Mehr Selbstbewusstsein für Mädchen: Tipps auf for me

So verhelfen Sie Ihrer Tochter zu mehr Selbstbewusstsein!

Körperliche Veränderungen sind nur ein Teil der Pubertät – das Gehirn wächst, entwickelt sich ebenfalls und beeinflusst Stimmung, Selbstbewusstsein sowie den Wunsch nach Unabhängigkeit. So stärken Sie Ihre Tochter.


Keine Chance dem Selbstbewusstseins-Tief!

56 % aller Mädchen verlieren während der Pubertät an Selbstbewusstsein1. Vielleicht wissen Sie aus eigener Erfahrung, dass Mädchen eher dazu neigen, die Schuld bei sich zu suchen, wenn etwas schiefgeht, sich für ihre Meinung zu entschuldigen, sich über Entscheidungen viel zu viele Gedanken zu machen und über Fehler zu grübeln2. Sie können das ändern: Rüsten Sie Ihre Tochter mit einer gesunden Portion Selbstbewusstsein aus, um der Welt zu zeigen, wie toll es ist, Dinge #WieEinMädchen zu tun.

Bekämpfen Sie das Tief mit einem dynamischen Selbstbild

Wenn ein Mädchen das Gefühl hat, seine Fähigkeiten nicht verbessern zu können, versucht sie gewisse Dinge erst gar nicht, aus Angst, Scheitern zu können3. In der Psychologie nennt man das „statisches Selbstbild“: Man glaubt, dass Talent angeboren ist und führt Scheitern auf mangelndes Potenzial zurück. Bei Mädchen ist diese Denkweise häufiger zu finden als bei Jungs4.

Das dynamische Selbstbild hingegen ist die Überzeugung, dass man seine Fähigkeiten mit Übung verbessern kann5. Dieser Glaube hat eine gewaltige Wirkung: Er hilft Kindern, sich in der Schule anzustrengen, sich immer größere Herausforderungen zu suchen und nach einem Misserfolg wieder aufzustehen und weiterzumachen.

Die richtigen Komplimente können das Selbstbewusstsein von Mädchen stärken

Fördern Sie das dynamische Selbstbild Ihrer Tochter durch die Art, wie Sie sie bekräftigen. Das Lobpreisen von Ergebnissen kann das Mädchen unter Druck setzen, sich ständig unter Beweis stellen zu müssen und die Angst vor dem Scheitern schüren6. Aber Komplimente über Planung und Entschlossenheit tragen dazu bei, dass sich Ihre Tochter für ihre Ausdauer anerkannt fühlt.

Was Sie loben sollten7:

  • das Ausprobieren verschiedener Strategien, z. B. „Ich bin beeindruckt, dass Du an verschiedene Möglichkeiten gedacht hast, um das Problem zu lösen.“
  • das Annehmen von Herausforderungen, z. B. „Ich bin stolz auf Dich, dass Du Dich dieser Herausforderung angenommen hast.“
  • Durchhaltevermögen, z. B. „Du hast so lange durchgehalten, bis Du eine Lösung gefunden hast. Das ist toll!“

Was Sie NICHT loben sollten:

  • körperliche Merkmale, z. B. „Dein Haar ist so schön.“
  • angeborene Intelligenz, z. B. „Du bist so schlau.“

Rückschläge bringen Mädchen weiter

Stellen Sie sicher, dass sich Ihre Tochter von einem Misserfolg nicht entmutigen lässt. Es liegt an den Eltern, die Leidenschaft ihrer Tochter zu fördern, positive Risikobereitschaft zu begrüßen und ihr dabei zu helfen, Rückschläge mit Selbstliebe und Beharrlichkeit abzuschütteln.

  • Fühlen Sie sich in sie ein. Ermutigen Sie Ihre Tochter, indem Sie ihr z. B. sagen: „Es tut mir leid, ich weiß, dass das schwer für Dich ist!“ und nicht „Ist doch halb so wild!“
  • Ermutigen Sie Ihre Tochter, eine neue Taktik zu überlegen. Helfen Sie ihr, sich neu zu sortieren und den nächsten Schritt zu planen, indem sie neue kleine Ziele aufschreibt.
  • Leben Sie das dynamische Selbstbild vor. Wenn ein Mädchen sieht, dass seine Eltern Herausforderungen annehmen, von Rückschlägen lernen und sich nicht unterkriegen lassen, gibt ihr dies das Selbstbewusstsein, selbst so zu handeln8.
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Als Eltern können Sie Ihrer Tochter dabei helfen, alle Herausforderungen der Pubertät anzunehmen, eine selbstbewusste junge Frau zu werden und der Welt zu zeigen, dass sie nicht zu stoppen ist.

Mutter-Tochter-Aktivitäten

Wir haben einige Übungen zusammengestellt, die Ihrer Tochter dabei helfen, Selbstbewusstsein zu entwickeln – und dabei auch Spaß machen!

Die Pubertät ist eine schwierige Zeit, und Ihre Tochter sollte wissen, dass alles gut wird. Wenn Sie zu ihr durchdringen wollen, sollten Sie ihr erzählen, wie Sie die Pubertät überstanden haben. Mit dieser Übung machen Sie den ersten Schritt zu einer Mutter-Tochter-Kommunikation:

Frauengespräche: Tauschen Sie sich aus

Wenn Sie Ihrer Tochter erzählen, dass auch Sie es während der Pubertät schwer hatten, merkt sie, dass sie mit ihren Gefühlen nicht allein ist. Erklären Sie ihr, wie Sie die schwere Zeit überwunden haben – dann sieht sie, dass auch sie das schaffen wird. Sie sind nervös, sich zu offenbaren? Dann schreiben Sie alles nieder und tauschen Sie Ihre Gefühle per Brief oder E-Mail aus. Wichtig ist es, miteinander zu kommunizieren.

Das dynamische Selbstbild – die Überzeugung, dass Talente und Fähigkeiten mit Übung immer besser werden – ist ein wichtiges Werkzeug für Mädchen in der Pubertät. Erklären Sie ihr das Prinzip damit, dass das Gehirn wie ein Muskel ist, der mit jeder Übung und Herausforderung stärker wird9. Es gibt einen einfachen Weg, das dynamische Selbstbild zu fördern:

Die Erfüllung eines Traums

Locken Sie Ihre Tochter aus ihrem Wohlfühlbereich und fragen Sie sie nach einem Traum, den sie schon lange hat. Dann soll sie die Schritte aufschreiben, die notwendig sind, diesen Traum zu erreichen. Sobald eine Hürde geschafft ist, wird dies gebührend gefeiert! Ihre Tochter ist nicht zu stoppen! Erinnern Sie sie immer wieder daran und ermutigen sie, an ihren Zielen festzuhalten.

Ihre Tochter wird Risiken mit mehr Selbstbewusstsein gegenübertreten – vorausgesetzt, sie hat eine gesunde Einstellung zu Misserfolgen und ist sich bewusst, wie wichtig Beharrlichkeit ist. Das fördern Sie mit dieser Maßnahme:

Nehmen Sie die Idole Ihrer Tochter unter die Lupe

Sie wissen bestimmt, welche Stars Ihr Kind anhimmelt. Recherchieren Sie ein bisschen und finden Sie heraus, welche Steine auf dem Weg ihrer Helden lagen. Wie ging dieser Mensch mit Rückschlägen um? Welche Rolle spielte Beharrlichkeit, um ans Ziel zu gelangen? Erinnern Sie Ihre Tochter daran, wenn sie nach einem Misserfolg den Kopf in den Sand stecken möchte.

Die richtige Art des Lobes ist wichtig, damit sich ein dynamisches Selbstbild entwickeln kann. Damit fördern Sie sowohl die richtige Einstellung als auch Beharrlichkeit – Charakterzüge, die Ihre Tochter kontrollieren und beeinflussen kann – und nicht angeborene Eigenschaften wie das Aussehen.

Sich von dieser Angewohnheit zu lösen und dynamische Eigenschaften zu loben, kann vor allem am Anfang schwierig sein. Aber denken Sie daran: Sie, Mama und Papa, sind ebenfalls nicht zu stoppen! Hier ist eine ganz einfache Übung:

Führen Sie ein Lob-Tagebuch

Schreiben Sie nieder (z. B. in einem Buch oder Notebook), wie oft Sie Ihre Tochter im Sinne des dynamischen Selbstbilds loben. Ein Beispiel: Notieren Sie, wenn Sie das Mädchen für eine gute Note mit „Du hast wirklich viel für diesen Test gelernt und die gute Note verdient!“ loben anstatt mit „Mensch, Du bist so schlau!“. Oder fragen Sie jemanden in der Familie, der Ihnen beim Führen des Tagebuchs hilft. Wenn Sie über Ihre Gewohnheiten Tagebuch führen, wird es Ihnen leichter fallen, diese zum positiven zu verändern.
                                                         
                                                   
1 Always 2014 Confidence & Puberty Survey – Online-Umfrage mit 1.300 Teilnehmerinnen von 16 bis 24 Jahren.
2 Nolen-Hoeksema, Susan. Women Who Think Too Much: How to Break Free of Overthinking and Reclaim Your Life. New York: Holt Paperbacks, 2004. 2. Auflage.
3 Blackwell, Lisa, Kali H. Trzesniewski und Carol S. Dweck. "Implicit Theories of Intelligence Predict Achievement Across an Adolescent Transition: A Longitudinal Study and an Intervention." Child Development 78.1 (2007): 246-63.
4 Gunderson, Elizabeth A., Sarah J. Gripshover, Carol S. Dweck, Susan Goldin-Meadow, and Susan C. Levine. "Parent Praise to 1- to 3-Year-Olds Predicts Children's Motivational Frameworks 5 Years Later."Child Development 84.5 (2013): 1526-541. Wiley. Online-Abfrage vom 24. Juli 2015.
5 Master, Allison. “Growth Mindset.” Interview vom 16. April 2015.
6 Gunderson, Elizabeth A., Sarah J. Gripshover, Carol S. Dweck, Susan Goldin-Meadow, und Susan C. Levine. "Parent Praise to 1- to 3-Year-Olds Predicts Children's Motivational Frameworks 5 Years Later."Child Development 84.5 (2013): 1526-541. Wiley. Online-Abfrage vom 24. Juli 2015.  
7 Dweck, Carol. Promoting Growth Mindsets. Digital.
8 Simmons, Rachel, and Simone Marean. "Growth Mindset." Telefon-Interview vom 9. April 2015.
9 Mackey, Allyson P., Alison T. Miller Singley, and Silvia A. Bunge. "Intensive reasoning training alters patterns of brain connectivity at rest." The Journal of Neuroscience 33.11 (2013): 4796-4803.

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