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Ideen für den Ruhestand – lassen Sie sich von echten Frauen inspirieren!

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Rente ist wie Weihnachten: Irgendwie kommt sie dann doch ganz plötzlich. Genießen Sie mit diesen Ideen Ihren Ruhestand vom ersten Tag an.

Der Rentenbeginn ist einer der größten Einschnitte im Leben. Die meisten von uns haben sich schon einmal Gedanken darüber gemacht, wie der Ruhestand wohl sein wird, aber sind Sie wirklich auf die emotionalen Umbrüche vorbereitet? Drei Frauen, die das Arbeitsleben frisch hinter sich gelassen haben, teilen ihre unerwarteten Erfahrungen.

Susanne Beil, 61, Lehrerin im Vorruhestand

„Nach über 30 Jahren Schulalltag hat mich der Renteneintritt erst einmal ins Wanken gebracht. Anstatt meine neuen Freiheiten zu feiern, fühlte ich mich deprimiert. Irgendwie bremste mich die fehlende Struktur aus, aber auch die ausbleibende Freude über die Rente bereitete mir Sorgen. Mein Mann schlug mir vor, ehrenamtlich Nachhilfe zu geben und mich in einem Fitnessstudio anzumelden. Beide Ideen waren toll! Ich habe meinen alten Beruf zum Hobby gemacht und gehe an manchen Tagen schon um 7:30 Uhr zum Sport, weil die Kurse mich ansprechen. Allmählich habe ich mich an den neuen Alltag gewöhnt und fühle mich nicht mehr schlecht, weil mein Leben in einem ruhigeren Tempo verläuft. Ich wünschte mir, das hätte mir mal jemand vorher erzählt.“

Regina Wieland, 67, Sozialarbeiterin im Ruhestand

„Mein Beruf war sehr fordernd und oft stressig. Als ich in Rente ging, konnte ich es kaum erwarten, endlich die Füße hochzulegen. Aber abgesehen von den vielen traurigen Fällen, die mir begegnet waren, hat es auch Familien gegeben, denen ich helfen konnte. Und dieses Gefühl vermisste ich bald – imstande zu sein, den positiven Unterschied zu machen. Deshalb wollte ich ein Ehrenamt übernehmen. Mir war aber klar, dass ich – ginge es um Menschen – schnell zu tief involviert sein würde. Also habe ich mich als Helferin im Tierheim gemeldet und leiste dreimal wöchentlich einsamen Katzen Gesellschaft. Die Miezen genießen es und ich spüre, dass ich gebraucht werde. Das zweite große Projekt ist übrigens eine große, lange Reise mit meinem Mann. Früher war ich oft so erschöpft, dass mir das Urlaubsziel fast egal war. Aber jetzt nehmen wir uns richtig Zeit für die Planung und erfüllen uns lang gehegte Träume. Und so langsam begreife ich auch, dass es im Ruhestand noch so einige Ideen zu verwirklichen gibt.“

Helena Becker, 65, Zahnarztpraxis-Leiterin im Ruhestand

„Ich war für eine ziemlich große Praxis verantwortlich, und der Renteneintritt fühlte sich für mich wie ein Identitätsverlust an. Auf der Arbeit war ich der Boss – ich wollte einfach nicht, dass mich die Menschen hinterher als ottonormale Rentnerin wahrnehmen, so blöd das klingen mag. Außerdem machte ich mir Sorgen ums Geld, obwohl ich eigentlich eine ganz vernünftige Rente erhalte. Dann fand ich aber einen vertrauenswürdigen, unabhängigen Finanzberater, der mir ausrechnete, welche Rücklagen ich brauche. Das hat mir so richtig die Augen geöffnet und ich legte so viel wie möglich auf die hohe Kante. Und weil ich mich jetzt finanziell sicher fühle, kann ich mir auch mal etwas gönnen, zum Beispiel Malkurse und Sprachreisen. Auch als Rentnerin lernt man schließlich nie aus. Mein Ratschlag lautet definitiv: lieber früher als später für den Ruhestand sparen.“

Welche Ideen und Tipps für den Ruhestand möchten Sie gern mit anderen Frauen teilen? Wir freuen uns auf Ihre Kommentare!
 

Tipp der Redaktion

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Gleich weiterlesen: So bereiten Sie Ihren Ruhestand vor

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