Stricken für Anfänger: So funktioniert der Maschenanschlag

Stricken für Anfänger: So funktioniert der Maschenanschlag

Ob im Liegestuhl auf der Terrasse oder im Winter vorm prasselnden Kamin: Stricken macht Spaß, entspannt und passt in jede Jahreszeit. Dabei kommt es beim Stricken für Anfänger vor allem auf eins an: den richtigen Einstieg! Wir zeigen anhand einer Anleitung von Wooltwist , wie Ihnen der Maschenanschlag gut von der Hand geht.


Sie benötigen

  • ein Wollknäuel
  • eine Stricknadel
  • eine Schere

Das richtige Material

Ideal für Anfänger ist ein glattes und nicht dehnbares Garn, wie zum Beispiel Merinowolle. Auch, wenn es sich schön anfühlt und toll aussieht – lassen Sie besser die Finger von Kaschmir, Mohair oder Angora! Diese fusseln leicht und verhaken sich schnell. Wählen Sie einen starken Faden – dieser lässt sich leichter verarbeiten und hat den schönen Nebeneffekt, dass Ihr Strickstück schnell wächst. Damit Sie die Maschen besser sehen können, suchen Sie am besten ein helles, einfarbiges Garn aus.

Praktisch: Auf jeder Wolle sind die Nadelstärken aufgelistet, die Sie verwenden können. Suchen Sie also zunächst die Wolle und dann die passenden Nadeln aus. Wählen Sie dabei die größte Nadelstärke, die empfohlen wird. Diese hilft, die Maschen nicht zu klein zu stricken.


Stricken für Anfänger: ein paar Tipps vorab

  • Schlagen Sie die Maschen locker an: Sie lassen sich später leichter aufnehmen und sind nebenbei auch einfacher zu stricken!
  • Üben Sie den Maschenanschlag mehrfach, bevor es mit dem richtigen Strickstück losgeht.
  • In der Ruhe liegt die Kraft: Das Üben darf ruhig etwas länger dauern, seien Sie also geduldig mit sich.
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Vorbereitung

Schneiden Sie einen langen Faden vom Wollknäuel ab. Für den Maschenanschlag sollte dieser in etwa drei Mal so lang sein wie die gewünschte Breite Ihres späteren Strickstücks. Grundsätzlich gilt: Lieber einen längeren Faden verwenden, als am Ende etwas Wolle aneinander knoten zu müssen.

Los geht’s

Führen Sie den Faden an Ihrer linken Hand von der Außenseite kommend zwischen dem kleinen Finger und dem Ringfinger hindurch. Legen Sie den Faden zwischen Mittel- und Zeigefinger und führen ihn einmal im Uhrzeigersinn um den Daumen herum. Den restlichen Faden streifen Sie nun über die Handinnenfläche zur Seite und halten ihn mit dem kleinen Finger sowie Ringfinger fest.

Die Nadel macht’s

Nehmen Sie nun die Stricknadel dazu: Stechen Sie mit der Spitze von unten durch den Faden, der sich um den Daumen wickelt. Führen Sie die Nadel hinter das vom Zeigefinger kommende Garn.



Diesen Faden holen Sie als nächstes durch Ihre Daumenschlinge.



Dann nehmen Sie langsam Ihren Daumen aus der Schlinge heraus. Voilà, Sie haben Ihre erste Masche angeschlagen!



Ziehen Sie mit Ihrem gerade frei gewordenen Daumen den herunterhängenden Faden von innen etwas fester. Aber Achtung: Die Masche nicht zu eng nehmen – in etwa so wie auf dem Foto.



Führen Sie jetzt die Stricknadel ein wenig nach unten: Es bildet sich eine neue Schlaufe um den Daumen herum. Nun beginnen Sie quasi wieder von vorne: Stechen Sie mit der Nadelspitze von unten durch die Daumenschlaufe und holen Sie den vom Zeigefinger hergeleiteten Faden durch die Schlaufe. Sie widerholen die Maschenaufnahme so oft, bis Sie Ihre gewünschte Maschenanzahl erreicht haben.



Und los geht’s mit dem Stricken – aber nicht vergessen: Übung macht die Meisterin!


Stricken für Anfänger: erste Werke

Sobald der Maschenanschlag sitzt, können Sie sich auf erste Strickprojekte stürzen. Wie wär’s mit einer selbstgemachten Mütze? Oder kuscheligen Babyschuhen für Ihr Kleines? Do-It-Yourself-Geschenke kommen auch immer gut bei Freunden oder Kollegen an.
Meist lässt es sich am besten stricken, wenn man auf etwas hinarbeitet – zum Beispiel auf eine leichte Sommerdecke. Weitere Inspirationen zum Thema Stricken finden Sie auf Wooltwist.



Tipp der Redaktion
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Ich wohne in Deutschland und nicht in der Schweiz Ich wasche schon lange mit Ariel flüssig. Nicht nur, dass die Wäsche wunderbar riecht, sondern wird diese auch schön sauber.

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