Nachhaltiges Handeln im eigenen Tempo: Lassen Sie sich nicht verrückt machen!

Nachhaltiges Handeln im eigenen Tempo: Lassen Sie sich nicht verrückt machen!

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Die Welt müssen Sie heute nicht retten – dafür können Sie sich Zeit nehmen. So geht nachhaltiges Handeln Stück für Stück!
Nachhaltigkeit: Lassen Sie sich nicht verunsichern
So sieht nachhaltiger Konsum aus
Was können Sie tun, um die Umwelt zu schonen?
Sharing: Der Trend der Zukunft

Nachhaltigkeit: Lassen Sie sich nicht verunsichern

Plötzlich raunt die Freundin von der Seite: „Du weißt schon, dass da Palmöl drin ist? Egal ob bio oder nicht, das ist schlecht!“ Anstelle des klassischen Schokoaufstrichs für die Kids wollten Sie die Bio-Variante mit extra viel Nuss kaufen – und trotzdem ist es nicht „richtig“. Dabei ist Ihre neue Version des Nussaufstrichs sogar mit Fair-Trade-Schokolade. Ein anderes Mal müssen Sie sich die Frage gefallen lassen, warum Sie als Veganerin noch Ihre Lieblingsschuhe aus Leder tragen. Sollen Sie von heute auf morgen etwa alles wegschmeißen? Tja, willkommen in der Welt des „Whataboutisms“. Dahinter verbirgt sich die Angewohnheit, immer die Frage zu stellen „Und was ist mit …?“. Fehlersuchen und Kritisieren statt bereits Erreichtes zu loben. Gerade beim Thema nachhaltiges Handeln erleben das viele. Atmen Sie durch: Sie müssen nicht sofort alles verbessern – und schon gar nicht allein. Denn auch mit kleinen Schritten gelangen wir am Ende zum Ziel und mehr Umweltschutz.

So sieht nachhaltiges Handeln aus

Wir sind uns einig: Öko-Labels gewinnen gegen Fast Fashion, unverpackt ist besser als Plastik, Regionales ist Eingeflogenem vorzuziehen. Also, weg mit den ganzen Klamotten und stattdessen neue und nachhaltige Labels shoppen? Stopp! Davon hat schließlich keiner etwas. Nachhaltiger Konsum bedeutet ja nicht erneutes, unnötiges Kaufen. Dinge mit Bedacht anzuschaffen und dabei auf faire und ressourcenschonende Produktion zu achten sowie die neuen Produkte möglichst lange zu verwenden – das ist die Idee. Vielleicht stellen Sie sich beim nächsten Shopping-Trip folgende Fragen:

  • Für welchen Zweck möchte ich etwas kaufen? Rechtfertigt meine Absicht den Kauf oder ist es sogar nur ein Lustkauf?
  • Besitze ich bereits etwas Ähnliches, das den Zweck genauso gut erfüllt?
  • Besteht das Produkt aus einem hochwertigen, langlebigen Material?
  • Kann ich es eventuell leihen oder gebraucht kaufen?

Das sind die Basic-Fragen. Natürlich sollen Sie auch einen Pulli aus einem Fast-Fashion-Geschäft lange tragen, das könnte mit Augenzwinkern als nachhaltiges Handeln durchgehen. Wenn Sie es noch ein kleines bisschen ökologischer machen möchten und Ihr Geldbeutel es hergibt, achten Sie zusätzlich auf nachhaltiges Material, faire Arbeitsbedingungen und kurze Transportwege. Weiterer Tipp: Flohmärkte oder Verkaufsapps nach Schnäppchen und neuen Lieblingsteilen durchstöbern!

Sie müssen jetzt auch nicht alles auf den Kopf stellen und beispielsweise auf Ihre Lieblingsmarken im Haushaltverzichten: Informieren Sie sich stattdessen, welche Philosophie sie in Sachen Umweltschutz vertreten. Nachhaltigkeit ist keine Nische mehr, sondern auch bei „Klassikern“ wie Fairy Spülmittel ein Thema: Fairy Flaschen* bestehen inzwischen zu 100 % aus recyceltem Plastik**. Und auch andere Marken von P&G, wie Head & Shoulders oder Ariel, legen großen Wert auf Nachhaltigkeit. Hier bei for me lesen Sie regelmäßig darüber.

Kleider, die auf Kleiderbügel hängen

Was können Sie tun, um die Umwelt zu schonen?

Sie haben schon begonnen, im Supermarkt keine Lebensmittel in Plastikverpackungen zu kaufen? Das ist doch prima! Sie verzichten auf die exzentrische Bluse aus Mischgewebe und kaufen lieber ein hochwertiges Basic-Shirt, das Sie im Endeffekt viel öfter tragen? Perfekt! Diese Entscheidungen sind ein Anfang. Integrieren Sie kleine Änderungen in Ihren Alltag und Sie werden Step by Step immer mehr nachhaltig handeln. Hier kommen noch mehr Ideen:

  • Überlegen Sie sich am Wochenende, was Sie in der Woche kochen möchten. Verzichten Sie auf unnötige Großpackungen und besorgen Sie beim Einkaufenstattdessen so viele Gurken oder Zucchini, wie Sie tatsächlich verkochen. Wenn alles gegessen wird, landet weniger im Müll – die Rechnung ist simpel.
  • Falls doch mal etwas übrigbleibt: Restessen muss nicht immer Omelett sein. Erweitern Sie Ihre Rezeptsammlung! Auf vielen Onlineplattformen kann man auch einzelne Zutaten eingeben und erhält passende Menüvorschläge dafür. Praktisch, oder?
  • Heutzutage steht uns zu jedem erdenklichen Thema eine Masse an Informationen zur Verfügung. Bevor Sie ein technisches Gerät anschaffen, informieren Sie sich darüber. Kaufen Sie lieber Qualität, die lange hält und wenig Strom verbraucht. Lassen Sie sich nicht nebenbei zum Kauf von Kleingeräten verführen, die Sie ja doch nur einmal nutzen.
  • Nachhaltiger Konsum bedeutet oft auch: Weniger ist mehr. Das gilt vor allem bei der Verpackung von Produkten und ihren Transportwegen. Klar, Onlineshopping ist praktisch. Aber die Massen an Verpackungsmaterial – auch aus Papier – können Sie einsparen, indem Sie vorher nachsehen, ob es das gewünscht Produkt auch bei Ihnen in der Stadt gibt. Wenn das nicht möglich ist, dann empfehlen wir Onlineshops mit ökologischem Bewusstsein zu unterstützen.
  • Bleiben wir beim Papier: Nicht jede E-Mail muss ausgedruckt werden, nicht jede Zeitschrift muss physisch auf dem Tisch liegen. Laden Sie sich letztere in der E-Reader-Variante herunter und achten Sie bei der Arbeit darauf, nur das nötigste zu drucken. Wenn es nicht anders geht, dann am besten beidseitig!
  • Zum Schluss das Offensichtliche – oft gehört, aber dadurch nicht weniger sinnvoll: Laufen statt Auto fahren, lieber Gemüse statt Fleisch, besser regional als aus Übersee. Denn all diese Entscheidungen sparen CO2 ein und schonen so unsere Umwelt.

Familie beim Frühstücken

Sharing: Der Trend der Zukunft

Die Zeiten, in denen jeder mit eigenem Hochdruckreiniger für die Fliesen, kistenweise ungetragener Kinderklamotten und bis zu drei Autos vor der Einfahrt seines Reihenhäuschens saß, die sind vorbei. Denn in den vergangenen Jahren hat sich der Trend des Sharings entwickelt. „Teilen“ ist das Zauberwort. Man leiht sich den Hochdruckreiniger im Baumarkt, kauft und verkauft Kinderkleidung über Second-Hand-Apps und bucht sich einfach beim Carsharing das Auto nur dann, wenn man es wirklich braucht – nachhaltiges Handeln 2.0!

Einschränken muss sich beim Sharing keiner – aber jeder profitiert. Wussten Sie, dass Städteplaner und Architekten gerade in dicht besiedelten Gebieten immer mehr auf das Konzept des geteilten Wohnraums setzen? Dabei werden Hochhäuser nicht nur in Wohnungsparteien aufgeteilt. Ergänzt werden sie durch gemeinsam genutzte Flächen, die zum Austausch einladen: Co-Working-Spaces, Wohnzimmer oder Außenanlagen mit Sitzmöglichkeiten für alle Bewohner. Das fördert nicht nur das Zusammenleben. Denn so kauft nicht jeder ein Auto, Fernseher oder Drucker, sondern teilt diese. Und wer weniger besitzt, braucht auch weniger Platz und verbraucht weniger Ressourcen. Das schont langfristig die Umwelt und ist besonders nachhaltig!

Natürlich soll jetzt niemand auf sein Einfamilienhaus verzichten. Inspirierend sind solche Konzepte aber allemal. Gibt es vielleicht Dinge, die auch Sie mit Ihren Nachbarn teilen könnten?


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*Gilt für alle 450-ml-Flaschen und sowie 625-ml-Flaschen (transparent).
**Außer Kappe und Etikett.


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