Mehr als waschen und trocknen: Warum Textilpflege so wichtig ist

Mehr als waschen und trocknen: Warum Textilpflege so wichtig ist

0
Kleidung sortieren, das passende Waschmittel finden, Programm aussuchen, Waschanleitung beachten – mit unseren Tipps ist das ganz einfach.

Textilpflege-Fail: Warum werden Kleider rau und fusselig?
Wie wäscht man Wäsche und pflegt sie richtig?
Waschtipps zur Textilpflege: Welches Programm für welche Wäsche?
Textilpflege: Das passende Waschmittel finden
Wäschepflege mit lang anhaltendem Frischeduft
Zur Textilpflege gehört das Trocknen

Wir kennen es alle: Das neue Lieblingsstück, das uns mit seinem weichen, fließenden Stoff zum Kauf verführt hat, wird nach und nach immer rauer und verliert seine schöne Farbe. Denn Wäsche will nicht nur richtig gewaschen, sondern auch gut gepflegt sein. Damit Ihre Lieblingsteile in Zukunft in Form bleiben, haben wir für Sie einen kleinen Textilpflege-Knigge zusammengestellt – für kuschelige, reine und frische Kleidung.

Textilpflege-Fail: Warum werden Kleider rau und fusselig?

Weich und zart streicht unsere neue Shopping-Errungenschaft über unsere Haut, voller Stolz tragen wir den glänzenden Stoff bei jeder Gelegenheit. Doch manchmal verwandelt sich das schöne Teil in ein eher unspektakuläres Stück Stoff – im schlimmsten Fall wird es fusselig, rau und verblasst. Woran liegt das? Im Waschen und der Wäschepflege liegt die Krux: Bei jedem Waschgang können die Textilfasern Schaden nehmen. Dies liegt zum einen an der Belastung, der sie ausgesetzt sind, zum anderen an der Wasserhärte. Bei fehlender Textilpflege neigen unsere schönen Kleider schnell zu Knötchenbildung und Farbverlust. Dies ist auch der Fall, wenn wir uns nicht an die Waschanleitung halten.

Wie wäscht man Wäsche und pflegt sie richtig?

Das Prinzip ist einfach: Weniger Reibung, mehr Geschmeidigkeit und Farberhalt. Doch wie reduzieren Sie die Belastung Ihrer Kleidungsstücke in der Waschmaschine? Unser Waschtipp: Verwenden Sie einen Weichspüler, zum Beispiel Lenor Frühlingsgarten. Er hilft, die Textilfasern zu glätten und reduziert die Reibung zwischen den Fasern. So bleiben Kleidungsstücke geschmeidiger und herrlich weich. Auch die Farbe Ihres Lieblingsstücks wird damit lange erhalten.

Waschanleitung – die Vorbereitung

  • Trennen Sie Ihre Kleidung nach weißer, dunkler und bunter Wäsche.
  • Sortieren Sie die Textilien nun nach Materialien, denn darauf werden Waschprogramm, Temperatur und Waschmittel abgestimmt.
  • Beachten Sie die Waschhinweise auf den Etiketten. Die Wäschesymbole erklären Ihnen genau, wie die Textilien gereinigt und in den Trockner gegeben werden dürfen.
  • Schließen Sie die Reißverschlüsse von Jacken oder Bettwäsche, da hierdurch schnell Löcher entstehen können. Und dann bringt jede Textilpflege nichts mehr.

Waschtipps zur Textilpflege: Welches Programm für welche Wäsche?

Bettwäsche, Handtücher & Baumwolle: 60 Grad

  • Was weiß ist und aus Baumwolle oder Leinen besteht, kann in der Regel gekocht werden. Bettwäsche, Handtücher oder Kleidung aus reiner Baumwolle sind robust.
  • Wichtig für die Wäschepflege: Um Fasern und Farben nicht unnötig zu strapazieren, sollte Buntes bei maximal 60 Grad gewaschen werden, Weißes darf bei bis zu 95 Grad in die Waschmaschine.
  • Auch bei nur 60 Grad werden sämtliche Keime abgetötet – diese Waschtemperatur ist also effektiv genug, dafür aber umweltfreundlicher und energiesparender als 95 Grad.
  • Wählen Sie ein Pulver-Vollwaschmittel mit Bleiche wie von Lenor. Letzteres hilft nämlich nicht nur bei der Fleckentfernung, sondern wirkt auch Keimen entgegen.
  • Bunte Handtücher reinigen Sie besser mit einem Flüssigwaschmittel, da die Bleichmittel die Farben verblassen lassen können. Wir empfehlen das Lenor Vollwaschmittel Flüssig, zum Beispiel in der Duftrichtung Weiße Wasserlilie.

Mischgewebe und Kunstfaser – bei jedem Stück nachschauen

  • Bei Viskose, Lyocell und Acetat ist ein (Spezial-) Schonwaschgang bei 40 Grad wichtig, um die Materialien lange zu erhalten.
  • Auch Polyacryl, Polyester, Elasthan sowie Polypropylen gehören in den Schonwaschgang bei bis zu 40 Grad.
  • Nicht nur Tops und Socken, sondern auch Jeans bestehen inzwischen häufig aus einem Baumwoll-Synthetik-Mix. Diese Kleidung neigt ebenso wie Blusen und Co. aus reiner Synthetik-Faser dazu, beim Waschen stark zu knittern. Waschanleitung: Die Trommel maximal bis zur Hälfte füllen, Schonwaschgang wählen, Weichspüler verwenden und vor dem Trocknen auf der Leine zum Glätten kräftig ausschütteln.
  • Textilpflege-Tipp: Reine Kunstfaser darf nicht in den Trockner, sie könnte schmelzen!

Wolle – kommt ohne Temperatur aus

  • Ein Wollwaschgang – am besten kalt oder bei maximal 30 Grad – und ein spezielles Wollwaschmittel sorgen für eine gute Wäschepflege und dafür, dass selbst das empfindliche Naturmaterial in Form bleibt.
  • Nehmen Sie das Schon- oder Handwaschprogramm Ihrer Waschmaschine.
  • Wählen Sie für die optimale Textilpflege die niedrigste Drehzahl beim Schleudern und trocknen Sie die Kleidungsstücke liegend.

Seide – nicht immer für die Waschmaschine geeignet

  • Wenn es auf dem Etikett steht, kann Seide in der Maschine gewaschen werden. Wählen Sie den Schon- oder Handwaschgang bei niedrigster Temperatur.
  • Haben Sie kein spezielles Seidenwaschmittel zur Hand, geht auch ein Wollwaschmittel.
  • Auf Seide entstehen schnell Wasserflecken. Versuchen Sie nicht, diese mit Wasser zu beseitigen, eine kurze Handwäsche ist die bessere Wahl. Nur sanft durchziehen und anschließend nicht auswringen, sondern in ein trockenes Handtuch rollen und danach liegend trocknen.

Dessous – brauchen ein Wäschenetz

  • Unsere Waschtipps für schicke Unterwäsche: Ein BH-Bügel, der sich selbständig macht, kann die Waschmaschine ruinieren. Verwenden Sie ein Wäschenetz, um das zu verhindern.
  • Außerdem sollten Sie farbige Unterwäsche immer mit PODS oder einem flüssigen Colorwaschmittel wie beispielsweise Lenor Flüssig Colorwaschmittel Goldene Orchidee waschen. Pulver könnte sich an Spitze und Co. festsetzen.

Waschmaschine, in die Kleidung rein getan wird

Textilpflege: Das passende Waschmittel finden

  • Für Dunkles eignen sich am besten Flüssigwaschmittel oder Lenor All-in-1 PODS, da sich dort schnell Waschpulverflecken zeigen. Sie entstehen durch falsche Dosierung des Waschmittels. Wenn sich das Pulver nicht richtig auflöst, bleibt es in den Textilfasern hängen. Bei Buntem entscheiden Sie ganz nach Ihrer Vorliebe – Pulver, flüssiges Waschmittel und PODS eignen sich gleichermaßen.
  • Nutzen Sie ein Pulver-Vollwaschmittel für Bettwäsche, Handtücher sowie weiße Wäsche, nicht aber für Buntes. Es enthält Bleichmittel, durch das Buntwäsche verblassen kann. Weißes wird allerdings dadurch noch strahlender.
  • Für die Textilpflege von Mischgewebe eignen sich am besten Flüssigwaschmittel oder PODS.
  • Woll- oder Feinwaschmittel ist das richtige für echte Wolle sowie empfindliche Stoffe.
  • Falls bei Ihnen zu Hause ein Virus umgeht, nehmen Sie zusätzlich einen Hygienespüler oder ein Hygienewaschmittel. Es macht Schluss mit Bakterien, Viren und Keimen – auch bei weniger als 60 Grad.

Wäschepflege mit lang anhaltendem Frischeduft

Weiche und strahlende Wäsche verwöhnt die Haut und ist schön anzusehen. Wer auch einen intensiven Duft mag, kann beispielsweise das Lenor Unstoppables Wäscheparfüm ausprobieren. Es ist für jede Kleidung geeignet und lässt die Wäsche im Schrank bis zu zwölf Wochen lang herrlich riechen.

Noch mehr Duft und Textilpflege gefällig? Die Weichspüler von Lenor punkten gleich doppelt: Sie verpassen unserer Wäsche nicht nur einen hinreißenden Duft und ihre Anti-Age3-Technologie schützt vor Fusselbildung, Farb- und Formverlust.

Zur Textilpflege gehört das Trocknen

Nachdem wir die Frage „Wie wäscht man Wäsche?“ jetzt geklärt haben, geht es mit dem Trocknen weiter. Lassen Sie für die optimale Wäschepflege die Textilien nach dem Waschen nicht in der Maschine oder im Wäschekorb liegen. Hierdurch bekommen sie Falten und fangen an zu müffeln. Hängen Sie sie auf einen Wäscheständer – an Bügeln oder Wäscheklammern – und ziehen Sie sie glatt. In den Waschsymbolen Ihrer Kleidung ist angegeben, ob sie in den Trockner gegeben werden darf. Dies ist in der Regel der Fall bei Handtüchern, Bettwäsche, Unterwäsche (bis auf Dessous) sowie reiner Baumwolle.

Empfindliche Stoffe wie Wolle oder Seide sollte stets an der Luft trocknen – am besten liegend ausgebreitet auf einem Wäscheständer. Unser Tipp: Wickeln Sie empfindliche Wäsche vor dem Trocknen in ein Badehandtuch, um etwas Feuchtigkeit aufzunehmen.

 

In article banner will be displayed here

Welche Textilpflege-Tipps helfen Ihnen am besten? Wir sind gespannt auf Ihre Kommentare!

0
Product-Test-Tile-Desktop-Img Product-Test-Tile-Mobile-Img

Mehr erfahren

Jetzt noch mehr Themengebiete entdecken

Jetzt entdecken

Verfassen Sie einen Kommentar:

Meine Cookie Auswahl