Frauen lachen im Schnee Frauen lachen im Schnee Müde? Ich doch nicht!
Aufgeweckte Ideen gegen Wintermüdigkeit.

Bären verschwinden in ihre Höhle, Murmeltiere im Bau und Igel machen es sich in ihrem Nest gemütlich ... Und was ist mit uns? Wenn es draußen kalt, nass und grau ist, möchten auch wir uns am liebsten in den Winterschlaf verkrümeln. Schnell noch ein bisschen Winterspeck anfuttern und dann nix wie weg! Zumindest ist die Versuchung groß und die Lust, motiviert in den Alltag zu starten, schwindet. Wenn der Winterblues kommt, sollte uns eines klar sein: Nein, wir brauchen nicht mehr Schlaf als sonst!

Schlafmützen aufgewacht: So viel Schlaf tut uns gut ...

Die meisten Menschen sollten sich 7 bis 9 Stunden Schlaf gönnen, egal ob Sommer oder Winter. Weniger als 4 Stunden kann gefährlich werden. Trotzdem leiden viele von uns unter chronischem Schlafentzug, vor allem junge Eltern. Hier raten Experten: Versuchen Sie früher ins Bett zu gehen, wenn Ihr Schlaf häufig unterbrochen wird.

Bei diesen Maßnahmen hat Müdigkeit keine Chance.

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Doch zurück zur Wintermüdigkeit. Meist nehmen wir an, dass uns das schlechte Wetter und die Kälte müde machen. Der Zusammenhang ist aber etwas komplexer. Denn was uns müde macht, ist das schlaffördernde Hormon Melatonin. Es wird nachts in der Zirbeldrüse gebildet und kann im Winter, wenn wir nicht genug Licht bekommen, schlechter abgebaut werden.

Deshalb heißt es in der kalten Jahreszeit: Warm anziehen und raus an die frische Luft. Dazu muss nicht mal die Sonne scheinen. Optimal wäre es, wenn Sie sich eine Stunde täglich draußen bewegen: Auf dem Spielplatz mit den Kindern, beim Spaziergang mit dem Hund, beim Joggen oder Radfahren. Nutzen Sie jede freie Minute, um sie an der frischen Luft und im Tageslicht zu verbringen. Vielleicht steigen Sie auf dem Weg zur Arbeit einfach eine Station früher aus Bus oder Bahn und gehen den Rest zu Fuß, oder parken Ihr Auto zwei Straßen weiter von der Arbeitsstelle entfernt. All das verscheucht die Müdigkeit.

Aber nicht nur Licht, auch Bewegung hilft. Denn Sport setzt Glückshormone frei, diese wiederum wirken sich positiv auf das Gleichgewicht unseres Hormonhaushaltes aus. Wenn es Ihnen draußen zu ungemütlich und der Gang ins Fitnessstudio einmal nicht möglich ist, nehmen Sie doch einfach an Online-Fitness-Kursen teil (z. B. Gymondo.de, 1 Woche/1,44 Euro) oder trainieren mithilfe einer DVD.

Schokolade ist gut, Möhren sind besser.

Natürlich ist es jetzt besonders verführerisch, sich mit einer Tüte Chips oder einer Tafel Schokolade auf die Couch zurückzuziehen, in die warme Kuscheldecke zu wickeln und auf Schongang zu schalten. Dagegen ist an sich nichts auszusetzen, nur führt es leider dazu, dass wir uns noch ruhebedürftiger fühlen. Was uns jetzt besonders gut tut, sind Vitalstoffe aus frischem Obst und Gemüse. Diese beugen Müdigkeit und Konzentrationsschwäche vor und stärken das Immunsystem. Lieferanten wichtiger Vitamine sind zum Beispiel Paprika, Brokkoli, Fenchel, Rosenkohl, Blumenkohl, Zitrusfrüchte, Eier, Milchprodukte, Vollkornprodukte, Weizenkeimöl und Möhren.

Schön cool bleiben und ab ins Bett!

Auch wenn es im Winter kalt ist, sollten wir die Schlafräume gut lüften. Die Abgehärteten unter uns schaffen es sogar bei Temperaturen unter 0 Grad mit offenem Fenster zu schlafen. Kälteempfindlichen empfehlen wir, im Schlafzimmer auf jeden Fall mindestens zwei- bis dreimal am Tag stoßzulüften. Wenn Sie lieber mit geschlossenem Fenster schlafen, sollten Sie Ihr Schlafzimmer so wenig wie möglich heizen, denn Heizungsluft lässt die Atemwege austrocknen – keine gute Voraussetzung für einen erholsamen Schlaf. Die ideale Schlafzimmertemperatur liegt übrigens im Winter bei 15 bis 18 Grad Celsius!

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