Gründliche Zahnpflege von Anfang an: Tipps für gesunde Milchzähne

Gründliche Zahnpflege von Anfang an: Tipps für gesunde Milchzähne

Wenn es um die ersten Zähne geht, drücken manche Eltern gerne mal ein Auge zu – schließlich fallen die Milchzähne nach ein paar Jahren ohnehin wieder aus. Warum die Pflege entgegen mancher Annahmen trotzdem so wichtig ist, lesen Sie auf for me.


Die Milchzähne dienen zwar als Platzhalter für das noch kommende Gebiss, ebnen aber auch den Weg für dessen Gesundheit. Bakterien, wie z. B. Kariesbakterien, können die Milchzähne befallen und dadurch auch die nachfolgenden Zähne angreifen. Deshalb ist eine gründliche Zahnpflege sehr wichtig – von Anfang an.

Das schadet Kinderzähnen

Das schadet KinderzähnenSüßigkeiten sind Karies bester Freund. Der Zucker greift den Zahnschmelz an und gewährt Bakterien leichtes Spiel. Auch Fruchtsäfte oder gesüßte Tees können die Zähne auf Dauer schädigen. Ihr Kind braucht deshalb nicht gänzlich auf Süßigkeiten zu verzichten. Achten Sie jedoch darauf, dass es sofort die Zähne putzt, sobald es etwas Süßes gegessen hat – dies gilt jedoch nicht für saure Naschereien wie Fruchtgummis: hier heißt es vor dem Zähneputzen 30 Minuten warten.

Babys haben durch ihren natürlichen Saugreflex ein Bedürfnis zu Nuckeln. Bis durchschnittlich zum vierten Lebensjahr ist dieser Reflex unbedenklich. Nuckeln ältere Kinder aber weiter an Daumen oder Schnuller, wirkt sich das negativ auf die Stellung der Zähne aus. Der Oberkiefer schiebt sich nach vorne, wodurch die Schneidezähne schief werden können.

Wenn Ihr Kind nach dem vierten Geburtstag noch an Daumen oder Schnuller nuckelt, sollten Sie es ihm langsam abgewöhnen. Die meisten Kinder nuckeln, um sich zu beruhigen – geben Sie Ihrem Nachwuchs stattdessen eine Schmusedecke oder ein Kuscheltier. Auch ein feierliches Abschiedsritual für den Schnuller kann Kindern helfen, sich vom Nuckeln zu lösen.

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Die Milchzähne richtig pflegen

Die Milchzähne richtig pflegenSobald Babys erste Zähnchen da sind, sollten Sie mit der Zahnpflege beginnen. Am besten eignet sich eine Babyzahnbürste mit besonders weichen Borsten. Reinigen Sie die Zähne morgens und abends, Zahnpasta ist noch nicht notwendig. Tipp: Es gibt Beißringe mit integrierter Zahnbürste. So kann das Baby das Zähneputzen spielerisch ausprobieren.

Ab etwa dem zweiten Lebensjahr sind Kinderzahnbürsten ideal: Ihre dicken Griffe liegen den Kleinen besonders gut in der Hand. Besorgen Sie spezielle Kinderzahnpasta mit mildem Geschmack und niedrigem Fluoridgehalt. Eine erbsengroße Menge an Zahnpasta genügt. Wenn alle Milchzähne da sind, sollten regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen beim Zahnarzt Pflicht sein. Suchen Sie am besten einen Kinderzahnarzt auf – er geht besonders einfühlsam und spielerisch auf die Bedürfnisse der Kleinen ein.

 

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