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Auch schon Cougar? Er ist zehn Jahre jünger – na und?

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Immer öfter wählen reife Frauen einen wesentlich jüngeren Partner. Man nennt sie Cougar-Frauen. Ist das ein Tabu? Nein, eine Wohltat!

Die Schauspielerin Birgit Schrowange macht es vor: Kürzlich, bei einer Fernseh-Gala, sah man sie in Begleitung eines gutaussehenden Mannes. Sie, in blauer Seide und mit grauem Kurzhaarschnitt, strahlte bis über beide Ohren. An der Seite der 59-jährigen Moderatorin saß Frank Spothelfer, ihr neuer Lebensgefährte. Er ist Unternehmer und acht Jahre jünger. Die beiden sind ein Liebespaar.

Der Cougar-Trend geht um

Auch die Schauspielerin Iris Berben, die Sängerin Nena, das Top-Model Heidi Klum und viele andere begehrenswerte Frauen schwimmen gegen den Strom und haben sich einen jüngeren Mann geangelt. Cougar-Frauen – davon hört man immer mehr. Dieser Begriff kommt aus dem Englischen und heißt wörtlich übersetzt Puma – oder Silberlöwe.

Fast in jeder fünften Beziehung ist sie älter als er

Die Tatsache, dass reife Frauen jüngere Männer lieben, mag vielleicht noch gewöhnungsbedürftig sein. „Normal“ ist eher andersrum: Älterer Herr wählt junge Dame. Während bei knapp drei von vier Partnerschaften der Mann älter ist als seine Partnerin, ist laut Süddeutscher Zeitung bei 17 Prozent der Paare die Frau älter. Doch die Gründe, die für einen jüngeren Mann sprechen, haben es in sich.

Frauen um die 50 haben Lust, sich nochmal neu zu erfinden

Ab einem bestimmten Alter passen gleichaltrige Männer und Frauen weniger gut zusammen als vorher. Das behauptet Ursula Richter, Soziologin, Frauenforscherin und Buchautorin („Ab Sechzig leb ich anders, als ihr denkt: Wie wir Frauen ein neues Jahrzehnt entdecken“). Sie selbst war 30 Jahre lang mit einem 13 Jahre jüngeren Mann liiert. Ihr Credo: „Was reifere Frauen heute von ihrem Partner erwarten, können gleichaltrige Männer oft nicht erfüllen.“ Denn: Viele Partner seien nicht bereit, sich auf ihre selbstbewussten Frauen einzulassen. Die ihr eigenes Geld verdienen und sich nicht als Anhängsel des Ehemannes verstehen, sondern als unabhängige Macherin. Und gerade in dem Alter, wo die eigene Freiheit wieder wichtig wird – wenn die Kinder aus dem Haus gehen – sind viele gleichaltrige Männer mit ihren aktiven Frauen überfordert. Sie wollen ihr Umsorgtwerden und die Häuslichkeit nicht aufgeben, während wir Frauen raus wollen und uns ausprobieren!

Ein starkes Leben braucht einen starken Partner

Die Frauen, die heute über 50 oder 60 sind, haben sich viel erarbeitet, vor allem ein neues Rollenverständnis. Denn: Viele von uns hatten eine Mutter, die Hausfrau war. Papa verdiente das Geld, unsere Mama kutschierte uns in den Sport. Und flüsterte uns Mädchen gelegentlich zu: „Mach‘ dich nie von einem Mann abhängig, lerne erst mal einen Beruf.“ Die meisten von uns haben diesen Rat beherzigt. Kinder haben wir, wenn, dann spät bekommen. Wir haben erstmal gearbeitet und sind selbstbewusst unseren nicht immer einfachen Weg gegangen. Doppel- und Dreifachbelastung? Ja, warum denn nicht?! Wir haben unser eigenes Geld – und können jetzt, wo wir weniger Pflichten haben, uns nochmal neu erfinden. Wie toll ist das denn!

Midlife-Crisis? Nicht für uns

Für die Männer dieser Generation ging alles so weiter wie bisher – sie mussten keine Quantensprünge machen. Wenn sie ihre Frau in ihren Entscheidungen unterstützt haben, hat das die Beziehung stark gemacht. Doch einige haben den Anschluss an ihre wandelbaren Frauen verpasst. Und da fangen die Paarprobleme an: Denn in Ruhe Bierchen trinken und Fußball gucken, das reicht auf Dauer nicht als Partnerschaftsmodell. Während wir es um die 50 oder 60 nochmal richtig wissen wollen, bleiben viele Männer in der Midlife-Crisis stecken.

Der Reiz des jungen, unangepassten Mannes

Wie anders dagegen ein jüngerer Mann tickt, der von einer vielseitigen Frau erzogen wurde und quasi mit der Muttermilch aufgesogen hat, wie Frauen wirklich sind. Nicht nur sein Körper ist reizvoll, sondern auch sein Freigeist. Und das passt uns reifen Frauen. „Ältere Frauen sind gelassener, toleranter, erfahrener und haben einen klaren Lebensentwurf im Kopf“, resümiert die Forscherin Ursula Richter. Sie brauchen weder einen Versorger noch einen Brummbär zu Hause, sondern einen Partner auf Augenhöhe.

Frauen fühlen später intensiver

Es gibt auch biologische Gründe, warum eine reife Frau recht gut mit einem jüngeren Mann zurechtkommt. Frauen blühen im Laufe des Älterwerdens sexuell auf, während bei den Männern der Testosteronspiegel ab Mitte 20 sinkt. Der Kinsey-Report über Sexualität belegt, dass Frauen ihre größte sexuelle Erlebnisfähigkeit in späteren Jahren erreichen als Männer. So sind diese bis Mitte 20 am orgasmusfähigsten – Frauen eher bis Mitte 40. Was damit zusammenhängen mag, dass eine Frau ihren Körper bis dahin besser kennengelernt hat und ungehemmter genießt.

Auch unsere Hülle bleibt länger jung und schön

So gesehen spricht nichts gegen den jüngeren Freund oder Liebhaber. Auch rein äußerlich sehen Frauen heute auch mit 60 viel jünger aus als damals unsere Großmutter. Moderne Pflegeprodukte, die genau auf die Bedürfnisse der reifen Haut abgestimmt sind, wie etwa Olaz Regenerist 3-Zonen Ultra-Leichte Tagescreme mit LSF 30, leisten hier ihren Beitrag.

Keine Angst vor Vorurteilen

Übrigens: Bei den meisten Paaren, die Ursula Richter zu diesem Thema befragt hat, hat das soziale Umfeld der Frau den jüngeren Partner akzeptiert. „Am Anfang haben diese Paare schlechtere Chancen zusammenzubleiben. Doch mit zunehmender Dauer der Beziehung erweisen sie sich als die stabileren, die aus frühzeitig erlebten gemeinsamen Krisen gestärkt hervorgehen.“

 

Lesen Sie auch unseren Beitrag Liebe in Zeiten der Fünfziger: Wie die Leidenschaft bleibt.

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