Wie Eiskunstläuferin Michelle Kwan alle Vorurteile überwand

Wie Eiskunstläuferin Michelle Kwan alle Vorurteile überwand

Wie Eiskunstläuferin Michelle Kwan alle Vorurteile überwand: Lesen Sie hier, wie sie es trotz Hindernissen bis zu den Olympischen Winterspielen schaffte.


Die Olympia-Teilnehmerin stammt aus bescheidenen Verhältnissen.

Michelle Kwan ist die amerikanische Eiskunstläuferin mit den meisten Auszeichnungen aller Zeiten. Ihr Name ist in den USA ein Synonym für den Sport, den sie liebt. Aber die wenigsten kennen ihren Weg, auf dem sie es zu fünf Weltmeistertiteln und zwei olympischen Medaillen gebracht hat. So viel steht fest: Das alles wäre nicht möglich gewesen ohne harte Arbeit, gebrauchte Schlittschuhe, ein ausgeliehenes, inzwischen berühmtes Kostüm und die Unterstützung ihrer Mutter.

Der große Traum – die Olympischen Spiele

„Ich muss ehrlich sagen, dass ich nichts geopfert habe – es war immer mein Traum, an den Olympischen Spielen teilzunehmen", so Kwan, die von P&G gesponsert wird. „Meine Eltern haben die Opfer gebracht. Sie hatten mehrere Jobs, sorgten für das Essen auf dem Tisch, bezahlten meine Schlittschuhe und meinen Unterricht. Eiskunstlauf ist kein preiswerter Sport.“

Michelle begann mit dem Eiskunstlaufen, als sie fünf Jahre alt war. Mit sieben wusste sie, dass sie bei den Olympischen Spielen dabei sein wollte und mit zwölf nahm sie an internationalen Wettkämpfen teil. Die meisten Familien auf dem internationalen Eiskunstlauf-Parkett hatten keine Probleme damit, die Kosten für die Wettkämpfe zu tragen. Für die Kwans jedoch waren diese eine echte Herausforderung. Michelles Eltern immigrierten von Hong Kong in die USA und setzten alles daran, ihren Kindern den amerikanischen Traum zu ermöglichen. Sie arbeiteten im China-Restaurant ihrer Großeltern und nahmen zusätzlich weitere Jobs an, um die sportlichen und künstlerischen Ambitionen von Michelle und ihren Geschwistern fördern zu können.

Mit gebrauchten Schlittschuhen in die oberste Liga

„Meine Eltern kämpften in schwierigen Zeiten meiner Karriere für mich, wenn die Leute mich abschrieben.“ Einige Schlüsselmomente voller Liebe und Hingabe werden dem Eiskunstlauf-Star in besonderer Erinnerung bleiben. Wie zum Beispiel der, als ihr Vater ihr ein Paar maßgefertigter Schlittschuhe schenkte, obwohl nie ihre Maße genommen wurden

„Ich zog sie an und sah den Namen eines anderen Mädchens auf den Schlittschuhen“, erzählt Michelle. „Aber mein Vater nahm einen Stift, strich den Namen durch und schrieb ‚Michelle Kwan‘ auf die Schuhe. Ich werde diesen Moment nie vergessen, weil mein Vater so glücklich darüber war, mir dieses besondere Geschenk zu machen.“ Mit diesen Schlittschuhen lief Michelle bis sie dreizehn Jahre alt war

Kostüme – ein echter Kostenfaktor

Kostüme sind ein weiterer großer Kostenfaktor für Eiskunstläufer. Viele Wettbewerberinnen konnten sich mehrere Outfits von führenden Designern leisten. Michelles Mutter übernahm das selbst und arbeitete bis spät in die Nacht, damit Michelle sich nicht anders fühlte, als die Konkurrentinnen, die sich exklusive Spezialanfertigungen leisten konnten.

„Meine Mutter war keine Schneiderin, aber ich habe gesehen, wie sie bis drei Uhr morgens Kristalle aufklebte und Perlen annähte“, so Michelle. „Manche sind in der US-amerikanischen ‚Hall of Fame‘ zu sehen. Die Kostüme, die meine Mutter für mich gemacht hat, liegen mir besonders am Herzen, weil jede Perle und jeder Kristall einen Zweck verfolgte und mit viel Liebe angenäht wurde.“

Mit einem geliehenen Kostüm aufs Siegertreppchen

Aber bei den US-Nationalmeisterschaften 1993 brauchte Michelle noch in letzter Minute ein weiteres Kostüm. Sie ahnte nicht, dass ihre Eltern ihre Konkurrentinnen nach einem Ersatzkostüm fragten. In dieser Nacht wurde Michelle Zweite … in einem geliehenen Kostüm, was auf dieser Ebene des Wettkampfes unerhört war.

Die Liebe und Unterstützung ihrer Mutter trieb Michelle zu Höchstleistungen an. So nahm sie nicht nur einmal, sondern zweimal an den Olympischen Spielen teil. Und ihre Mutter begleitete sie Schritt für Schritt auf ihrem Weg. „Meine Mutter ist eine Kämpferin und eine Superheldin. Wenn sie sich etwas in den Kopf gesetzt hat, kann Mama Kwan niemand aufhalten“, sagt sie.

Vorurteile überwinden – mit der Liebe der Mutter

Michelle ist glücklich, eine Mutter zu haben, die sie unterstützt und ihr dabei geholfen hat, die Vorurteile aus aller Welt zu entkräften. „Ich glaube, dass es während meiner Karriere immer wieder Zeiten gab, in denen sie mich vor nicht so positiven Dingen geschützt hat. Wie zum Beispiel Kritik an meinem Eiskunstlauf oder an den Kostümen, die ich trug. Meine Mutter war immer für mich da, sie hat mich beschützt.“

Im Rahmen der Olympischen Winterspiele 2018 in Pyeongchang arbeitet Michelle mit P&G zusammen. Gemeinsam sollen Menschen auf der ganzen Welt ermutigt werden, sich gegenseitig durch die Augen einer Mutter zu sehen und Vorurteile zu überwinden.

Stell dir vor, die Welt sieht, was eine Mutter sieht.
#LiebeStattVorurteile

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