm besteht aus einer kastenförmig geschnittenen Jacke, die etwa bis zur Hüfte reicht und meist mit Gold- oder Perlenknöpfen besetzt ist. Passend dazu: ein leicht ausgestellter Rock. Bewegungsfreiheit war Coco Chanel immer wichtig, damit Frauen, die ihr Ding machen wollen, sich nicht eingeengt fühlen: ihr ganz eigener Beitrag zur Emanzipation.

Dufflecoat: very british!

Erstmals hergestellt wird der wärmste aller Mäntel vermutlich in London, Ende des 19. Jahrhunderts. Britische Marine-Offiziere schützt er im Ersten Weltkrieg vor Wind, mit seiner Kapuze und den Knebelverschlüssen aus Holz oder Horn. Nach dem Zweiten Weltkrieg gelangt der Dufflecoat unters Volk, auch nach Deutschland. Er wird heiß begehrt, von den Designern entdeckt. Und hält so lange, dass man ihn vererben kann.

Tipp der Redaktion
Haben Sie auch so einen Evergreen im Schrank? Dann gönnen Sie ihm
zum Beispiel Lenor Blütenromantik. Der pflegt die Fasern – für längere Haltbarkeit.

Lesen Sie auch: Mein bester Freund für jeden Anlass: Das kleine Schwarze

** im Schrank

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