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Hormonersatztherapie – wie bedenklich ist sie wirklich?

Hormonersatztherapie – wie bedenklich ist sie wirklich?

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Immer weniger Frauen nehmen Hormone ein. Behandlungen dieser Art gelten heute als risikoreich. Stimmt das wirklich und gibt es Alternativen?

Vor- und Nachteile der Hormonersatztherapie

Bis 2002 stellte das Verschreiben von Hormonen in den Wechseljahren die gängige Praxis dar. Hitzewallungen, Schlafstörungen, Reizbarkeit - Hormone waren die Lösung. Dann aber sorgte die große „Women's Health Initiative Study“ für einen Paradigmenwandel. Denn sie kam zu dem Ergebnis, dass das Risiko für Brustkrebs und Herzinfarkte sich durch die Hormontherapie erhöhte und ließ die Anzahl der Verordnungen sinken. Frauen mit starken Wechseljahrs-Symptomen müssen sich seither mit dem Abwägen von Nutzen und möglichen Gefahren auseinandersetzen.

Eine neue Studie aus Dänemark1 sorgt möglicherweise für etwas Entwarnung: Demnach war das Brustkrebsrisiko von lange beobachteten Frauen mit Hormonersatztherapie nicht gestiegen, das Infarktrisiko sogar gesunken.

Fakt ist aber auch: Hormontabletten sind keine Alleskönner. Sie helfen weder gegen Blasenschwäche noch gegen Hautprobleme. Außerdem spielen bei Studien zum Thema sowohl das Durchschnittsalter der Probandinnen als auch mögliche Vorbelastungen durch erbliche Faktoren, Übergewicht und weitere Kriterien eine große Rolle. Dadurch variieren unterschiedliche Studien in ihren Ergebnissen.

Hormonersatztherapie: Ja oder nein?

Jede Frau ist einzigartig. Deshalb wäre es aus medizinischer Sicht unverantwortlich, eine pauschale Empfehlung abzugeben. Generell lässt sich aber sagen: Wer unter leichten bis mittelstarken Wechseljahresbeschwerden leidet, sollte besser zu natürlichen Helfern wie Akupunktur oder Johanniskraut greifen. Auch sanfte Sportarten wie Yoga können helfen, Hitzewallungen und Co. in Schach zu halten.

Wenn Sie jedoch mit ausgeprägten Symptomen zu kämpfen haben, die Sie deutlich beeinträchtigen, kann eine Hormontherapie durchaus der richtige Weg sein. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) rät, den Zeitraum der Behandlung möglichst kurz zu halten - viele Ärzte empfehlen maximal zwei Jahre - und die Dosis möglichst niedrig.

Diese Prämisse gilt allgemein, besonders jedoch für Östrogen-Gestagen-Kombinationen, denn diese erhöhen nachweislich das Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfälle und Brustkrebs. Von 10.000 Frauen mit dieser Medikation erkrankten nach fünf Jahren acht mehr an Brustkrebs als ohne Hormoneinnahme, so einige Studien. Wenn aber Ihr Arzt alle Risikofaktoren sorgfältig prüft und Sie ganz individuell berät, sorgt er dafür, dass sich die Waage deutlich zugunsten der Nutzen neigt und Sie gut durch die kritische Phase kommen.

Sie möchten Ihre Hormonumstellung ganz natürlich begleiten? Lesen Sie hier, welche Kräuter gegen Wechseljahrs-Beschwerden helfen.

Tipp der Redaktion

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¹Im Rahmen der 2012 veröffentlichten dänischen Studie wurden 1.000 Frauen mit mehrjährig angewendeter Hormonersatztherapie beobachtet.

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