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Diagnose Brustkrebs: Wie Sie Freundinnen und Familienmitglieder unterstützen

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Eine Krebserkrankung wirkt wie ein Filter: Jetzt zeigt sich, wer nur in guten Tagen da ist und wer sich als echter Freund erweist. Nur, wie bewegt man sich behutsam auf diesem sensiblen Terrain? Eine kleine Anleitung für treue Seelen.

Sagen Sie etwas. Irgendetwas.

Viele von Brustkrebs betroffene Frauen erleben, dass einige Freunde und Familienmitglieder plötzlich einen Bogen um sie machen. Meist ist Unsicherheit die Ursache dafür. Lassen Sie sich davon nicht ausbremsen: Nichts, was Sie sagen, kann falscher sein als sich abzuwenden.

Bieten Sie Hilfe im Alltag an

Ihre Freundin hat jetzt an vielen Fronten zu kämpfen. Sie können auf unterschiedliche Weisen dazu beitragen, dass Alltag und Haushalt wenigstens nicht dazuzählen:

  • Mittagessen kochen
  • Mahlzeiten auf Vorrat einfrieren
  • Chauffeur-Dienst zum Arzt übernehmen
  • Bei der Gartenarbeit helfen
  • Hund ausführen
  • Einkäufe erledigen
  • Papierkrieg übernehmen, der meist mit einer längeren Erkrankung einhergeht

Lachen ist erlaubt

Wenn Humor Ihnen hilft, mit der Situation zurechtzukommen, ist das völlig in Ordnung. Ihrer Freundin tut Lachen bestimmt auch gut. Auch wenn sie einmal nicht in der Stimmung dafür ist – der Gedanke zählt. Schicken Sie ihr lustige Bilder, Videos oder Artikel, die Sie zum Lachen gebracht haben. Denn das ist manchmal tatsächlich die beste Medizin.

Seien Sie ein angenehmer Gast

Rufen Sie immer an, bevor Sie Ihre Freundin besuchen. Wenn Sie außerdem etwas zu Essen mitbringen, nehmen Sie ihr das Gefühl, Sie bewirten zu müssen. An guten Tagen ist vielleicht ein gemeinsamer Spaziergang im Grünen das Richtige, aber Sie müssen sich auch nicht immer unterhalten. Wie wäre es zum Beispiel mit einem schönen Film mit Happy End?

Keine Angst vor Körperkontakt!

Sind Sie ein Umarmer? Dann umarmen Sie Ihre Freundin auch weiterhin und geben Sie ihr auf diesem Weg ein Stückchen Geborgenheit und Normalität. Falls Knuddeln eher nicht Ihr Fall ist, sollten Sie allerdings auch jetzt nicht plötzlich damit anfangen. Trotzdem freut sie sich bestimmt über ein Küsschen auf die Wange oder einen untergehakten Arm, denn körperliche Distanz ist für Betroffene schwer zu ertragen.

Erst denken, dann reden

Sie haben einmal gelesen, dass Selbstheilungskräfte das A und O sind? Oder dass eine spezielle Diät gegen Krebs hilft? Verschonen Sie Ihre Freundin mit diesen Informationen! Bei allem, was aktuell auf sie einprasselt, ist es ohnehin schwer, den Durchblick zu behalten. Und letzten Endes entscheidet jeder Betroffene für sich selbst, welche Angebote er wahrnehmen möchte.

Gemeinsam Unterstützung suchen

Es wird Ihrer Freundin sehr helfen, wenn Sie spürt, dass sie jetzt nicht alleine ist. Trotzdem gibt es Anliegen, die Betroffene lieber mit Experten oder neutralen Personen besprechen. Psychoonkologische Dienste können Krebspatienten eine wichtige mentale Stütze sein. Hilfe bietet zum Beispiel in Frankfurt am Main, Mainz und Schwalmstadt der Verein Projekt Schmetterling e. V. Ähnliche Angebote gibt es aber auch deutschlandweit. Hier finden Sie eine Übersicht.

Ist in Ihrem Freundeskreis oder in der Familie jemand an Brustkrebs erkrankt? Dann verraten Sie uns und anderen Leserinnen gerne, wie Sie diese Zeit gemeinsam meistern.


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