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Sind Sie Helikopter-Eltern? Jetzt herausfinden!

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Übervorsichtig, bestens informiert und stets in der Nähe … Sind wir nicht alle ein bisschen Helikopter-Eltern? Schauen wir mal.
„Eine Mutter sagte uns Erziehern, dass ihre anderthalbjährige Tochter bei Ausflügen auf den Spielplatz stets ihren Schnuller benutzen solle. Damit der Kleinen keine Biene in den Mund fliegt."* 

Na, summt der Kopf? Ja, dieses Zitat beschreibt wohl einen Helikopter-Eltern-„Härtefall“, der von außen betrachtet schnell zu identifizieren und vor allem auch schnell mal belächelt wird. Zu Recht?

Was sind Helikopter-Eltern?

Ein Phänomen, dass es sicherlich schon immer gab, seinen Weg in die Populärsprache aber erst vor einiger Zeit gefunden hat. Helikopter-Eltern tragen ihren Namen, weil sie enge Kreise über ihre Sprösslinge ziehen, immer um deren Sicherheit bedacht sind und alles genau im Blick haben. Ihren Suchscheinwerfern entgeht einfach mal gar nichts! Sie spähen über die Schulhofmauer, fühlen sich bei schlechten Zensuren persönlich angegriffen und würden den Kindergartentag am allerliebsten per Videolivestream mitverfolgen

Bevor man sich allerdings über das allgegenwärtige Sonder-„Mein Schatz“-Kommando lustig macht, lohnt sich der Blick in den Helikopter-Eltern-Spiegel. Erkennen Sie sich bei folgenden Aussagen wieder?
  • Sie halten Sicherheitsabstand – zu anderen Menschen: Während sich andere Kinder ihren Nasenschleim gegenseitig in den Mund stecken und an den Haaren ziehen, halten Sie Ihres lieber auf dem Arm. Es ist noch klein und soll das Ganze erst einmal aus der Ferne begutachten.
  • Sie kontaktieren Erzieher und Lehrer persönlich: Sie tauschen sich nicht nur über WhatsApp aus, wenn das Kind spontan krank ist und den Kita-Ausflug verpasst. Sie lassen die Aufsichtspersonen auch wissen, wenn sich die Mutter des kleinen XY wieder ganz fürchterlich aufgeführt hat.
  • Sie folgen Ihrem Kind auf Schritt und Tritt: Sie würden am liebsten mit dem Auto auf den Schulhof fahren und machen auch gleich einen Kaffeetreff mit der Mutter / dem Vater aus, wenn Ihr Kind ein Spieltreffen hat. Ist ja schon interessant zu wissen, was die Kinder so treiben, wenn sie sich unbeobachtet fühlen.
  • Seine 5 ist auch Ihre 5: Wenn Ihr Sprössling schlechte Noten mit nach Hause bringt, kontaktieren Sie die Klassenlehrerin. Die Aufgabenstellung war viel zu kompliziert und Frau Schmidt voreingenommen und die Luft im Klassenraum viel zu schlecht und das Kind hatte außerdem auch Bauchweh … Och, Menno! Sie hatten doch so schön zusammen gebüffelt.
  • Der Tag Ihres Kindes ist durchgetaktet – von Ihnen: Sie wissen, was das Beste für Ihren Sohn / Ihre Tochter ist und sind mit den Speiseplänen und Mittagsschläfchenzeiten Ihrer Kita nicht selten unzufrieden. Für die Freizeitaktivitäten Ihrer größeren Kinder führen Sie einen eigenen Terminplaner. 

Weniger Helikopter-Eltern, mehr Fluglotse und Passagierflugzeug

Die genannten Beispiele mögen hier und da etwas überspitzt sein, dennoch dürfte jedes Elternteil schon einmal in einer ähnlichen Situation gesteckt haben. Wir wünschen uns alle das Beste für unser Kind: dass es sich sicher fühlt, eine gute Bildung genießt, gesund und glücklich ist. Eben dafür ist es allerdings wichtig, dass der Nachwuchs auch im übertragenen Sinne lernt, auf eigenen Beinen zu stehen, und eigene Erfahrungen sammelt. Arbeiten Sie sich also lieber weg vom Hubschrauber und hin zum metaphorischen Fluglotsen oder Passagierflugzeug – und zwar so:
 
  • Nehmen Sie Ihr Kind schützend auf, wenn es Sie braucht, jedoch sollte es auch seinen Freiraum haben.
  • Zeigen Sie ihm den Weg, aber lassen Sie den Nachwuchs auch mal „allein vor die Tür“. Notlandung? Schlagen Sie Alarm, wenn’s wirklich brennt, aber lehren Sie Ihr Kind unbedingt auch, Probleme eigenständig zu lösen. Wie gut es bereits klarkommt, bringen Sie zum Beispiel mithilfe unseres Tests „Von verschmust bis flügge: Wie unabhängig ist Ihr Kind?“ in Erfahrung.
  • Verlassen Sie sich auf Ihr Team (Partner, Babysitter, Erzieher, Lehrer, Freunde und Familie), denn Sie müssen die Verantwortung nicht ganz alleine tragen.

Jetzt ist Ihre Meinung gefragt!

Fühlen Sie sich auch manchmal wie Helikopter-Eltern oder kennen Sie welche? Teilen Sie Ihre Geschichte in den Kommentaren!

Tipp der Redaktion

Auch wenn wir gerne über unsere Kleinsten wachen und ungewollt zu Helikopter-Eltern mutieren: Manchmal sollten sich Mama und Papa eine Auszeit gönnen. Zum Beispiel eine Wellness-Dusche mit Head & Shoulders Suprême Repair Shampoo!

* aus dem Buch „Verschieben Sie die Deutscharbeit - mein Sohn hat Geburtstag“, Lena Greiner u. Carola Padtberg-Kruse, 2017
 
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