Kräuter in Töpfen selbst ziehen

Kräuter in Töpfen selbst ziehen: So geht’s ganz leicht!

Selbst gezogene Kräuter von der eigenen Küchenfensterbank schmecken einfach am besten: Wir verraten, was Sie beim Einpflanzen beachten sollten.


Kräuter in Töpfen

Zu wenig Platz, nicht genug Sonne, schwerer Lehmboden oder Bello, der gerne im Garten scharrt: Alles kein Problem, wenn Sie Kräuter im Topf pflanzen! So passen sie in den engsten Winkel, auf die Fensterbank, Balkone oder Terrassen und können wind- und frostgeschützt aufgestellt werden. Außerdem sehen Kräuter in Töpfen richtig toll aus und machen sich prima als Deko.

Topf-Kräuter mit Stil

Selbst gezogene Kräuter sind mehr als nur eine Ansammlung von Töpfen. Mit der gezielten Wahl der Töpfe können Sie einen bestimmten Look gestalten, z. B. einen mediterranen Stil mit Thymian, Rosmarin, Oregano, Lavendel.  Auch alte Kästen, Schubkarren oder Eimer sehen bepflanzt richtig toll aus und eignen sich als Kräuter-„Topf“ – vorausgesetzt, sie haben Abflusslöcher und eignen sich zum Bepflanzen. Ein weiterer Vorteil, Kräuter selbst zu ziehen, besteht darin, dass Sie die Anordnung der Töpfe oder auch die Bepflanzung schnell und einfach ändern können.

Kräuter in Töpfen pflanzen: Praktische Tipps

Grundsätzlich gedeihen Kräuter besser, wenn Sie pro Topf nur eine Pflanze ziehen. So hat die Pflanze genug Raum zu wachsen. Außerdem müssen Sie keine unterschiedlichen Ansprüche an Licht und Bewässerung berücksichtigen. Kräuter wie Thymian, Schnittlauch oder Petersilie können in Töpfen mit etwa 20 Zentimeter Durchmesser gezogen werden. Größere Kräuter wie Lavendel, Rosmarin, Lorbeere oder Zitronenstrauch brauchen größere Töpfe und sollten sich auch keinen teilen müssen.

Töpfe mit verschiedenen Kräutern können jedoch sehr schön aussehen, vor allem, wenn Sie Kräuter nach einem „Geschmacksthema“ pflanzen möchten.  Die Kräuter müssen dann jährlich umgetopft werden, da die Wurzeln sich mit der Zeit zusammendrängen. Wenn Sie verschiedene Kräuter mischen, berücksichtigen Sie die verschiedenen Wachstumseigenschaften, damit Sie Farben, Beschaffenheit und Höhe besser kombinieren können. Vermeiden Sie Kräuter, die die anderen Kräuter verdrängen, wie beispielsweise Minze.


Basilikum
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Schöner kochen mit passendem Kräuter-Mix samt würziger Ergänzung: Kombi-Tipps

Italienische Küche: Basilikum (Hauptpflanze), Thymian, italienische Petersilie und Oregano.

Würzige Thai-Küche: Peperoni (Hauptpflanze), (vietnamesischer) Koriander, Zitronengras und Knoblauch-Schnittlauch

Scharfe mexikanische Küche: Peperoni (Hauptpflanze), Petersilie, Koriander, Knoblauch-Schnittlauch und Oregano

Kräuter der Provence: Basilikum (Hauptpflanze), Sommer-Bohnenkraut, Majoran, Salbei und Oregano

Klassisch französisch: Lorbeer (Hauptpflanze), Estragon, Schnittlauch, Thymian und Kerbel

Salat-Mix: Dill (Hauptpflanze), Basilikum (Hauptpflanze), Rucola und Knoblauch-Schnittlauch

Die Wahl des richtigen Topfs

Am besten eignen sich glasierte Keramiktöpfe: Denn Gefäße aus Holz können faulen – und Ihre Pflanzen schädigen, wenn sie zuvor mit giftigen Stoffen behandelt wurden. Plastiktöpfe können durch Sonneneinstrahlung ihre Form verlieren und Terrakotta-Töpfe trocknen schnell aus.

Für welchen Topf Sie sich auch immer entscheiden: Achten Sie darauf, dass er genügend Abflusslöcher hat. Sollte das Wasser nicht schnell genug abfließen, versuchen Sie, den Boden des Topfs mit noch einigen Löchern zu versehen. Tipp: Stellen Sie den Topf auf zwei Blöcke, sodass die Mitte des Topfes frei- und einige Zentimeter über dem Boden steht. Dadurch kann das Wasser abfließen.

Wässern Sie neue Ton- oder Terrakottatöpfe, bevor Sie diese benutzen – ansonsten nehmen sie den Pflanzen das Wasser weg. Das erkennt man daran, dass das Wasser beim Gießen direkt durch den Topf läuft. Stopfen Sie zum Wässern des Topfs das Abflussloch am Boden aus, füllen Sie Wasser in den Topf und lassen Sie ihn über Nacht stehen. Anschließend den Stopfen entfernen, und der Topf kann ganz normal benutzt werden.

Die richtige Erde

Die meisten Kräuter mögen lockere Erde, die das Wasser schnell abfließen lassen. Es gibt aber auch fertige Mischungen für Topf-Kräuter zu kaufen.

Sonnenlicht und Dünger: Die richtige Pflege

Topf-Kräuter brauchen täglich mindestens fünf Stunden Sonne. Je mehr Sonne sie bekommen, desto geschmackvoller, gesünder und robuster werden sie. Topf-Kräuter sollten öfters als Garten-Kräuter gegossen werden, da die Töpfe gerade durch die Sommerhitze schnell Feuchtigkeit verlieren. Auch Dünger verliert in Töpfen schneller seine Wirkung. Verwenden Sie einmal wöchentlich verdünnten Flüssigdünger, damit die Kräuter gesund bleiben. Um üppiges Wachstum zu unterstützen, schneiden Sie regelmäßig kurze Äste ab oder stutzen Sie die Kräuter um etwa ein Drittel.

Kräutertopf

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Julyla

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Ich habe immer frische Kräuter zu Hause: im Sommer auf den Balkon in einem Blumenkasten, im Winter einzeln auf der Küchenfensterbank. Es gibt einfach nichts schöneres!

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ich freue mich auf das frühjahr! habe letztes jahr viel minze gepflanzt und somit viel tee für den winter!

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Aida1

Aida1

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Bei mir sprießt jedes Jahr Estragon wie wild im Kräuterbeet. Da er ein sehr intensives Aroma hat,nehme ich ihn nur sehr selten. Wofür eignet er sich denn typischerweise. Bin für alle Tipps dankbar

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Shaila

Shaila

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Bei der Aussaat bitte beachten, daß es auch Lichtkeimer gibt. Werden solche Samen wie gewohnt mit Erde bedeckt, keimen sie leider nicht. Meistens sind das sehr feine Samen, die nur auf die Erde gestreut, etwas angedrückt und am besten regelmäßig besprüht werden. Für Kräuter ist es auch sinnvoll, die Erde mit etwas Sand zu vermischen. Wenn man seine selbstgezogenen Pflanzen im Sommer dann mal blühen läßt, hat man mit etwas Glück auch gleich kostenlosen Samen für die nächste Saison.

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talita

talita

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Danke für die Tipps. Möchte mir einen kleinen Kräutergarten anlegen und sammle gerade Ideen. merci

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