Das wussten Sie noch nicht über Mundpflege

10 Fakten, die Sie noch nicht über Zähne und Mundpflege wussten

Wie wir unsere Zähne und unser Zahnfleisch pflegen, hat sich gravierend über die Jahre verändert – von der ersten Zahnpasta bis zur Erfindung der elektrischen Zahnbürste. Für Sie werfen wir einen Blick auf die größten Umbrüche und verraten Ihnen wenig bekannte Fakten über unsere Zähne und deren Pflege.


1. Frühe Zahncremes

Die ersten Zahncremes enthielten Inhaltsstoffe wie Seife oder Kreide, in den 1860er Jahren wurde sogar Kohle hinzugefügt. Ab der Mitte des 20. Jahrhunderts fand Fluorid seinen Weg in die Zahnpasta, nachdem Studien belegt hatten, dass es den Zahnschmelz stärkt.

2. Anzahl der Zähne

Bei den meisten Babys brechen die ersten Zähne durch, wenn sie ungefähr sechs Monate alt sind. Durchschnittlich haben Kinder etwa 20 Milchzähne und Erwachsene bis zu 32 ausgereifte Zähne – vier Eckzähne, acht vordere Backenzähne und zwölf Mahlzähne, inklusive der Weisheitszähne. Letztere sind übrigens oftmals erst viele Jahre nach den anderen zu sehen. Und nicht jeder bekommt alle vier.

3. Erste elektrische Zahnbürste

Die erste elektrische Zahnbürste kam in den 1930er Jahren auf den Markt, aber erst 1954 wurde eine wirklich funktionstüchtige erfunden. Dafür verantwortlich war der Arzt Philippe-Guy Woog aus der Schweiz. Die Bürste wurde damals direkt an den Strom angeschlossen – etwas, was heute viel zu gefährlich wäre. Die Ursprungsidee war, Patienten mit eingeschränkten motorischen Fähigkeiten oder solche, die kieferorthopädische Schienen tragen mussten, eine Möglichkeit zu geben, sich die Zähne zu putzen.

4. Zahnschmelz

Zahnschmelz, der harte Mantel, der unsere Zähne bedeckt, besteht hauptsächlich aus Kalziumphosphat. Das ist ein steinhartes Mineral, welches dafür sorgt, dass der Schmelz die stärkste Substanz ist, die man im menschlichen Körper finden kann.

5. Putzgewohnheiten

Die internationale Stiftung für Zahngesundheit hat herausgefunden, dass einer von vier Erwachsenen zugibt, sich nicht zweimal täglich die Zähne zu putzen. Weniger als ein Viertel benutzt Zahnseide regelmäßig und – wie schockierend – einer von drei Erwachsenen hat überhaupt noch nie zu ihr gegriffen.

Oral-B Zahnbürste PRO2 - 2000s
Oral-B Zahnbürste PRO2 - 2000s

Von Zahnärzten als Einsteigerbürste empfohlen – mit Timer und 3-facher Andruckkontrolle

Jetzt entdecken

6. Intelligentes Zahnpflegesystem

Vergangenes Jahr präsentierte Oral-B das bislang intelligenteste Zahnpflegesystem, die elektrischen, wiederaufladbaren Bürsten von GENIUS. Mit der GENIUS kann man genauso putzen, wie es Zahnärzte empfehlen. Sie ist mit einer Andruckkontrolle ausgestattet, die anzeigt, wenn zu hart aufs Zahnfleisch gedrückt wird. Dank der Positionserkennungstechnologie leitet die Smartphone-App durch die Putzroutine, sodass kein Bereich vergessen wird.

7. Tierzähne

Einige Tierarten haben weit mehr Zähne als die durchschnittlichen 32 der Menschen. Ein Pferd kann bis zu 44 haben, ein Delfin bis zu 250 und die Schlange toppt alle anderen Tiere. In ihrem Maul liegen aufgereiht zwischen 12.000 und 25.000 Zähne.

8. Zähne versus Knochen

Beim Aufbau von Zähnen und Knochen ist vieles ähnlich, der wichtigste Unterschied ist aber die Fähigkeit der Knochen, zu heilen. Bricht einer, beginnt der Körper sehr schnell, die Stellen miteinander zu verwachsen. Dafür wird Kollagen an den Enden gebildet. Zahnschmelz enthält dagegen keine lebenden Zellen. Wenn ein Zahn gebrochen oder gesplittert ist, kann er nicht heilen, sondern muss vom Zahnarzt mit Fremdstoffen ausgebessert werden.

9. Mundwasser

Mundwasser wurde im großen Stil im späten 19. Jahrhundert produziert. In den ersten Versionen fügte man Alkohol hinzu, um die Mischung zu stabilisieren. Heute weiß man, dass Alkohol nicht mehr nötig ist, um die Bakterien im Zahnfleisch zu beseitigen. Stattdessen wird Cetylpyridiniumchlorid eingesetzt, was neben Zahnfleischentzündungen auch gleichzeitig Plaque bekämpft. Sind das auch die Gründe für schlechten Atem? Lesen Sie dafür gleich den Artikel über Mundgeruch.

10. Zahnseide

Dünne Seidenfäden wurden bis in die 1940er Jahre zur Reinigung der Zahnzwischenräume benutzt. Daher stammt auch der Name , obwohl das Material später durch Nylon ausgetauscht wurde, was reißfester war und gewachst werden konnte. Seitdem verändert sich die Zahnseide immer weiter. Neuere Fäden, beispielsweise aus Gore-Tex, kamen auf den Markt oder die Struktur wurde lockerer und softer.

Passende Produkte

Bestätigen Sie Ihre persönlichen Daten

Bitte füllen Sie die unten stehenden Felder aus, um Ihre Anfrage abzuschließen.

Produktbotschafter
Produkte gratis testen und bekannt machen!

Produktbotschafter

Produkte gratis testen und bekannt machen!

> Jetzt anmelden