Hausmutter in Bangladesch – "Stück zum Glück"

Hausmutter in Bangladesch – "Stück zum Glück"

„Mama!“ Der sechsjährige Hasan ruft laut: „Mein Zahn tut weh und wackelt!“ Ganz normale Probleme kleiner Jungen und Lebuna Begum steht natürlich auch in der Nacht auf, um nach Hasans Wackelzahn zu schauen. Sie ist aber nicht Hasans wirkliche Mutter, sondern die Betreuerin einer Gruppe im Kinderschutzhaus.


12 Kinder sind unter ihrer Obhut. Lebuna ist stolz, wenn die kleinen Jungen sie „Mama“ rufen. „Das zeigt mir, dass ich meinen Job richtig mache.“ Sagt sie. „Es ist ja kein normaler Job. Klar, ich muss auch putzen und die Betten machen und so etwas - aber ohne Herz geht das hier alles natürlich nicht.“

Wie Lebuna hat jede Hausmutter im Kinderschutzhaus ca. 10 bis 12 Kinder in ihrem Bereich. Ihr Tag beginnt um kurz vor sechs. Lebuna schläft im gleichen Schlafsaal wie die Kinder. Wecken, Zähneputzen, anziehen, Frühstück, Fertigmachen für die Schule – alles wie in einer normalen Familie am Morgen.  Ein bisschen Hektik, ein bisschen Chaos und viele Umarmungen. Während die Kinder dann endlich im Unterricht sind, kümmert sich Lebuna um die Kleidung, putzt den Schlafsaal und räumt auf. Nachmittags kommen die Jungen zurück. „Dann wird es manchmal wild“ lacht Lebuna. „Jeder möchte etwas erzählen. Oder sie zerren mich mit nach draußen. Meist muss ich mitspielen, fangen oder Seil springen. Mit 12 Jungen oft ganz schön anstrengend!“

Am manchen Abenden dürfen die Kinder nach dem Abendessen noch einen Film anschauen im Gemeinschaftsraum. Das ist die „besondere Zeit.“ Sagt Lebuna. „Dann kommen auch die größeren Jungen unauffällig an, kuscheln sich an mich. Auch 11 jährige - nach außen coole Jungs - brauchen diese körperliche Geborgenheit noch.“

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Lebuna liebt ihren besonderen Job und die Kinder lieben sie.

Nur bei einer Sache ist Lebuna sehr streng, sagt sie und lacht dazu: Keiner darf in ihr Bett. „Wenn ich das anfangen würde – dann könnte ich keine Minute mehr schlafen! Dann kämen sie alle! Und schließlich muss ich ja 12 Kinder betreuen.“ Aber wenn z.B. Hasan wegen seines Wackelzahns jammert, dann geht sie natürlich hin, kümmert sich, nimmt ihn in den Arm, solange er will.

„Sie ist meine Mama, na klar!“ sagt der kleine Hasan. „Ich kenne keine andere und sie macht doch alles, was Mamas so tun sollten, oder nicht? Sie tröstet uns und guckt, ob wir richtig angezogen sind. Und sie kuschelt mich abends ins Bett. Das mag ich besonders gerne!“

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Brankile

Brankile

Gemeldet

Eine ganz super �� wunderbare Mama für ihre �� !

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