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Die größten Gefahren im Internet für Kinder: So machen Sie Surfen sicher

Die größten Gefahren im Internet für Kinder: So machen Sie Surfen sicher

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Chat oder Schock? Lesen Sie hier, wie Sie Gefahren im Internet für Kinder erkennen und wie Sie darauf reagieren können.
Auch wenn Kinder heutzutage als sogenannte „Digital Natives“ aufwachsen, also mit dem World Wide Web, Smartphones und sozialen Medien groß werden, darf man nicht vergessen: Es gibt Gefahren im Internet. Gerade für die Jüngeren ist deren Ausmaß aber oft noch nicht so einfach einzuschätzen. Umso wichtiger ist es also, dass Eltern ihren Nachwuchs schützen und aufklären. 
 
Welche Gefahren gibt es und welche Maßnahmen können dagegen ergriffen werden? Wir haben eine Liste mit Lösungsansätzen für Sie zusammengestellt.
 
Gefahren im Internet für Kinder: Darauf müssen Sie achten!
 
1) Cybermobbing: Ob bei Facebook, Snapchat und Instagram oder über WhatsApp, gehänselt wird nicht nur auf dem Schulhof. Peinliche Fotos, Videoaufnahmen oder gemeine Texte verbreiten sich in Windeseile auf den Handys unserer Kinder. 
 
Was tun? 
 
  • Vertrauen schaffen: Machen Sie Ihrem Kind klar, dass es sich zu jeder Zeit an Sie wenden kann. Hat es das Gefühl von Schulkameraden bloßgestellt oder bedroht zu werden, ist der Gang zu Mama, Papa oder einer anderen Vertrauensperson nichts Peinliches, sondern genau das Richtige.

  • Nicht schimpfen: Stehen Sie Ihrem Kind grundsätzlich zur Seite und zeigen Sie ihm das auch. Keiner hat das Recht, private Fotos unerlaubt zu verbreiten – auch wenn Sie im Nachhinein vielleicht merken, dass Ihr Nachwuchs sich möglicherweise ein Stück weit selbst in diese Situation gebracht hat.

  • Gemeinsam nach Lösungen suchen: Beziehen Sie Ihr Kind stets mit ein und stellen Sie sich die Fragen: Wie ist es zu dieser Situation gekommen und was können wir dagegen tun? Konkrete Schritte sollten Sie immer in der Familie besprechen. Kontaktieren Sie bei Bedarf auch die Schule. Es kann hilfreich sein, Cybermobbing im Unterricht zu thematisieren. 
 
Ihr eigenes Kind betreibt Cybermobbing? Sprechen Sie es offen darauf an und suchen Sie die Gründe für sein Verhalten. Oft spielen Unzufriedenheit, Neid und mangelndes Selbstbewusstsein eine große Rolle. Die Kampagne #WieEinMädchen von Always  möchte insbesondere jungen Frauen in dieser Hinsicht den Rücken stärken. Vielleicht ist der Artikel „Mehr Selbstbewusstsein für Mädchen: Tipps auf for me“  gerade jetzt genau das Richtige?
 
 
2) Sexting: Hier kommen die englischen Begriffe „Sex“ und „Texting“ (zu Deutsch: Textnachrichten schreiben) zusammen — eine der größten Gefahren im Internet für Kinder. Mit Sexting ist das Verschicken anzüglicher Fotos von Minderjährigen an andere gemeint. 
 
Oft passiert es, wenn Kinder und Jugendliche erste Flirt- oder Beziehungsversuche wagen und sich interessanter für ihr Gegenüber machen möchten. Welches Ausmaß der Versand solcher Aufnahmen haben kann, bedenken sie dabei häufig nicht – mit schweren Folgen: 
 
Das Weiterleiten an Dritte kann bei den abgelichteten Personen nicht nur zu schweren psychischen Belastungen führen, sondern mitunter auch strafbar für den Absender sein! Erreichen die Aufnahmen mehr Menschen als den Empfänger, beispielsweise die ganze Schulklasse, wird aus Sexting schnell Cybermobbing. 
 
Was tun?
 
  • Vorarbeit leisten: Klären Sie Ihr Kind am besten über die Folgen von Sexting auf, bevor es überhaupt dazu kommt. Das Internet vergisst nichts und gerade in seiner Anonymität werden intime Fotos schneller und gedankenloser verbreitet, als der Nachwuchs möglicherweise ahnt. 
 
  • „Erste Hilfe“: Ist das Bild erst einmal im Umlauf, sollten Sie sich an den Sender der Nachricht wenden. Sprechen Sie mit den Eltern der Person, welche die Aufnahme weitergeleitet hat und fordern Sie deren Löschung. Hat das Foto seinen Weg auf eine Internetseite gefunden, können Sie auch hier das Entfernen des Materials einfordern und im Äußersten einen Unterlassungsanspruch gegen den Seitenbetreiber durchsetzen. In schweren Fällen sollten Sie eine Anzeige bei der Polizei in Betracht ziehen.
 
  • Trösten: Stehen Sie Ihrem Kind bei, die Verbreitung des Fotos ist bereits Strafe genug. Nicht selten erfahren Betroffene jetzt Ausgrenzung und Mobbing. Sprechen Sie mit der Schule und holen Sie sich bei Bedarf psychotherapeutische Hilfe.
 
 
3) Fake-Profile: Im Internet kann sich jeder frei und anonym bewegen. Nicht selten nehmen erwachsene Menschen unter Vorgaben falscher Tatsachen Kontakt zu Minderjährigen in den sozialen Netzwerken auf. Nach dem Aufbau eines Vertrauensverhältnisses kann es zu Schwierigkeiten kommen. 
 
Was tun?
 
  • Aufklärung betreiben: Ein Kind ist sich Gefahren dieser Art oft noch nicht bewusst. Erklären Sie ihm vorsichtig, dass es sie gibt und dass ein Internetprofil leicht gefälscht werden kann. Sensibilisieren Sie den Nachwuchs, misstrauisch zu werden, falls das Gegenüber um persönliche Daten wie Adressen, Telefonnummern oder Fotos bittet. Generell sollten Kinder im Internet nicht zu viel über sich preisgeben.
 
  • Den Überblick behalten: Ermutigen Sie Ihr Kind direkt im Anschluss, Ihnen regelmäßig zu berichten, wenn es neue Kontakte knüpft oder online Freundschaften schließt. Vielleicht dürfen Sie seine Freundesliste ja auch einmal ansehen. Es empfiehlt sich außerdem, die Privatsphäre-Einstellungen der Seite anzupassen, sodass Fremde Ihr Kind nicht ansprechen können.
 
  • Maßnahmen ergreifen: Ihre Tochter oder Ihr Sohn wird belästigt? Machen Sie Screenshots und informieren Sie sofort die Polizei. Hierbei kann es sich bereits um eine Straftat handeln.
 
 
Wie klären Sie Ihren Nachwuchs über die Gefahren im Internet für Kinder auf und welche Regeln gibt es bei Ihnen zu Hause? Verraten Sie es uns in den Kommentaren!
 
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