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Was wir vom Dalai Lama lernen können
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Wie wir unser Glück finden



Alle reden von Achtsamkeit, von Langsamkeit und sehnen sich nach mehr Ruhe im Kopf. Der Dalai Lama spricht schon lange davon. Seine Gedanken inspirieren weltweit und treffen oft genau den Kern unserer Probleme.

Er lächelt nicht nur. Der Mönch Tenzin Gyatso ist vor allem klug und fasst die Dinge oft mit erstaunlich einfachen Worten zusammen. Er ist der 14. Dalai Lama und somit das geistliche Oberhaupt der Tibeter. Das macht ihn zum „lebenden Buddha“. Und woraus schöpft er seine Weisheit? „Meine Philosophie ist die Freundlichkeit“, hat er einmal selbst gesagt. Kleine Worte, die auch im Alltag weiterhelfen können.

 

Wer alles mit einem Lächeln beginnt, dem wird das meiste gelingen.

Keine Angst, der Dalai Lama meint mit diesen Worten nicht, dass Sie zum Dauer-Lächler werden müssen. Das würde wahrscheinlich auch niemand aushalten. Es geht um eine andere Sache. Nehmen Sie jeden neuen Tag, jede neue Aufgabe im Job, jedes To-do auf Ihrer Liste erst einmal positiv an. Verurteilen Sie nichts schon im Vorfeld. Das fällt richtig schwer? Ja, auf jeden Fall. Aber die Dinge negativ zu bewerten, bevor sie angefangen haben, raubt genauso viel Kraft.

 

Frau mit Tasse an Brücke gelehnt

Verbringe jeden Tag einige Zeit mit dir selbst.

Damit ist nicht die kurze Zeit morgens im Bad gemeint. Der Dalai Lama spricht wohl eher davon, dass jeder Raum für sich haben sollte, um zu reflektieren. Sonst gibt und gibt und gibt man und weiß am Ende gar nicht mehr, was das ist: man selbst.

 

Veränderung wird nur hervorgerufen durch aktives Handeln, nicht durch Meditation oder Beten allein.

Überraschende Worte von einem Mönch und Buddhisten könnte man meinen. Aber der Dalai Lama weiß auch, wie wichtig Aktivsein ist. Niemand kann sich beispielsweise einen Job erbeten, wenn er sich nicht bewirbt oder Kontakte knüpft. Natürlich wünscht sich jeder ab und an, dass eine Fee kommen würde, die alles richtet. Aber im wahren Leben müssen Sie selbst die Fee sein.

 

Wenn du glaubst, du seist zu klein, um etwas zu verändern, dann versuch doch mal zu schlafen, wenn eine Mücke im Zimmer ist.

Ein Satz, der zu Tränen rührt. Aber er stimmt. Niemand sollte glauben, dass er die Dinge nicht ins Rollen bringen kann. Oder jemanden nerven, der übermächtig scheint. Das Potenzial steckt in jedem.

 

Jede schwierige Situation, die du jetzt meisterst, bleibt dir in Zukunft erspart.

Vor unangenehmen Dingen drückt sich wahrscheinlich jeder gern. Der Aussprache mit dem Freund oder das Gehaltsgespräch mit dem Chef. Aber hinterher ist es umso schöner, wenn man etwas dazugelernt hat oder der Konflikt bereinigt ist.

 

Die Ironie will es so, dass wir dann, wenn wir das Objekt unserer Wünsche erlangt haben, immer noch nicht zufrieden sind. Auf diese Weise nimmt die Begierde nie ein Ende und ist eine ständige Quelle von Schwierigkeiten. Das einzige Gegenmittel ist die Genügsamkeit.

Es muss noch dieses Kleid, dieser Urlaub oder diese Beförderung sein? Und dann? Ist man dann ein neuer Mensch? Meistens ja leider nicht, obwohl jeder von uns diese Gedanken hat. Es wäre schön, wenn man es schaffen könnte, das zu genießen, was einfach schon da ist.

 

Frau mit Fotoapparat

Besuche einmal im Jahr einen Ort, den du noch nicht kennst.

Den Horizont zu erweitern, macht glücklich. Aber dieser Ort muss nicht tatsächlich auch immer ein Ort sein. Er kann auch eine Erfahrung, wie ein neues Seminar, oder eine Begegnung mit neuen Menschen sein.

 

Lasse das Verhalten anderer nicht deinen inneren Frieden zerstören.

Auch wenn man es oft vergisst: Tief in uns drin ist ein Selbstbewusstsein, das unantastbar ist. Natürlich erinnert man sich nicht daran, wenn man gerade heftig kritisiert wird oder eine Krise hat. Aber der Schatz ist da, versprochen.

 

Es gibt nur zwei Tage im Jahr, an denen man nichts tun kann. Der eine ist Gestern, der andere Morgen. Dies bedeutet, dass heute der richtige Tag zum Lieben, Glauben und in erster Linie zum Leben ist.

So wahre Worte, so schwer zu erreichen. Aber sich das immer wieder zu sagen, hilft auch. Wie viel Zeit verbringt jeder von uns in der Zukunft – oder der Vergangenheit? Dabei hat das Hier und Jetzt einen Zauber, den man verändern und gestalten kann. Am besten ist es, diesen Spruch gleich an die Wand zu pinnen.

 

Respektiere dich selbst, respektiere andere und übernimm Verantwortung für das, was du tust.

Übernimm Verantwortung – das ist entscheidend. Wer Entscheidungen fällt und Fehler macht, sollte dazu stehen. Im Guten wie im Bösen. Das bedeutet auch Respekt seinen Mitmenschen gegenüber.

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