Haare pflegen: Schritt für Schritt zur starken Mähne

Beauty
11/06/2021
Nicht nur deine Haut braucht Anti-Aging-Power, sondern auch deine Haare. Pflege sie clever – mit diesen sechs einfachen Tipps.

Haare pflegen, Schritt #1: Gutes auf dem Teller, Gutes auf dem Kopf
Haare pflegen, Schritt #2: Ein wichtiger „Schnitt" in die richtige Richtung
Haare pflegen, Schritt #3: Schon' schön!
Haare pflegen, Schritt #4: Ruhig mal zum (Ha)Arzt gehen
Haare pflegen, Schritt #5: Sonnenschutz im Kopf haben – und oben drauf auch
Haare pflegen, Schritt #6: Kein Grund, sich zu beschweren


Trockenes, strapaziertes und brüchiges Haar altert leider schnell. Deshalb sollten wir regelmäßig etwas für die Gesundheit unserer Haare tun. Sobald wir die 30 überschritten haben, verändern sich die Oberflächenstruktur und die Zusammensetzung unserer Haare. Jedes einzelne wird dünner. Aber genauso wie Wasser und die passende Pflege bei der Haut Wunder wirken, können die richtigen Produkte und Pflegetricks deine Haare wieder glänzend und gesund machen – ganz egal, wie alt du bist. Hier zeigen wir dir, wie du Schritt für Schritt zu einer kräftigen Mähne kommst.

Haare pflegen, Schritt #1: Gutes auf dem Teller, Gutes auf dem Kopf

Eine ausgewogene Ernährung ist der Schlüssel für einen gesunden Körper – und dazu zählen natürlich auch deine Haare. Also, gönne dir was Feines und erfreue dich an den positiven Auswirkungen auf deine Mähne.
  • Etwas Orange für mehr „Oh, là, là": Süßkartoffeln und Karotten enthalten viel Betacarotin, was die Talgproduktion der Kopfhaut fördert und die Haare vorm Austrocknen schützt.
  • Feines Food für feines Haar: In Eiern, Rindfleisch, Hühnchen und Avocados steckt Vitamin B, das macht dein Haar stark. Also, zaubere dir zum Beispiel eine leckere Bowl und sorge für Genuss auf dem Teller und im Spiegelbild!
  • Ein Schüsselchen Pflege: Haferflocken zum Frühstück, zum Beispiel im Müsli, schenken dir schon am Morgen eine Extraportion Biotin – das pflegt nicht nur das Haar, sondern auch Haut und Nägel! Dazu zwei Löffelchen Leinsamen oder ein paar Walnüsse, die enthaltenen Omega-3-Fettsäuren können sich positiv auf die Haarfülle auswirken.
  • B wie „Boa, hast du schöne Haare!": Ob Beeren oder Brokkoli – beides enthält viel Vitamin-C, das das Immunsystem stärkt, die (Kopfhaut-) Durchblutung fördert und dir bei der Aufnahme von Eisen hilft. Eisenmangel kann eine Ursache für Haarausfall sein – so beugst du ihm vor.

Haare pflegen, Schritt #2: Ein wichtiger „Schnitt" in die richtige Richtung

Insbesondere lange Haare pflegen sich nicht von selbst: Ein guter Schnitt ist wichtig, damit sie gesund bleiben. Bitte deine Friseurin oder deinen Friseur, durch Stufen Volumen zu zaubern. Wichtig ist hierbei, dass der Profi die Beschaffenheit deiner Haare berücksichtigt. Sehr feines oder dünnes Haar hat nichts davon, wenn es von oben bis unten durchgestuft ist. Hier lieber vorsichtig einkürzen. Ein tiefer Seitenscheitel sorgt zudem für extra Volumen. Bei der Farbe solltest du übrigens nur ein bis zwei Nuancen über deinem Hautton liegen – das macht jünger.

Haare pflegen, Schritt #3: Schon' schön!

Nicht nur regelmäßiges Schneiden und die Nährstoffzufuhr durch Nahrungsmittel sind wichtig für gesundes Haar, sondern auch die Wahl der richtigen Pflegeprodukte. Außerdem solltest du stets ein Auge auf die Belastungen haben, denen dein Haar während des Stylings ausgesetzt werden.

  • Stärke dünnes Haar durch Produkte, die Proteine und Vitamin E enthalten, wie Pantene Pro-V Repair & Care Vitamin-E Öl. Die nährende Pantene Pro-V Formel hilft zukünftige Haarschäden zu verhindern und eignet sich besonders, wenn du auch deine Haarspitzen pflegen möchtest.
  • Vermeide zu viel Hitze beim Styling, Glätteisen und Fön lassen das Haar schnell austrocken. Verzichte daher öfter darauf oder regele die Temperatur herunter. Auch für grobes Bürsten gilt: lieber nicht.
  • Verzichte auf schädigende Dauerwellen und starke Blondierungen.

Haare pflegen, Schritt #4: Ruhig mal zum (Ha)Arzt gehen

Haarverlust kann leider auch durch eine Krankheit oder Vitaminmangel verursacht werden. Natürlicherweise verlieren wir rund 100 Haare am Tag. Sollten es bei dir aber dauerhaft viel mehr sein, lohnt sich ein Gespräch mit einem Mediziner / einer Medizinerin. Zum Beispiel in einer dermatologischen Praxis.
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Haare pflegen, Schritt #5: Sonnenschutz im Kopf haben – und oben drauf auch

Auch wenn es uns diese hübschen hellen Highlights und einen echten Beachlook zaubert: Starkes Sonnenlicht kann das Haar austrocknen, graues kann durch die UV-Strahlen sogar beschädigt werden. Also, gönne deiner Mähne den gleichen Schutz wie deiner Haut. So kannst du deine sommerlichen Haare richtig pflegen:

  • Trage draußen so oft wie möglich eine Kopfbedeckung. Ein hübscher Sonnenhut schenkt deinem Urlaubsoutfit ein Extrabisschen Glamour, eine lässige Baseballcap ist genau das Richtige für sportliche Styles.
  • Verwende spezielle Haar-Sprays mit UV-Filtern aus der Drogerie, sie wirken im Grunde wie Sonnencreme und schützen dein Haar vor der Sonneneinstrahlung.
  • Weitere praktische Tipps zur sommerlichen Haarpflege findest du hier.

Haare pflegen, Schritt #6: Kein Grund, sich zu beschweren

Viel hilft leider doch nicht viel. Vor allem nicht, wenn es um unser geliebtes Haupthaar geht. Wer sich zum Beispiel gern Volumen durch viel Haarspray zaubert, sollte bedenken, dass das Haar darunter auch leidet – die Belastung lässt es schneller altern. Gut sind dagegen aufbauende Produkte wie Pantene Pro-V Volumen Pur Shampoo und Pflegespülung, weil diese nicht beschweren.