Die sieben Mythen der Zahngesundheit

Die sieben Mythen der Zahngesundheit

Dr. Volksmund erzählt oft Unsinn - so auch bei der Zahnpflege. Dabei sind viele der angeblichen Weisheiten längst überholt. Wir widerlegen die sieben bekanntesten Mythen und bringen überraschende Wahrheiten ans Licht.


Mythos 1: Tüchtig schrubben bringt am meisten

Ganz im Gegenteil! Wer Zähne und Zahnfleisch zu sehr strapaziert, der entfernt nicht nur den schützenden Zahnschmelz, sondern verletzt auch das Zahnfleisch, was zu Parodontose führen kann. Zahnärzte empfehlen daher, nur mit leichtem Druck zu putzen. Proben Sie den an der Küchen- oder Briefwaage: Zeigt die zwischen 150 und 200 Gramm Belastung an, liegen Sie mit dem Druck genau richtig.

Mythos 2: Nach dem Essen Zähne putzen

Besser nicht - gerade, wenn Sie Obst zum Nachtisch gegessen haben. Denn Früchte und Fruchtsäfte verändern den pH-Wert im Mund. Sie sollten also mindestens eine halbe Stunde mit dem Putzen warten. So lange braucht der Speichel nämlich, um die Säure zu neutralisieren.

Tipp: Ein Glas Milch nach dem Essen verkürzt diesen Abstand, da Milch den sauren pH-Wert ausgleicht und hilft, den Zahnschmelz aufzubauen.

Mythos 3: Schwarzer Tee ist schlecht für die Zähne

Mythos 3: Schwarzer Tee ist schlecht für die Zähne

Ist er nicht. Denn der überdurchschnittliche Fluorgehalt von Schwarztee aber auch von Grüntee stoppt das Wachstum von Bakterien, die für die Entstehung von Karies verantwortlich sind. Wer also täglich drei bis fünf Tassen Tee trinkt, deckt damit bereits seinen Fluorbedarf von einem Milligramm. Diese Menge wird zur täglichen Kariesprophylaxe von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfohlen.

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Mythos 4: Die Wirkung einer Zahncreme zeigt sich erst nach Jahrzehnten

Stimmt nicht. Schon nach einer Anwendungszeit von sieben Tagen kann eine gute Zahncreme die Mundgesundheit entscheidend verbessern. Die Wahl der richtigen Zahncreme zahlt sich also schon kurzfristig aus. Und das ist besonders für kariesanfällige Kinderzähne wichtig.

Mythos 5: Wer eine ganze Tafel Schokolade isst, schadet seinen Zähnen

Das ist nicht ganz richtig. Der in der Schokolade in großen Mengen vorhandene Zucker ist zwar in jedem Fall schädlich für die Zähne. Jedoch ist nicht die Zuckermenge, sondern die Zufuhrhäufigkeit entscheidend. Das heißt: Wenn Sie eine Tafel Schokolade am Stück essen, ist das weniger schädlich, als wenn Sie über den ganzen Tag verteilt daran naschen.

Mythos 6: Nach dem Zähneputzen Zahnseide verwenden

Auf keinen Fall. Da die Zahnseide versteckte Essensreste hervorholt, bleiben diese nach dem Putzen an den Zähnen kleben und führen so zu Karies. Deshalb ist es wichtig, die Zahnseide vor dem Zähneputzen einzusetzen - am besten täglich.

Mythos 7: Alle Zahncremes sind gleich

Falsch. Während Billig-Zahncremes oft nur Schutz vor Karies und Parodontose versprechen, bekämpfen sogenannte Rundum-Pasten auch andere Faktoren, die die Zahngesundheit gefährden, wie z. B. Zahnhalskaries oder Plaque.

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Zahnseide vor dem Zähneputzen? Das war mir neu! Danke für den Tipp!

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Das ist mir auch neu die Zahnseide vor dem Zähne putzen anzuwenden! Guter Tipp!

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LadyMe

LadyMe

Gemeldet

Oh! Seit Jahren benutze ich Zahnseide NACH dem Zähne putzen ... jetzt lese ich hier, dass es falsch ist ... Etwas dazu gelernt!

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mama1989

mama1989

Gemeldet

Ich habe schon viele ausprobiert finde aber nicht die richtige Zahnpasta

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