Nachhaltig leben: Was wir von unseren Großeltern lernen können

Nachhaltig leben: Was wir von unseren Großeltern lernen können

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Viele von uns bemühen sich mittlerweile um mehr Nachhaltigkeit. Dabei ist das Konzept von Zero Waste und Co. gar nicht neu.

Haben Sie auch schon im Hotel-Badezimmer den Aufkleber „Helfen Sie mit, Ressourcen zu schonen“ gesehen? Gemeint ist meist, dieselben Handtücher doch am nächsten Tag noch einmal zu nutzen, anstatt sie auf den Boden zu legen und sich neue bringen zu lassen. Und warum auch nicht? Daheim wechseln wir ja auch nicht täglich unsere Handtücher.

Waren die Aufkleber in Hotels zu Beginn ein kleines Novum, begegnet uns das Thema Nachhaltigkeit heute praktisch überall. Weil es ein sehr wichtiges ist – kaum ein Begriff ist in den vergangenen Jahren deshalb so oft in den Mund genommen worden. Wie auch Sie nachhaltig leben und was unsere (Ur-)Großeltern mit diesem Thema zu tun haben: Wir verraten es Ihnen.

Was bedeutet Nachhaltigkeit?

Das Wort steht für verantwortungsvolles politisches, ökologisches und wirtschaftliches Handeln. Das schließt uns alle mit ein: So sind Bekleidungshersteller, Kosmetikkonzerne, politische Parteien oder Autobauer aufgefordert, Ressourcen und somit die Umwelt zu schonen, damit die nachfolgenden Generationen keinen globalen Totalschaden verwalten müssen. Im Prinzip bedeutet nachhaltig leben, dass wir jede Ressource so nutzen, dass sie sich erneuern kann und auch unseren Kindern noch zur Verfügung steht. Dabei müssen wir uns bewusst sein, dass viele Ressourcen endlich sind – und wir keinen Raubbau an der Natur verursachen dürfen. Stichwort Klimawandel.

Nachhaltig leben: Unsere (Ur-)Großeltern wussten, wie es geht

Der Nachhaltigkeitsgedanke ist eigentlich keine neue Sache. Schon unsere Ur-Großeltern kannten ihn bestens. Bei ihnen wurde nichts achtlos weggeworfen: Socken wurden gestopft, zu klein gewordene Strickpullis aufgetrennt, die Maschen aufgezogen und die Wolle wiederverwertet. Auch aus Resten wurde noch etwas für die Familie gekocht und Altes arbeitete man neu auf und verwendete es wieder. Das nennt sich Neudeutsch „Upcycling“, ist aber eigentlich kein neuer Gedanke. Denn unsere Vorfahren mussten meist zwangsläufig nachhaltig leben: Lebensmittel, Kleidung sowie andere Dinge, die heute für uns selbstverständlich sind, gab es damals nicht im heutigen Umfang – und die Menschen hatten in der Regel weniger von allem.

Nachhaltigkeit: Leben mit den Ressourcen von heute und der Sparsamkeit von früher

Vorsichtig mit Ressourcen umgehen, das haben uns unsere (Ur-)Großeltern oft eingeimpft. Lebensmittel wegwerfen, weil man zu viel gekauft hat uns sie nun abgelaufen sind? Für die früheren Generationen undenkbar – zu Recht. Da müssen auch wir uns an die eigene Nase fassen, denn Nachhaltigkeit im Haushalt ist eigentlich ganz einfach.

Tipps für eine nachhaltige Wiederverwertung:

  • Werfen Sie hartes Brot nicht weg, sondern schneiden Sie es in Würfel und rösten Sie es in der Pfanne. Schmeckt super zu Salat!
  • Frieren Sie übrig gebliebenes Brot oder Brötchen ein, am besten scheibenweise. Tauen Sie nach und nach das im Ofen auf, was sie wirklich essen möchten.
  • Zaubern Sie Apfelmus aus schrumpeligen Äpfeln oder eine Tomatensuppe aus nicht mehr ganz so frischen Tomaten. Natürlich nur, solange Obst und Gemüse keine Schimmelstellen zeigen!
  • Lassen Sie Löcher in Jeans und Co. nähen oder lernen Sie selbst, wie es geht, statt das schöne Teil wegzuwerfen.
  • Nehmen Sie alte Handtücher oder Bettwäsche zum Putzen, statt sie wegzuwerfen. Aus alten Bettlaken lässt sich um Handumdrehen ein Putzlappen machen.
  • Arbeiten Sie Möbel auf, statt sie auszutauschen. Die Kommode gefällt Ihnen nicht mehr? Wie wäre es mit einem neuen Anstrich?

Frau, die Kleidung betrachtet

Bewusst leben: Selbermachen ist Trumpf

Wenn man von einem nachhaltigen Leben spricht, geht es nicht nur um Wiederverwenden. Auch Selbstgemachtes ist immer mehr auf dem Vormarsch. Wie wäre es zum Beispiel, wenn Sie …

  • Gemüse und Obst selbst anbauen? Das geht im eigenen Garten sowie im kleineren Rahmen auch auf dem Balkon. Außerdem sind einige Gemeinden und landwirtschaftliche Betriebe dazu übergegangen, kleine Anbauflächen zu verpachten – für unseren Traum vom selbst geernteten Gemüse und bewussten Leben.
  • Kleidung nähen? Kinderkleidung zum Beispiel ist nicht nur oft teuer, sondern wird ständig neu benötigt, wenn die Kleinen wachsen. Verständlich, aber nicht sehr nachhaltig. Da lohnt der Kauf vom Flohmarkt oder die Anschaffung einer Nähmaschine. Nähkurse gibt’s in den meisten Volkshochschulen direkt vor Ort.
  • Marmelade herstellen? Das geht ganz einfach und spart den Gang in den Supermarkt – also letztlich auch Kosten.

Nachhaltigkeit auch beim Einkaufen und kochen

Zero Waste ist keine Modeerscheinung. Schon Oma hatte beim Einkaufen immer ihren Beutel dabei und kaufte auf dem Markt ihr Obst und Gemüse – und zwar unverpackt oder in der recycelbaren Papiertüte. Warum nicht ein Beispiel daran nehmen und selbst öfter mal auf den Wochenmarkt gehen – mit Jutebeutel und kleinen Netzen für die Lebensmittel. Die gibt’s mittlerweile in vielen Onlineshops und sogar im Supermarkt.

Auch beim Kochen und Spülen ist bewusstes Leben wichtig. Fairy setzt daher auf Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein: Das kleine Wunder gegen Fett gibt’s jetzt in Flaschen* aus 100 % recyceltem Plastik** – wie beispielsweise das Fairy Ultra Plus Konzentrat, das bereits mit einem Spritzer im Spülwasser Schluss macht mit Schmutz und Fett! So müssen Sie viel weniger Spülmittel-Flaschen kaufen und schonen die Umwelt sowie Ihren Geldbeutel.

Also: Nachhaltig leben ist so viel mehr, als Handtücher im Hotel mehrere Tage zu nutzen! Es hilft, dass wir uns auf das Wesentliche konzentrieren. Danke, Oma und Opa!

Was sind Ihre Tipps für mehr Nachhaltigkeit? Sagen Sie es uns in den Kommentaren!

 

*Gilt für alle 450-ml-Flaschen und sowie 625-ml-Flaschen (transparent).
**Außer Kappe und Etikett.

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