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Einfach Anne: Diäten – nix für mich. Ich stelle meine Ernährung dauerhaft um

Einfach Anne: Diäten – nix für mich. Ich stelle meine Ernährung dauerhaft um

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So, die Ferien sind vorbei und ich habe eine wichtige Erkenntnis mit nach Hause gebracht: Gebräunte Haut wiegt 5 Kilo mehr! Eine neue „Ess-Klasse“ muss her.
„Now, we have the salad“, war mein erster Gedanke, als ich an meinem Feinkostgewölbe heruntersah. Plötzlich fiel mir wieder ein, dass die Wale bei meinem Anblick immer den Sister Sledge Hit „We Are Family“ gesungen haben. Warum bloß? Am letzten Urlaubstag habe ich dann allen Mut zusammengenommen und mich auf die Hotelwaage gestellt. Das Ergebnis: Ich war immer noch zu klein. Vermutlich ging die Waage aber nicht richtig. Es war ja schließlich ein russisches Produkt. So stand es zumindest drauf: Poweronoff …

Nicht ohne mein Stück Kuchen

Wissen Sie, was mein größtes Problem ist? Im Gegensatz zum Gehirn meldet sich mein Magen einfach, wenn er leer ist. Und dann brauche ich Schokolade und Kuchen. Hinzu kommen noch klassische Denkfehler, wie zum Beispiel, dass ich mir gerne einrede, Nuss-Nougat-Creme habe nur wenige Vitamine. Deshalb müsste man besonders viel davon essen, um seinen Vitaminbedarf zu decken. Nur zur Erklärung: Nuss-Nougat-Creme gehört für mich zu den Nahrungsmitteln, bei denen ich mich immer frage, warum es bei manchen Nahrungsmitteln ein Mindesthaltbarkeitsdatum gibt?

Abnehmen – was für ein Mammutprojekt

Aber als mein Mann neulich meinte „Jetzt beschwer dich mal nicht. Du bist schon so schwer genug“, da hieß es für mich endgültig: abnehmen! Aber wissen Sie, wie schwer es jemandem wie mir fällt, sich 200-grammweise an einen vorschriftmäßigen BMI heranzuhungern? Dass muss man sich so vorstellen, als würde man aus dem Kölner Telefonbuch eine Seite herausreißen. Also, was tun?

Mein neuer Trick: Ernährung umstellen

Diäten, mit Essen, das wie feuchter Vogelsand aussieht? Nein, das geht auf Kosten der Lebensqualität. Ich mache erst wieder eine, wenn mein Schal nicht mehr um den Hals und meine Hand nicht mehr in die Gummibärchentüte passt. Trennkost habe ich auch schon probiert: Mein Mann saß dabei in der Küche und ich im Wohnzimmer, um mir den Schnitzelblick zu ersparen. Ich habe es auch mit einem speziellen Salat probiert. Dabei spielen Kartoffeln die Hauptrolle, denn sie sind ja per Definition Gemüse. Nun bestehen Chips ja auch aus Kartoffeln und getrocknete Kartoffeln in einer Schüssel gelten als Salat und Salat gilt als gesund … Es hat aber auch nicht wirklich funktioniert. Ich habe dann einen ganzen Tag lang mal auf Schokolade, Kuchen und Nuss-Nougat-Creme verzichtet, aber der Bauch war immer noch da. Eigentlich logisch, oder? Ich wusste ja schon vorher, dass es daran nicht liegen kann.

Dann las ich einen Artikel, in dem es hieß, man müsse seine Ernährung grundsätzlich umstellen, um langfristig Erfolg zu haben. Mit diesem Rat versuche ich es derzeit: Der Kuchen steht jetzt rechts vom Sahnespender.

Tipp der Redaktion

Liebe Anne, kennst du schon den Zahnputztrick? Denn Zähneputzen mit einer nach Pfefferminz schmeckenden Zahncreme wie der blend-a-med Frisch soll das Bedürfnis nach Naschen verringern. In unserem Artikel „Heißhunger adé! So überlisten Sie den Appetit“ verraten wir weitere Tipps und Tricks.

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Unsere Kolumnistin, Anne Vogd, (52), ist verheiratet und hat eine Tochter. Sie arbeitete 25 Jahre im Vertrieb einer Modefirma, wollte sich 2013 aber radikal verändern und ist seitdem als Comedian auf Karnevalssitzungen und anderen Veranstaltungen unterwegs. 2016 gewann sie den SWR3 Comedy Förderpreis. Heute schreibt sie zusätzlich Kolumnen in Tageszeitungen und ist regelmäßig im Radio zu hören.

Ich hab's auch nicht immer leicht mit mir“ ist der Titel des ersten Buches unserer Kolumnistin. Es beschreibt, wie man den kleinen und großen Krisen des Alltags mit einer guten Portion Humor und Improvisationstalent begegnen sollte, denn: Wer immer versagt, ist auch zuverlässig. Ullstein Verlag, 300 Seiten, 10 Euro.
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