Stop talking. Start planting.: Jeder Baum zählt!

Stop talking. Start planting.: Jeder Baum zählt!

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Mit Wiederaufforstung gegen die Klimakrise – das ist die Idee hinter Plant-for-the-Planet. Dabei gilt: Weniger reden, schneller handeln!
Es begann alles mit einem Schulreferat des damals neunjährigen Felix Finkbeiner: Wenn Kinder in jedem Land der Erde eine Millionen Bäume pflanzen, könnten sie so den CO2-Ausgleich schaffen, der hilft, die Eisbären zu retten und die Klimakrise abzuwenden. Inspiriert wurde er dabei von Wangari Maathai. Die kenianische Friedens¬nobel¬preis¬trägerin pflanzte in 30 Jahren 30 Millionen Bäume in Ländern Afrikas – gemeinsam mit vielen Frauen.

2007 gründete Felix Finkbeiner die Kinder- und Jugendinitiative Plant-for-the-Planet. "Stop talking. Start planting." ist dabei nicht nur der Slogan einer Foto-Aktion mit prominenten Unterstützern wie Fürst Albert II. von Monaco oder Peter Maffay, sondern auch das Motto der Initiative. Denn wir müssen jetzt etwas gegen die Klimakrise unternehmen, anstatt nur darüber zu sprechen!
Bisher wurden bereits 13,6 Milliarden Bäume in 193 Ländern gepflanzt und an den Baumzähler der Stiftung gemeldet – fünf Millionen davon wachsen inzwischen auf der Yucatán-Halbinsel in Mexiko. Statistisch gesehen pflanzt Plant-for-the-Planet dort alle 15 Sekunden einen neuen Baum.

Stop talking. Start planting.: Jeder Baum zählt!

Bäume als Zeitjoker im Kampf gegen die Klimakrise

Bäume sind das günstigste und effektivste Mittel, CO2 zu binden und so der Menschheit etwas mehr Zeit zu verschaffen, um die Treibhausgas-Emissionen zu senken und den Klimawandel abzuschwächen. Plant-for-the-Planet bringt es auf den Punkt:
  • Bäume speichern Kohlenstoff in ihrem Holz und geben Sauerstoff in die Luft ab: Solange das Holz nicht verrottet, bleibt der Kohlenstoff darin gespeichert.
  • Holz kann als Baumaterial Stahl und Beton ersetzen, welche heute schon für zehn Prozent des weltweiten CO2-Ausstoßes verantwortlich sind.
  • Wiederaufforstung schafft sichere Arbeitsplätze: Schon heute leben 500 Menschen in Campeche, Mexiko, von den Gehältern, die Plant-for-the-Planet den Arbeiter*innen auf den stiftungseigenen Pflanzungen bezahlt.
Warum ausgerechnet Mexiko eines der wichtigsten Pflanzgebiete der Initiative ist: Im warmen Klima der Yucatán-Halbinsel in der Äquatorzone wachsen Bäume etwa zwei bis vier Mal schneller als in Deutschland und binden somit schneller höhere Mengen CO2.

Sehen Sie in diesem Video, wie es im Pflanzgebiet in Mexiko aussieht und wie Plant-for-the-Planet vor Ort arbeitet:

Plant-for-the-Planet wächst stetig

Die Initiative ist sehr erfolgreich: Mittlerweile gibt es mehr als 88.000 Botschafter*innen für Klimagerechtigkeit und über 1.500 sogenannte Akademien haben bereits stattgefunden. Dort bilden die jugendlichen Klimabotschafter andere Kinder aus, geben ihr Wissen sowie ihre Erfahrungen weiter und verbreiten die Vision von Plant-for-the-Planet in die Welt.
2011 übergab das Umweltprogramm der Vereinten Nationen, kurz UNEP, die traditionsreiche Billion Tree Campaign an Plant-for-the-Planet – und damit den offiziellen Weltbaumzähler. Passend zum ambitionierten Ziel der Kinder hat Plant-for-the-Planet inzwischen die Trillion Tree Campaign ausgerufen (engl. Trillion = 1.000 Milliarden). Bisher konnten rund 13,6 Milliarden Bäume gepflanzt werden.

Hier geht's zum Video

Erfahren Sie jetzt noch mehr über Plant-for-the-Planet, die Kooperation mit Fairy und das Thema Nachhaltigkeit:
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