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Handtücher waschen: Wissen Sie, welche Waschroutine Experten empfehlen?

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Beim Thema „Handtücher waschen“ gehen die meisten nach Gefühl vor, mit diesen Experten-Tipps legen Sie in Sachen Hygiene eine Schippe drauf.

Handtücher sind etwas Wunderbares. Sie bleiben scheinbar über Wochen sauber, weil man ihnen  gar keinen Schmutz ansieht. Woher sollte der auch kommen? Nach der Dusche ist doch alles weggespült. Das Gemeine ist nur: Bakterien, Körpersekrete und sogar Pilze können trotzdem darin stecken. Die meisten von ihnen sind zum Glück nicht gesundheitsgefährdend, aber es ist Vorsicht angesagt. Denn in dem feuchten Stoff werden leicht aus wenigen Mikroben sehr viele. Und damit steigt das Risiko für Infektionen.

Nach drei Benutzungen Handtücher waschen

Deshalb raten Experten wie Kelly A. Reynold, eine Professorin für Umwelt und Gesundheit an der Universität von Arizona in Tucson, dazu, dass Duschhandtücher grundsätzlich nach dreimaliger Benutzung gewaschen werden sollten. Kleinere fürs Gesicht oder Waschlappen dementsprechend öfter. Der Mikrobiologe Philip Tierno von der New Yorker „School of Medicine“ sieht das in einem Interview genauso und fügt hinzu, dass die Stoffe zwischen den Duschgängen komplett durchtrocknen müssen, damit sich die Keime nicht vermehren. Allerspätestens, wenn sie anfangen zu müffeln, heißt es: Handtücher waschen!

Handtücher nicht gemeinsam benutzen

Paare und Familie sollten zudem darauf achten, dass jeder sein eigenes Handtuch benutzt – zum Duschen und für das Gesicht. Denn so werden Bakterien nicht von einer Person zur nächsten getragen. Der Körper kommt nämlich mit seinen eigenen Organismen noch ganz gut zurecht. Bei fremden Eindringlingen bricht der Schutzwall allerdings viel schneller.

Handtücher waschen – ein paar nützliche Tipps

Damit Ihre Handtücher beim Waschen wieder hygienisch sauber werden, brauchen Sie nur diese wenigen Tipps zu beachten und Sie können sich nach dem Duschen völlig sorgenfrei abrubbeln:

  • Waschen Sie die Stoffe bei 60 Grad, damit Keime keine Chance haben. Ist einer in der Familie krank, können weiße Exemplare auch bei 90 Grad gewaschen werden. Bei Krankheit gilt sowieso: häufiger Handtücher waschen!
  • Überfüllen Sie die Wäschetrommel nicht, damit sich der Inhalt gut ausbreiten kann.
  • Sortieren Sie die Stoffe nach Farben, damit die hellen Handtücher keinen Grauschleier bekommen.
  • Bunte Exemplare benötigen ein Colorwaschmittel, für weiße eignet sich ein Vollwaschmittel. Mit einem Weichspüler, zum Beispiel Lenor, von der Natur inspiriert – Seidenbaum Blüte, werden die Handtücher wieder flauschig weich.

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