Das Zahnpasta-Einmaleins: Alles, was Sie über Zahncreme wissen müssen

Das Zahnpasta-Einmaleins: Alles, was Sie über Zahncreme wissen müssen

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Keine Zahnpflege ohne Zahnpasta! Wozu wir sie brauchen, welche die richtige ist und wie Sie sie anwenden – unsere Tipps schaffen Klarheit.
Sie ist in jedem Haushalt zu finden: die Zahnpasta. Insgesamt gehen pro Jahr in Deutschland geschätzt rund 30 Millionen Liter Zahnpasta über die Ladentheke. Denn etwa fünf Tuben davon kauft jeder Deutsche durchschnittlich im Jahr* ‒ und die Auswahl an Zahncremes ist riesig. Da ist es nicht immer leicht, die richtige zu finden. Doch eins haben sie alle gemeinsam: Sie sollen Zähne und Zahnfleisch gesund halten und unser Lächeln so richtig zum Strahlen bringen!

Seit wann gibt es Zahnpasta?
Ist Zahncreme dasselbe wie Zahnpasta?
Woraus besteht Zahnpasta? Inhaltstoffe der Zahnpflegehelfer
Ist Zahnpasta antibakteriell?
Welche Zahncreme ist die beste für mich?
Anwendung: Benutze ich Zahncreme richtig?
Ab wann sollten Kinder Zahnpasta verwenden?

Seit wann gibt es Zahnpasta?

Schon die Römer benutzten einen Vorläufer der Zahnpasta, das sogenannte Zahnpulver, um Zahnbelag von ihren Zähnen zu reiben. Im 19. Jahrhundert setzten findige Apotheker dem Pulver Seifenbestandteile für eine bessere Reinigungswirkung hinzu. Die damaligen Zahnpflege-Mixturen enthielten zum Teil sogar schon entzündungshemmende Öle und Pflanzensäfte.

Ist Zahncreme dasselbe wie Zahnpasta?

Zahnpasta und Zahncreme bezeichnen beide dasselbe. Während Zahncreme die modernere Bezeichnung ist, leitet sich Zahnpasta aus dem Lateinischen ab und ist auch heute noch als „Paste“ gebräuchlich. Wie Sie es nennen, bleibt also Ihnen überlassen.

Woraus besteht Zahnpasta? Inhaltstoffe der Zahnpflegehelfer

Damit Zahncremes die Zähne und den Mund gut reinigen und pflegen, enthalten sie diese wichtigen Inhaltsstoffe:
  • Tenside: Tenside sind die Bestandteile in der Zahncreme, die für den Schaum sorgen. Damit lässt sich Zahnbelag viel leichter wegputzen. Dem Schaum haben Sie außerdem zu verdanken, dass sich die Zahnpasta gleichmäßig im Mund verteilt.
  • Fluoride: Ihr Job ist es, den Zahnschmelz zu härten und so vor Säuren und Bakterien zu schützen. Sie beugen Karies vor und sind ein echter Gewinn für die Zahngesundheit, wie zahlreiche Studien bestätigen.
  • Putzkörper: Nahezu jede Zahnpasta enthält kleine Schleifpartikel, die zusammen mit der Zahnbürste Verfärbungen und Plaque beseitigen.
  • Zink: Dieses Mineral ist wirksam gegen Zahnstein, Bakterien und Plaque.

Ist Zahnpasta antibakteriell?

Die Zahnpflege mit einer guten Zahnbürste und der richtigen Zahnpasta reduziert allein durch gründliches Putzen Bakterien im Mund. Zahnpasta enthält zudem meist antibakterielle und entzündungshemmende Bestandteile, wie beispielsweise den Mineralstoff Zink. Auch pflanzliche Öle und Bestandteile haben sich bewährt, vor allem Panthenol, Kamille oder Salbei, denen entzündungshemmende und antibakterielle Eigenschaften nachgesagt werden.

Welche Zahncreme ist die beste für mich?

Zahncreme gegen Plaque:
Alle Zahncremes entfernen Plaque und Speisereste gemeinsam mit einer guten Handzahnbürste oder Elektro-Zahnbürste. Ganz besonders gründlich gelingt das mit der blend-a-med Complete Protect Expert Tiefenreinigung, die bei Stiftung Warentest mit der Gesamtnote „Sehr gut (1,5)“ überzeugt hat.** Sagen Sie Tschüss zu Plaque mit unseren Infos und Tipps gegen Zahnbelag.

Zahnpasta gegen Karies:
Das wichtigste Mittel im Kampf gegen Karies ist: Putzen, putzen, putzen! Und zwar dreimal am Tag mit einer fluoridhaltigen Zahncreme. Die blend-a-med Classic hat mit ihren Aktiv-Fluoriden nicht nur bei den Verbrauchern, sondern auch bei Stiftung Warentest mit der Gesamtnote „Gut (1,6)“ gepunktet.**

Blend-a-med Stiftung Warentest Mutter und Sohn
Zahncreme gegen Zahnfleischbluten und Zahnfleischentzündungen:
Auch wenn das Zahnfleisch entzündet ist oder blutet – aufs Zähneputzen sollten Sie deshalb nicht verzichten! Gerade dann ist es nämlich besonders wichtig, gegen Bakterien und Plaque vorzugehen. Mit der richtigen Zahncreme tun Sie Ihrem gebeutelten Zahnfleisch etwas Gutes: 
Die Oral-B Professional Zahnfleisch und -schmelz PRO-REPAIR Sanfte Reinigung Zahnpasta neutralisiert schädliche Bakterien und reduziert Zahnfleischbluten. Was Sie sonst noch gegen entzündetes Zahnfleisch tun können, lesen Sie in unserem Artikel „Zahnfleischbluten und Zahnfleischentzündungen: Was hilft?“.

Zahnpasta bei Parodontose und empfindlichen Zahnhälsen:
Zur Parodontose kommt es, wenn die ständigen Zahnfleischentzündungen bereits Spuren hinterlassen haben und die empfindlichen Zahnhälse freiliegen. Jetzt ist gründliches Zähneputzen umso wichtiger! Mit der Oral-B Zahnfleisch Purify Tiefenreinigung befreien Sie Zähne und Zahnfleisch wirksam von Belägen und beruhigen die sensiblen Zahnfleischränder.

Zahnpasta bei geschwächtem Zahnschmelz:
Um den Zahnschmelz zu härten und widerstandsfähiger zu machen, verwenden Sie am besten ein Produkt mit Fluorid. Zahncremes wie die Oral-B Zahnfleisch und -schmelz REPAIR Original Zahnpasta helfen beispielsweise, den Zahnschmelz zu reparieren.

Zahnpasta gegen Verfärbungen:
Kann Zahnpasta die Zähne weißer machen? Im Prinzip ja, allerdings auf natürlichem Wege nicht heller als der Zahnschmelz sowieso ist. Zahnbelag und normale Verfärbungen lassen sich mit so gut wie allen Zahncremes entfernen. Hartnäckigen Verfärbungen können Sie mit speziellen Produkten zu Leibe rücken, wie der blend-a-med 3D White Luxe Glamorous White Zahnpasta oder der blend-a-med 3D White Whitening Therapy Sensitiv Whitening für empfindlichere Zähne.

Zahnpasta für Kinder:
Bei Kindern gelten für die Zahncreme ein paar Besonderheiten: Wichtig ist, dass Fluorid zur Kariesvorbeugung enthalten ist. Jedoch eine viel geringere Menge als für Erwachsene. Zudem sollte die Kinder-Zahnpasta frei von Zink sein, damit es zu keiner Überdosierung kommt. Haben Ihre Kids noch Milchzähne? Dann ist ein mildes und wohlschmeckendes Zahngel wie die blend-a-med Blendi Kinderzahnpasta gut zur Reinigung geeignet.

Mutter und Tochter putzen sich gegenseitig die Zähne mit Bürste und Zahnpasta.

Anwendung: Benutze ich Zahncreme richtig?

Sie sagen sich: Mit Zahncreme kann man ja nicht viel falsch machen! Das stimmt jedoch nur zum Teil: Die Kunst liegt darin, bei der Zahnpflege nicht zu viel und nicht zu wenig zu benutzen. Die richtige Menge Zahnpasta liegt für Erwachsene bei einem etwa einen Zentimeter langen Zahnpastastreifen. Bei Kindern darf es etwas weniger sein: Hier reicht eine erbsengroße Menge pro Putzgang für Kinder über drei Jahre, für unter Dreijährige eine Menge von ungefähr einem Reiskorn.

Ab wann sollten Kinder Zahnpasta verwenden?

Spätestens wenn die ersten Milchzähne bei Babys hervorlugen, sollten Sie das Zähneputzen mit fluoridhaltiger Zahncreme beginnen. Achten Sie jedoch darauf, dass dies nur sicher ist, wenn Ihr Kind keine weiteren Fluoridzusätze zu sich nehmen muss. Die blend-a-med Blendi Kinderzahnpasta ist zum Beispiel für Kinder von 0–6 Jahren geeignet. Bis die Kleinen sich die Zähne selbst putzen können, sollten Sie eine Kinderzahnbürste für die tägliche Reinigung benutzen und natürlich ein Vorbild sein. Wenn Sie den Nachwuchs für die Zahnpflege-Routine begeistern können, wird er es Ihnen später danken!

Worauf legen Sie besonderen Wert bei Zahnpasta? Erzählen Sie es uns in den Kommentaren!

* Marktforschungsunternehmen Nielsen, 2017
** Ausgabe 12/2017, im Test: blend-a-med Complete Protect Expert Zahncreme und blend-a-med Classic Zahncreme

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