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Berufswechsel mit 50: drei inspirierende Geschichten von Power-Frauen

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Es ist nie zu spät für Veränderung. Hier sind drei Frauen, die den Berufswechsel mit 50 gewagt haben und nun dafür belohnt werden.

Genau dieser Zeitpunkt in Ihrem Leben ist perfekt, um eine andere Richtung einzuschlagen. Sie haben die Reife, mit Veränderung umgehen zu können und die Zeit, für sich selbst zu sorgen. Einen Berufswechsel mit 50 kann sich nämlich richtig lohnen – die besten Beispiele haben wir hier für Sie.

Linda Archer, 55, ist internationale Reiseexpertin, die auf Winterreisen spezialisiert ist und immer dort arbeitet, wo es Schnee gibt. Zuhause lebt sie mit ihrem Partner, Georg, 49, und ihren drei Hunden. Sie entschied sich, ein Arbeitsleben aufzugeben, das für jeden angenehm war, außer für sie selbst.

„Ich arbeitete Vollzeit als Reisejournalistin, spezialisiert auf Luxusreisen. Aber das bedeutete, dass ich sehr wenig Zuhause war – und das Schlimmste war, dass ich nicht einmal genug Geld dabei verdiente. Es war mehr eine Lifestyle-Entscheidung.

Und vor fünf Jahren entschied ich mich dafür, mein Leben in die Hand zu nehmen und mir ein wenig Macht zurückzuholen. Ich nutzte einfach das Wissen, das ich durch meine Reisen gewonnen hatte, und machte daraus ein Unternehmen. Und jetzt bin ich eine Reiseagentin, die sich auf Almhütten-Urlaube spezialisiert hat.

Es war eine steile Lernkurve – meine Website designen und mit Inhalten befüllen, Social Media bewerkstelligen, mit den Chalet-Betreibern verhandeln und an Endkunden verkaufen. Aber ich liebe es. Ich kann ich immer noch ein wenig reisen, habe aber dennoch Zeit für Georg und die Hunde. Ich schreibe auch immer noch.

Es war ein fantastischer Richtungswechsel und ich bin stolz darauf, was ich erreicht habe. Ich empfehle jeder Frau, sich aufgrund ihrer Fähigkeiten eine Aufgabe zu suchen, die ihr mehr Power und Kontrolle über ihr Arbeitsleben gibt. Ein Berufswechsel mit 50? Für mich hat es sich auf jeden Fall gelohnt!“

Julia Weimann, 55, PR Beraterin und verheiratet mit Steffen, 64. Vor 12 Jahren starb zuerst ihre Mutter und kurz darauf ihre Schwester. Für Julia war dies die Warnung, die sie brauchte, um vom Karriere-Laufband abzuspringen. Und nun macht sie ihren Doktor in Kunstgeschichte an der Universität in Berlin.

„Meine Karriere war immer das Wichtigste für mich. Ich fing als persönliche Assistentin im Hotelgeschäft an und wechselte dann schnell in die Bereiche PR und Unternehmensstrategie. Während ich für verschiedene Liverpool Football Club Sponsoren arbeitete, bekam ich zwei Kinder und versuchte alles am Laufen zu halten.

Es war erfüllend, aber anstrengend. Damals war ich viel zu oft von meinen Kindern, Stephanie und Alexander (heute 24 und 25), getrennt. Ich fühlte mich ständig zwischen zwei Welten hin- und hergerissen. Es ist ein Mythos, dass man alles haben kann – irgendetwas oder irgendjemand bleibt auf der Strecke. Also habe ich meine Karriere aufgegeben, um mich selbstständig zu machen und mehr für meine Kinder da zu sein.

Ich hatte mich gerade vom Vater meiner Kinder scheiden lassen und weder einen Job noch Geld. Aber ich behielt den Glauben und bevor ich mich versah, war ich auf einmal wieder so beschäftigt wie früher. Nur, dass ich nun von Zuhause aus arbeitete und Zeit mit meinen Kindern verbrachte. Als ich 43 war, starb plötzlich meine Mutter und ein paar Monate später meine Schwester. Ich war am Boden zerstört und merkte, dass dies ein Weckruf war: Ich musste mich mehr auf die Dinge im Leben konzentrieren, die wirklich wichtig waren.

Ich ging in Teilzeit zurück zur Schule und verlor mich in Dichtung und Literatur, um mich selbst von der schlimmen Trauer zu heilen. Dann waren meine Kinder erwachsen. Mein zweiter Mann Steffen und ich beschlossen, das Haus zu verkaufen und mein Unternehmen aufzugeben, um nach Indien und Australien zu reisen. Wir wollten uns selbst erlauben, einfach nur zu sein, statt zu tun.

Zurück in der Heimat, entschied ich mich dafür, weiter zu studieren und mache nun meinen Doktor in Kunstgeschichte an der Universität in Berlin. Es ist auf eine Art und Weise erfüllend, wie ich es nicht für möglich gehalten hätte.

Aus der Karriere-Tretmühle auszusteigen, nachdem ich meine Mutter und meine Schwester verloren hatte, gab mir den Anstoß, den ich brauchte, um herauszufinden, was im Leben wirklich wichtig ist. Der Berufswechsel mit 50 war die beste Lebensentscheidung, die ich hätte treffen können!

Elena Geiß, 65, zog nach Frankreich, um ihre Tochter bei deren Weinhandel in Bordeaux zu unterstützen. Sie passt auf ihre drei Enkelkinder auf, während die Eltern arbeiten.

„Ich habe drei Kinder und sechs Enkel. Das Leben war also immer sehr familienorientiert für mich. Als meine Tochter Emma, 35, mir eröffnete, dass sie sich mit ihrem Mann Tim nach Frankreich absetzen wollte, um dort ein Unternehmen aufzubauen, war ich am Boden zerstört. Was natürlich egoistisch war. Wir wohnten sehr nah beieinander und ich sah sie und die Jungs, Nils, 7, Markus, 5, und Ben, 3, fast jeden Tag. Vor allem, seit mein Mann vor zwei Jahren plötzlich verstorben war.

Obwohl Emma und Tim ein echtes Power-Pärchen sind, haben sie sich anfangs sehr schwergetan, weil sie nicht erwartet hätten, wie viel harte Arbeit das Weingeschäft sein würde. Es war vor allem deshalb sehr schwierig, weil die Jungs unterschiedliche Kindergärten und Schulen besuchten. Und als ich eines Tages mit ihr telefonierte, klang Emma so traurig und abgeschlagen, dass ich dachte: so schön mein Leben auch ist – jeder Tag ist gleich. Warum nicht zu ihnen fahren und ihnen helfen? Ich könnte mich um die Jungs kümmern und selbst ein paar Abenteuer erleben – ich bin nie viel gereist und ich habe auch noch nie im Ausland gelebt.

Ich vermietete mein Haus und zog im Frühjahr 2017 zu meiner Familie nach Frankreich. Ihr Unternehmen ist immer noch sehr jung, aber ein paar zusätzliche helfende Hände bringen sie ihrem Traum eben schneller näher. Nun lerne ich Französisch und wenn ich die Kinder nicht habe, gehe ich spazieren, lese, und erkunde meine Umwelt. Ich überlege sogar, einen eigenen Blog aufzusetzen: „Abenteuer einer Großmutter im Ausland“. Das hat mir eine ganz neue Sichtweise auf das Leben gegeben – heißen Sie die Veränderung willkommen, sage ich!

Diese Erfolgsgeschichten wurden präsentiert von Pantene Pro-V. Wir arbeiten hart daran, Frauen über 50 zu helfen, stark zu sein und jeden Tag zu strahlen.

Würden Sie einen Berufswechsel mit 50 wagen? Wir freuen uns auch Ihre ganz persönliche Geschichte voller Stärke und Inspiration zu hören!

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