Welches Ziel ist 2017 das wichtigste für Sie? Welches Ziel ist 2017 das wichtigste für Sie? Welches Ziel ist 2017 das wichtigste für Sie?
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Das Jahr ist jung, aber die Vorsatzliste lang. Doch welche Ziele bringen Sie wirklich voran und womit verzetteln Sie sich nur? Wir helfen Ihnen, Ihre Vorsätze richtig zu priorisieren, damit Sie am Ende des Jahres stolz auf sich sein können.

„Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“ – dies ist das berühmte Zitat von Hermann Hesse. Und es gilt auch für Jahresanfänge. Damit Sie direkt zu Beginn von 2017 die richtigen Weichen stellen können, haben wir von for me eine Übung für Sie zusammengestellt.

1. Alle Ideen aufschreiben

Am Anfang steht immer das Brainstorming, also das offene Denken. Nehmen Sie sich bewusst Zeit, setzen Sie sich auf die Couch oder an den Schreibtisch und stellen Sie sich innerlich auf Ihre Jahresziele ein. Dann greifen Sie zu einem großen Blatt Papier und schreiben kreuz und quer auf den Bogen alle persönlichen Ziele auf, die Ihnen einfallen. Wirklich alle! Es kommt in dieser Phase nicht darauf an, ob diese Ziele realistisch sind oder nicht. Schicken Sie Ihren Verstand nach draußen, der kann einmal eine Runde spazieren gehen. Hören Sie stattdessen auf Ihren Bauch – und vor allem auf Ihr Herz – und kritzeln Sie mutig drauflos. Wichtig ist nur, dass Sie Ihre Ziele nicht zu allgemein formulieren. Also schreiben Sie nicht etwa „abnehmen“, sondern „fünf Kilo abnehmen“ oder nicht „im Job vorankommen“, sondern beispielsweise „Teamleiterin von der Abteilung XY“ werden. Wenn Ihnen das noch zu kompliziert ist, können Sie auch erst die Wünsche grob notieren und danach eine genauere Vorstellung daruntersetzen.

2. Ihre eigenen Ziele herausfinden

Jetzt haben Sie wahrscheinlich eine große bunte Mischung an Vorsätzen und Zielen vor sich liegen. Alle klingen gut und vernünftig. Denken Sie! Aber nehmen Sie nun einmal einen farbigen Stift zur Hand und lesen jede Idee laut vor. Dabei stellen Sie sich die Frage: „Ist das wirklich mein eigener, persönlicher Wunsch?“ Oder ist es im Grunde die Vorstellung meiner Familie, meines Partners oder der Gesellschaft? Denn so können einige Vorsätze wieder wegfallen. Wenn Sie beispielsweise das Ziel hätten, „einen Bauch-Beine-Po-Kurs im Fitnessstudio“ zu belegen, dann könnten Sie sich fragen, ob Ihnen solch ein Kurs wirklich am Herzen liegt, weil Sie die gemeinsame sportliche Herausforderung lieben. Oder wollen Sie nur aus vermeintlichen gesellschaftlichen Zwängen dünner und straffer aussehen und finden diese Kurse im Grunde furchtbar. Streichen Sie deshalb alle Ziele wieder weg, die Sie nur für andere aufgeschrieben haben.

3. Positive Gefühle ermitteln
Frau mit Notizbuch



Ihre Liste müsste schon um einiges leerer sein. Um noch weiter auszusortieren, möchten wir gern eine Fantasiereise mit Ihnen machen. Schauen Sie sich Ihre restlichen Ziele an und stellen Sie sich einzeln bei jedem Ziel vor, dass Sie es schon erreicht hätten. Um das besser hinzubekommen, könnten Sie beispielsweise an ein fiktives Datum denken. Wie wäre Dienstag, der 12. September 2017? Bilden Sie sich ein, Sie hätten zu diesem Zeitpunkt Ihr Vorhaben bereits erreicht und ein Bekannter würde Sie dafür eifrig loben.

Wenn Sie sich nun in jedes Gefühl für jedes Ziel reindenken? Welche Geschichte hört sich dabei am wärmsten an? Wann schlägt Ihr Herz dabei am höchsten? So reduzieren Sie Ihre Ziele weiter auf drei bis fünf.

4. Realistisch werden

So, bei Punkt vier kommt zum ersten Mal die Vernunft wieder vom Spaziergang zurück. Sie haben vor sich Ihre drei bis fünf wichtigsten Ziele liegen. Nun fragen Sie sich, wie realistisch ist es, diese Vorsätze auch umzusetzen. Haben Sie 2017 wirklich die Ressourcen, die Zeit oder auch die Fähigkeiten, diesen Wunsch anzugehen? Oder können Sie Ihr Leben so verändern, dass das möglich werden könnte? Wenn Sie bei Punkt drei beispielsweise von einer Siegesfeier bei einem Tennis-Grand-Slam-Turnier geträumt, aber noch nie einen Schläger in der Hand gehalten haben, dann ist der Wunsch leider unrealistisch. Oder Sie gern George Clooney heiraten möchten (der müsste sich ja erst einmal scheiden lassen). Aber auch Ziele wie beispielsweise „35 Kilo abnehmen“ sollten Sie überdenken. Selbst wenn Sie stark übergewichtig wären, aus gesundheitlichen Gründen könnte es bedenklich sein, so viel Gewicht in kurzer Zeit zu verlieren. Seien Sie also gutmütig mit sich und stressen Sie sich nicht mit Ihren Vorhaben.

5. Kraft investieren

Unter den verbleibenden Zielen suchen Sie sich nun das Ziel aus, das Ihnen am meisten am Herzen liegt und das Sie realisieren können. Deswegen sind alle anderen Ziele vom ersten Blatt nicht unwichtig, aber nehmen Sie sich doch einmal vor, auf diesen Wunsch Ihre größte Kraft zu legen. Schreiben Sie sich Ihr Vorhaben beispielsweise auf einen Zettel oder lassen Sie ihn auf einen Notizblock drucken. So erinnern Sie sich immer daran. Und seien Sie nicht traurig, wenn die Umsetzung Ihr Ziel verändern wird. Denn manchmal kommt das Glück auf Umwegen. So kann aus einer „Teamleiterin“ auch eine „Projektverantwortliche“ werden. Seien Sie offen für Überraschungen, aber geben Sie nicht auf. Wir drücken Ihnen ganz fest die Daumen.

 

Autorin: Bianka Echtermeyer

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