Plogging – Sport und Umweltschutz in einem

Haus & Garten
5/11/2021

Die Umwelt schützen und dabei auch noch etwas für die eigene Fitness tun. Das wär’s? Dann probiere es mal mit Plogging! Das ist kein Schreibfehler, sondern eine neue Wortschöpfung aus dem schwedischen „plocka upp“ (aufsammeln) und „Jogging“. Wir haben alle Infos zum neuen Fitness-Trend für dich auf einen Blick!

Was ist Plogging?

  • Gründer der Bewegung ist der schwedische Umweltaktivist Erik Ahlström. Eigentlich wollte er 2017 nur dazu aufrufen, seine Heimatstadt Stockholm von Müll zu befreien – mittels Laufgruppen, die gemeinsam joggen und Weggeworfenes sammeln.
  • Inzwischen ist daraus ein weltweiter Trend geworden. In manchen Städten gibt’s sogar offizielle Plogging-Events, bei denen den Ploggern Müllsäcke, Handschuhe und Getränke bereitgestellt werden.
  • Das Gute: Jede:r kann ploggen – ob allein oder in der Gruppe. Denn Müll lässt sich leider auf fast allen Wegen finden.
  • Plogging eignet sich übrigens auch prima für die ganze Familie – mit Kids wird das Müllsammeln zur spannenden Schnitzeljagd.
  • Es gibt inzwischen bereits einige lokale Plogging-Gruppen, zum Beispiel auf Facebook. Und falls du dort keine Mitstreiter:innen findest: Gründe dein eigenes Team!

So einfach geht Plogging

  • Schnapp dir deine Laufschuhe und denke auch an ein Paar Handschuhe, falls du keine Müllzange besitzt.
  • Nimm Müllbeutel mit, um den gefundenen Abfall darin aufzubewahren.
  • Laufe oder walke los und sammle ein, was du in der Natur und auf deinen Wegen findest – von Zigarettenstummeln über Plastiktüten bis hin zu Verpackungen. Wer genau hinsieht, wird staunen, was da so alles herumliegt.
  • Wirf den Müll danach in öffentliche Mülltonnen oder gib sie beim jeweiligen Entsorgungsbetrieb ab.
  • Mache ein Foto von deiner Aktion und poste es mit dem Hashtag #Plogging in den sozialen Netzwerken. So werden auch andere darauf aufmerksam – und wollen hoffentlich dabei sein.
Zwei Frauen beim gemeinsamen Plogging in der Natur.

Plogging vs. Jogging: Ist das schon Sport?

Die Antwort mag dich überraschen – aber Plogging ist tatsächlich noch effektiver als Joggen! Grund ist unter anderem der Intervall-Effekt, aber auch das Bücken stärkt die Muskeln. Es kräftigt Rücken, Po, Oberschenkel und Knie. Unser Tipp: Achte darauf, dich richtig zu bücken, um Rückenschmerzen zu vermeiden:

  • Gehe in die Knie oder in die Hocke, wenn du etwas aufhebst.
  • Drücke dich dann über deine Beinmuskulatur nach oben, nicht nur über den Rücken.
  • Halte deinen Rücken dabei gerade.

Übrigens: Auch du kannst dazu beitragen, dass Müll gar nicht erst entsteht – indem du zum Beispiel auf Produkte von nachhaltigen Marken achtest und Plastik einsparst. Wie mit Fairy! Das Fairy Ultra Plus Konzentrat entfaltet schon ab einem Tropfen (auf fünf Liter Wasser) seine optimale Reinigungswirkung und entfernt Fett sowie Schmutz mühelos. Durch seine Kompaktheit hält das Produkt länger und verursacht weniger Verpackungsmüll.

Mehr Abwechslung: vom Plogging zum Plycling

Falls du nicht gern joggen gehst, kannst du natürlich auch beim Walken oder dem Hundespaziergang im Wald Müll sammeln. Oder du probierst es mal mit Plycling – einer Mischung aus Plogging und Cycling, also Fahrradfahren. Es gibt sogar Plogger, die beim Paddeln auf Flüssen und Seen Abfall aus dem Wasser fischen. Egal wie: Bei jeder Variante kombinierst du Bewegung mit dem guten Gefühl, etwas für die Umwelt zu tun.