Babykleidung waschen: Das sollten Sie beachten

Babykleidung waschen: Das sollten Sie beachten

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Familienzuwachs bedeutet auch Wäschezuwachs. Wir verraten, wie Sie Babykleidung richtig waschen und welche Waschmittel Sie nutzen können.
Oberstes Gebot: Schadstoffe vermeiden
Das richtige Waschmittel für Baby-Strampler und Co.
Ist Weichspüler babytauglich?
Fiese Flecken aus Babykleidung entfernen
Kuscheltiere waschen oder lieber nicht?
Die optimale Waschtemperatur

Kaum etwas fühlt sich so wunderbar weich und zart an wie Babyhaut. Aber wussten Sie, dass die Haut Ihres kleinen Sonnenscheins fünfmal dünner ist als Ihre eigene? Deshalb ist sie auch empfindlicher gegenüber äußeren Reizen. Außerdem ist ihre Schutzbarriere noch nicht voll ausgebildet, Bakterien sowie Keime können leichter eindringen. Vor diesem Hintergrund ist es wichtig, Babykleidung richtig zu waschen.

Oberstes Gebot: Schadstoffe vermeiden

Industriell hergestellte Textilien enthalten häufig Schadstoffe oder werden vor der Auslieferung imprägniert. Folgende Regeln sollten Sie daher beachten:
  • Babykleidung waschen, bevor sie getragen wird – mindestens einmal, um Hautreizungen zu vermeiden.
  • Babykleidung nicht zusammen mit Kleidung anderer Familienmitglieder waschen, die möglicherweise Schadstoffe enthält.
  • Babykleidung häufig waschen, da auch Spucke, Erbrochenes und Windelinhalt Keime enthalten.
Nach Öko-Tex Standard 100 schadstoffgeprüfte Textilien sind eine gute Idee, um die Babyhaut möglichst wenig zu belasten. Waschen Sie auch diese vor dem ersten Tragen, falls sie bei Transport und Lagerung mit Schadstoffen in Kontakt gekommen ist.

Eine weitere gute Idee: gebrauchte Babykleidung. Sie wurde schon häufig gewaschen und ist daher nicht nur frei von Schadstoffen, sondern schont auch die Umwelt sowie das Portemonnaie.

Das richtige Waschmittel für Baby-Strampler und Co.

Welches Waschmittel Ihr Baby verträgt und welches nicht, ist natürlich immer auch eine individuelle Frage. Sind zum Beispiel Allergien vorhanden? Dann scheiden die Produkte mit entsprechenden Inhaltsstoffen aus.

Eines ist jedoch essenziell: Phosphat sollte nicht im Spiel sein, wenn Sie Babykleidung waschen. Und da chemische Fleckentferner für Babykleidung nicht in Frage kommen, empfiehlt sich ein Baby-Waschmittel, das auch ohne Chemiekeule Kleckereien zu Leibe rückt.

Das Ariel Vollwaschmittel Pulver erfüllt beide Bedingungen. Es ist phosphatfrei und sorgt für ausgezeichnete Fleckentfernung – schon bei der ersten Wäsche.

Für welches Waschmittel Sie sich auch entscheiden – denken Sie daran, es so aufzubewahren, dass Kinderhände es nicht erreichen können. Erfahren Sie mehr darüber, wie Sie Ihre Wohnung babysicher machen.

Ist Weichspüler babytauglich?

Dass Weichspüler Babys schaden, ist ein Gerücht. Allerdings gilt: Wenn Sie einen Weichspüler für Babykleidung verwenden möchten, sollten Sie darauf achten, dass er sanft zur Haut ist. Der Lenor Sensitiv Weichspüler enthält beispielsweise keine Allergene oder hypoallergene Stoffe. Das hat die Skin Care Health Alliance bestätigt. Somit ist er selbst für die empfindliche Haut Ihres kleinen Sonnenscheins geeignet.

Babykleidung waschen: Das sollten Sie beachten

Fiese Flecken aus Babykleidung entfernen

Die wirksamste Waffe gegen eine Vielzahl verschiedener Flecken stammt noch aus Omas Zeiten: Gallseife. Die meisten Rückstände verschwinden damit stressfrei. Reiben Sie den Fleck einfach mit der Gallseife ein und lassen Sie das Ganze ein bis zwei Stunden einwirken, bevor Sie die Babykleidung waschen.

Manche Flecken sind jedoch besonders hartnäckig – und alle Eltern kennen Sie nur zu gut. Die folgenden Methoden sollten helfen.
  • Spinat: Halbieren Sie eine rohe Kartoffel und reiben Sie den Fleck mit der Innenseite ein. Anschließend mit lauwarmem Seifenwasser auswaschen und ganz normal in die Waschmaschine geben.
  • Karotten: Wenn der Fleck nach der Vorbehandlung mit Waschmittel und dem Waschgang noch immer auf dem weißen Lätzchen prangt, hilft es, dieses in der prallen Sonne zu trocknen. Deren UV-Strahlung bleicht den Fleck aus.
  • Milch: Egal, ob Muttermilch oder Kuhmilch – versuchen Sie nicht, die Flecken mit heißem Wasser auszuwaschen. Denn Milch enthält viel Eiweiß, das bei hohen Temperaturen gerinnt und den Fleck dadurch noch hartnäckiger macht. Legen Sie die Babykleidung vor dem Waschen lieber in kaltem oder lauwarmem Wasser ein. Anschließend mit Gallseife behandeln und ab in die Maschine. Das Gleiche gilt übrigens für Blutflecken.
  • Gras: Spätestens wenn Ihr kleiner Weltentdecker zu krabbeln beginnt, hinterlassen Sommerwiesen gerne einmal hartnäckige Flecken auf der Hose oder am Ellbogen. Die Behandlung klingt etwas kurios, wirkt aber in der Regel prima: Reiben Sie den Fleck zuerst mit Butter ein, dann mit Gallseife und anschließend mit kochendem Wasser.

Kuscheltiere waschen oder lieber nicht?

Es ist aber auch verlockend: Wenn Sie ohnehin schon Babykleidung waschen, könnte doch der heißgeliebte, angelutschte Teddy gleich eine Runde mitfahren. Tatsächlich sollten Kuscheltiere regelmäßig gewaschen werden. Schließlich kommen sie viel herum, landen oft auf dem Boden und werden gefüttert. Beachten Sie Folgendes:
  • Entfernen Sie erst die Batterien, falls vorhanden.
  • Gibt es (noch) ein Etikett? Dann finden Sie darauf Waschhinweise.
  • Kein Etikett? Stofftiere aus Frottee und Mikrofaser können Sie relativ bedenkenlos in die Waschmaschine stecken. Bei allen anderen ist Vorsicht geboten.
Riecht das Kuscheltier unangenehm, erledigt eine Nacht oder ein Tag im Gefrierfach sämtliche Bakterien. Gegen Flecken hilft die Behandlung leider nicht. Diese können Sie mit etwas Flüssigwaschmittel, zum Beispiel Ariel Colorwaschmittel Flüssig, vorbehandeln und das Tier anschließend in handwarmer Seifenlauge per Hand waschen. Wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen, dass Ihr Baby sein Kuscheltier unversehrt zurückbekommt, geben Sie es in die Reinigung.

Extra-Tipp:
Sie merken, dass ein Kuscheltier zum absoluten Liebling Ihres Babys avanciert? Schauen Sie gleich im Internet nach, ob es das gleiche ein zweites Mal zu kaufen gibt. Dann können Sie es austauschen, falls es Ihnen irgendwann allzu unhygienisch wird oder es verloren geht. Knautschen und Rubbeln vorab hilft, damit Ihr Schatz nicht direkt merkt, dass er zu seinem eigenen Wohl ein wenig ausgetrickst wurde.

Die optimale Waschtemperatur

Wenn Sie Babykleidung richtig waschen möchten, gibt es keine festgelegte Waschtemperatur. Schauen Sie zunächst auf das eingenähte Etikett, um die Maximaltemperatur in Erfahrung zu bringen. Meist liegt sie bei 40 Grad. Dann empfiehlt es sich, Flecken wie oben beschrieben vorzubehandeln. Achten Sie am besten bereits beim Kauf auf die angegebene Waschtemperatur, denn längst nicht alle Kleidungsstücke für Babys sind diesbezüglich praktisch und durchdacht.

Die optimale Waschtemperatur

Stoffwindeln und Unterwäsche enthalten die meisten Keime und sollten bei 60 bis 95 Grad gewaschen werden. Das Gleiche gilt für Bettwäsche, so werden auch Milben abgetötet, falls Ihr Kind eine Hausstauballergie hat. In einem weiteren Artikel erfahren Sie, wie Sie Handtücher richtig waschen.

Also, nicht vergessen …

  • Neue Babykleidung waschen – mindestens einmal
  • Babykleidung separat waschen
  • Sanftes Waschmittel ohne Phosphat wählen
  • Bei Bedarf Weichspüler für sensible Haut verwenden
  • Flecken gründlich vorbehandeln
  • Kuscheltiere regelmäßig waschen
Was sind Ihre Tricks, um Babykleidung richtig zu waschen? Vielleicht haben Sie ja auch eine Geheimwaffe gegen Flecken. Teilen Sie Ihr Wissen in den Kommentaren mit uns, wir freuen uns darauf!
Quellen
https://www.dha-allergien.de/babyhaut.html
https://www.windeln.de/magazin/baby/pflege-gesundheit/babykleidung-richtig-waschen.html
https://www.umweltdialog.de/de/management/CSR-Strategie/2018/Unsere-Waschmittel-Rezepturen-beinhalten-weltweit-keine-Phosphate-mehr.php
https://www.haushaltstipps.net/
https://www.hallo-eltern.de/lifestyle/babykleidung-waschen/

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