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Wie unser Kopf Gerüche mit Erinnerungen verknüpft

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Unser Gehirn verbindet Gerüche mit Erinnerungen und Emotionen. Damit sind sie ein direkter Draht zu unserer Seele. Aber warum ist das so?

Gerüche sind bedeutender im Alltag, als wir glauben. Sie wecken Erinnerungen oder lösen plötzlich eine Emotion aus. Das kann beispielsweise durch den Duft eines neugeborenen Enkelkindes oder durch das Rasierwasser des Partners passieren.

Nicht jeden Duft können wir erklären

Aber warum schickt uns der Geruchssinn – im Gegensatz zu den anderen vier Sinnen – direkt an einen vergangenen Mument, einen Ort oder ein Gefühl? Neurowissenschaftler untersuchen diesen Zusammenhang bereits seit mehreren Jahren. Sie haben herausgefunden, dass der Mensch rund 1.000 verschiedene Geruchsrezeptoren besitzt, sodass wir in der Lage sind, unterschiedliche Düfte wahrzunehmen und diese mit speziellen Mumenten zu verknüpfen. Leider haben wir aber keine Namen für alle Situationen.

Wir identifizieren sie nur, wenn uns die Gerüche zu Erinnerungen bringen, die wir leicht beschreiben können wie etwa „der Duft von frisch gemähten Gras“ oder „Regen auf heißen Asphalt“. Das bedeutet, dass die Gerüche, die wir nicht exakt erklären können, anders im Gehirn gespeichert werden. Das passiert häufig auf emotionale Art und Weise. Kennen Sie dieses Phänomen beispielsweise auch bei Ihrer Wäsche? Ein schöner Duft erinnert uns häufig an Familie und Geborgenheit. Schnuppern Sie doch mal am Lenor Blütenromantik Weichspüler und beobachten Sie, wie Sie sich fühlen.

Geruch geht ohne Wertung ins Gehirn

Der Teil im Gehirn, der für den Geruchssinn zuständig ist, wird Riechkolben genannt und sitzt direkt neben dem Hippocampus. Das ist sehr interessant, weil er Erinnerungen produziert, besonders solche, die mit Erlebnissen zusammenhängen. Geruch ist zudem der einzige Sinn, der direkt ohne Umwege ins Gehirn geht, anders als beim Hören oder Sehen. Er taucht also tief in den Geist ein, ohne vorherige Wertung durch den Menschen, und setzt sich im Unterbewusstsein fest.

Lasst uns öfter über Emotionen sprechen

Dieses sogenannte Proust-Phänomen, also unfreiwillige Erinnerungen, nehmen uns blitzschnell mit in unsere Vergangenheit. Wenn wir nun aber etwas erzählen möchten, beispielsweise von unserem letzten Urlaub, kommen häufig nur Fakten wieder hoch. Wir beginnen detailreich zu erzählen, zum Beispiel vom Brausen des Windes auf der Spitze eines Hügels. Diese Erinnerungen sind aber nicht als unterbewusste Emotionen, sondern als Beschreibungen in unserem Gehirn abgespeichert. Wie schade also, dass wir so selten über Gerüche reden. Daran können Sie sich ja erinnern, wenn Sie das nächste Mal einen nostalgischen Duft einatmen.

Welche Gerüche verbinden Sie mit Erinnerungen? Was duftet bei Ihnen nach Kindheit? Erzählen Sie es uns unten in den Kommentaren.

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