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Ein Haustier anschaffen, in meinem Alter? 6 Fragen als Entscheidungshilfe

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Sind die Kinder flügge, möchten sich viele Menschen ein Haustier anschaffen. Schöne Idee, vorher sollten Sie aber diese Fragen beantworten.

Wenn Ihre Kinder ausziehen und ins Erwachsenenleben starten, können sich die eigenen vier Wände ganz schön leer anfühlen. Ein Haustier scheint da die perfekte Lösung zu sein: Es leistet Ihnen Gesellschaft und sorgt für mehr soziale Kontakte sowie konstante Beschäftigung. Tatsächlich zeigen zahlreiche Studien, dass Tierhalter aktiver und glücklicher sind. Aber ein Haustier ist gleichzeitig eine große Verpflichtung, die Sie ernst nehmen sollten. Dinge, die jetzt für Sie selbstverständlich sind, können sich ändern: Last-Minute-Urlaube gestalten sich schwierig und wertvolle Möbel werden vielleicht in Mitleidenschaft gezogen. Hier kommt alles, was Sie wissen müssen, um eine Entscheidung zu treffen.

Was planen Sie für die nächsten zehn Jahre?

Hunde und Katzen können 15 Jahre alt werden, manchmal sogar älter – überlegen Sie sich also, wie Ihr Leben dann aussehen könnte. Wenn Sie mit einem Sabbatjahr liebäugeln, sich räumlich verkleinern oder auswandern möchten, sollten Sie sich lieber kein Haustier anschaffen. Denken Sie darüber nach, ob Ihre Zukunftsplanung und Ihre künftige Wohnsituation tierfreundlich sind. Müssen Sie zusätzlichen Verantwortungen gerecht werden, zum Beispiel pflegebedürftigen Eltern oder süßen Enkeln? Außerdem legt Sie ein Haustier für längere Zeit fest. Wenn Sie also Ihre neu gewonnen Freiheiten lieben, spricht das eher gegen flauschigen Zuwachs.

Wen betrifft Ihre Entscheidung noch? Sind alle einverstanden?

Sie mögen zu 100 Prozent dafür sein, sich ein Haustier anzuschaffen, aber gilt das auch für Ihren Partner? Sprechen Sie offen und ehrlich mit ihm darüber. Wenn Ihr Gegenüber bloß lächelt und nickt – in dem Wissen, Ihnen damit den Auszug der Kinder zu erleichtern –, aber eigentlich eine Abneigung gegen Tiere hat oder keinerlei Lust, Sie bei der Pflege zu unterstützen, hilft Ihnen das wenig! Gehen Sie nicht davon aus, dass Ihr Partner die gleiche Meinung hat wie Sie. Spätestens wenn Sie nach einem Jahr alle Tierarztrechnungen zahlen und als Einzige fürs tägliche Gassigehen zuständig sind, wird es explosiv! Sprechen Sie über Ihre Bedenken, vom zusätzlichen Putzaufwand bis hin zu den Kosten, damit im Vorfeld alles geklärt ist.

Ertragen Sie mehr Dreck im Haus?

Natürlich können Sie Ihr Haustier erziehen, aber Zwischenfälle wird es immer geben – vermutlich sogar einige! Katzen lieben es, Sofas als Kratzbäume zu missbrauchen, Hunde kauen mit Vorliebe auf Schuhen herum und Käfigtiere verbreiten nicht selten einen gewissen Geruch. Ganz zu schweigen von den Haaren, die sich möglicherweise in der ganzen Wohnung verteilen. Der Swiffer Staubmagnet XXL ist natürlich ideal, um Tierhaare aufzunehmen, dennoch: Wenn Haus oder Garten Ihr größter Stolz sind, überlegen Sie sich gut, wie Sie auf Haare, Kratzer und Pfützen reagieren! Und ausreichend Platz sollten Sie unbedingt haben, damit alle glücklich zusammenleben können.

Wie sieht Ihr Tagesablauf aus?

Haustiere sind erstaunlich zeitintensiv und wollen beschäftigt, gepflegt und sauber gehalten werden. Wenn Sie also beruflich oder privat besonders eingebunden sind, entstehen womöglich Probleme. Katzen und Hunde, die nicht täglich mit ihren Besitzern interagieren, können Verhaltensauffälligkeiten entwickeln. Und wenn sie nicht genügend Bewegung bekommen, drohen Übergewicht und Unruhe. Ein Hund braucht seinen täglichen Auslauf – bei Regen oder Sonnenschein. Falls Sie beruflich unterwegs sind: Gibt es jemanden, der sich in dieser Zeit um das Tier kümmern kann? Nicht vergessen: Regelmäßiges Gassigehen, Füttern, Pflegen, Trainieren und Kuscheln sind Pflicht.

Haustier anschaffen – können Sie sich das leisten?

Ein Tier zu kaufen ist zunächst recht günstig, aber die Ausgaben können sich schnell häufen. Neben Futter und Dingen wie Käfig, Spielzeug und Bürsten fallen vor allem Kosten für Tierarztbesuche (inklusive empfohlener Impfungen) und Katzen- beziehungsweise Hundesitter an. Wenn Sie sich das Tier mit einem Partner teilen, diskutieren Sie vorher wichtige Punkte: Sind Sie beide der Meinung, dass sich der Kauf von Premiumfutter lohnt? Möchten Sie eine Haustierversicherung abschließen? Sämtliche Fragen sollten geklärt sein.

Was erwarten Sie sich von einem Haustier?

Es klingt vielleicht etwas verrückt – Sie führen ja keine Liebesbeziehung mit Ihrem Tier –, aber diese Überlegung ist wichtig. Wenn Sie überhöhte Erwartungen haben, bereuen Sie die Anschaffung vielleicht eines Tages. Machen Sie sich über die unterschiedlichen Tierarten und Rassen schlau und prüfen Sie, welche am besten zu Ihrem Lebensstil und Ihren Bedürfnissen passen. Wählen Sie keinen großen Hund aus, nur um dann entsetzt festzustellen, dass er Ihr Zuhause komplett einnimmt – oder einen kleinen Hund, der Sie damit enttäuscht, dass er Sie nicht zum Power-Walking begleiten kann. Eine Pro-und-Contra-Liste bringt Ihnen Aufschluss, sodass Sie die richtige Wahl treffen können. Ein paar schöne Vorschläge für die Pro-Seite finden Sie in unserem Artikel Freunde auf vier Pfoten: Warum uns Haustiere so gut tun.

Haben Sie ein Haustier? Was waren Ihre überraschendsten Erfahrungen und was hätten Sie gern vorher gewusst? Teilen Sie Ihre Ratschläge in den Kommentaren mit uns.

* im Vergleich zu herkömmlichen Staubwischmethoden

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