Frau auf Wiese Frau auf Wiese Wie wir unser Glück finden
Vorhang auf für ein zufriedeneres Leben

Stress im Alltag, Selbstzweifel und andere Sorgen machen uns manchmal das Leben schwer. Aber davon dürfen wir uns nicht bestimmen lassen. for me verrät Ihnen, wie Sie mit Achtsamkeitstraining Probleme gelassener angehen und Ihre innere Mitte finden.


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So gelingt die Arbeitsteilung

Sie kommt jeden Morgen strahlend zur Arbeit. Erledigt ihren Job, als hätte sie unerschöpfliche Energiereserven. Für jeden hat sie ein nettes Wort oder zumindest ein freundliches Lächeln. Und weil sie trotz Fulltime-Job und Familie ständig auf Wolke 7 zu schweben scheint, gingen schon Gerüchte um, unsere neue Redaktions-Kollegin Anna käme von einem anderen Stern. Dabei scheint des Rätsels Lösung viel einfacher. „Achtsamkeitstraining“ heißt das Zauberwort. Das hat uns neugierig gemacht. Bei unseren Nachforschungen hat uns manches auch nachdenklich gestimmt. „Erlaub’ dir auch mal unglücklich zu sein, dann wirst du danach noch glücklicher“, heißt es da etwa. Bei einigen Tipps wiederum wurden einige von uns so neugierig, dass wir diese gleich selbst ausprobiert haben.

Gute Zeiten, schlechte Zeiten – meine eigene Daily Soap

Aber erst mal zum Nachdenklichen. Es gibt kein Glück ohne Traurigkeit – so wird es zumindest in vielen Bewusstseins-Coachings wie z. B. Achtsamkeitsseminaren gelehrt. Wenn wir diese Tatsache irgendwann akzeptieren können, soll das so etwas wie der Schlüssel zu einem zufriedeneren Leben sein.

Nehmen wir beispielsweise eine „normale“ Beziehung. Hier kommt es vor, dass Frauen aber auch Männer schon mal unrealistische Erwartungen an ihre/n Partner/in und ihre Kinder haben. Wenn diese nicht erfüllt werden – was vermutlich bei unrealistischen Erwartungen zu 99,9 % der Fall ist – erzeugt das ein Gefühl von Unzufriedenheit und Traurigkeit. Akzeptieren wir dieses Gefühl jedoch und nehmen dadurch in Kauf, dass wir nicht all unsere Beziehungen immer positiv erleben können, werden wir zufriedener. Schließlich heißt es auch kurz bevor wir „Ja, ich will!“ sagen, „in guten wie in schlechten Zeiten“. Im Leben gibt es nun einmal Höhen und Tiefen. Und die Tatsache, dass wir unseren Partner, unsere Kinder oder unseren Job nicht in jedem Augenblick irre gern haben, ist Realität.

Wenn wir etwas erwarten, können wir manchmal lange warten...

Was auch sehr Glück bringend sein soll, ist zu lernen, unsere Mitmenschen von Zeit zu Zeit um etwas zu bitten. Wenn wir das drauf haben, kann es unser Leben verändern. Sagt nicht nur Anna, sagen auch bekannte Life-Coaches. Bitten Sie um das, was Sie gerade brauchen. Sei es Hilfe, Anerkennung, Zuneigung, eine Beförderung oder eine Gehaltserhöhung. Die meisten Menschen können unsere Bedürfnisse nicht kennen oder unsere Gedanken lesen. Wenn wir aber anderen helfen, uns zu helfen, und gleichzeitig nicht zu viel erwarten, werden wir seltener enttäuscht. Unzufriedenheit und Traurigkeit zuzulassen, andere um etwas bitten, das sind sicher keine leichten Übungen. Einfacher wird’s mit diesen Tipps!

Vorhang auf für dein glücklicheres Leben!

Auch wenn es Morgenmuffeln schwerfällt: Schon das Aufwachen sollte positiv beginnen. Eine Voraussetzung dafür sind jede Nacht sieben bis neun Stunden Schlaf. Oder einfach so viel, wie wir brauchen, um uns am Morgen erholt und bereit für den Tag zu fühlen. Die Vorhänge sollten wir nachts geöffnet lassen. Denn laut einer Studie der Universität Washington starten wir aktiver in den Tag, wenn wir mit natürlichem Licht aufwachen. Vielleicht entscheiden Sie sich auch für den Kauf eines Wake-up-Lights, ein Wecker, der mit simuliertem Sonnenaufgang und Vogelgezwitscher weckt, anstelle von stressig-lautem Weckalarm.

Nehmen Sie unter der Dusche das Gefühl des Wassers auf Ihrer Haut ganz bewusst wahr. Falls Ihre Gedanken dabei ins bevorstehende Zehn-Uhr-Meeting abschweifen oder zum Mittagessen Ihrer Kinder, lenken Sie Ihre Aufmerksamkeit wieder zurück zu den Gefühlen in Ihrem Körper.

Wenn Sie am Morgen dem ersten Mitglied Ihrer Familie begegnen, Ihrer Kollegin oder dem Busfahrer, schenken Sie ihnen ein Lächeln. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass je liebenswürdiger wir zu unserer Umwelt sind, desto netter ist sie auch zu uns. So einfach ist das!

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