Gesunder Schlaf: So finden Sie Ihren Rhythmus

Gesunder Schlaf: So finden Sie Ihren Rhythmus

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Ob Lerche oder Eule – gut schlafen möchten wir alle. Mit unseren Tipps und ein paar kleinen Hilfestellungen gelingt das bald problemlos.
Gähnen, strecken, noch einmal umdrehen: An manchen Tagen kommen wir einfach nicht aus dem Bett und schleppen uns dann müde durch den Tag. Und das, obwohl wir doch eigentlich ausreichend geschlafen haben – denken wir zumindest. Denn um das Thema Schlaf ranken sich viele Mythen und Halbweisheiten: Etwa, dass der Schlaf vor Mitternacht der beste ist. Was gesunden Schlaf wirklich ausmacht: Wir bringen Licht ins Dunkel und geben gemeinsam mit dem Schlaf-Experten Prof. Dr. Jürgen Zulley* Antworten auf die wichtigsten Fragen.

Frage 1: Gibt es gesunden Schlaf nur vor Mitternacht?

Nein, denn beim Schlafen hat die Mitternacht an sich keine Bedeutung. Wichtiger ist unsere eigene „biologische Geisterstunde", die zwischen 3 und 4 Uhr nachts liegt: Dort befinden wir uns im absoluten Leistungstief. Das heißt: Zu dieser Zeit ist der Schlaf besonders wichtig.

Frage 2: Ist Alkohol ein guter Schlummertrunk?

Nein. Alkohol macht zwar müde und lässt uns schneller einschlafen, aber er bringt den normalen Ablauf von Tiefschlaf- und Traumphasen durcheinander. Wir schlafen damit sogar schlechter und erholen uns nicht so gut. Bessere Schlummertrunks sind:
  • Wasser,
  • Früchte- und Kräutertees oder
  • warme Milch mit Honig.
Die lassen Sie besser einschlafen. Und falls eine fiese Erkältung Sie nachts nicht zur Ruhe kommen lässt, empfehlen wir den WICK MediNait Erkältungssirup. Er behandelt Ihre Erkältungsbeschwerden, während Sie gut schlafen, und lindert sechs Symptome: Fieber, Kopf-, Hals- und Gliederschmerzen, Schnupfen und Reizhusten. Damit Sie am Morgen erholt und fit aus dem Bett hüpfen können.

Frage 3: Was ist gesünder – Nachteule zu sein oder Morgenmensch?

  • Eins vorweg: Kein Typ ist besser als der andere.
  • Der Morgentyp (Lerche) ist am frühen Vormittag am fittesten und wird abends zeitig müde.
  • Der Abendtyp (Eule) kommt morgens schwer in die Gänge, dreht abends aber so richtig auf.
  • Unser Tipp: Hören Sie auf Ihren Körper und finden Sie einen Rhythmus, der Ihren Bedürfnissen entspricht. Das sorgt für einen gesunden Schlaf.

Frage 4: Ist es besser, zu lange als zu kurz zu schlafen?

Beides kann unserer Gesundheit schaden. Eine amerikanische Untersuchung hat ergeben, dass beide Extreme die Lebenserwartung verringern können. Die meisten Erwachsenen fühlen sich mit einer Schlafpause von sieben bis acht Stunden pro Nacht am wohlsten. Dies ist die optimale Schlafdauer – zumindest in der Theorie. Denn das Schlafbedürfnis jedes einzelnen Menschen ist stets individuell.

Frage 5: Ich leide an Schlaflosigkeit. Ist Fernsehen als Einschlafhilfe in Ordnung?

Es spricht zwar nichts dagegen, abends zum Entspannen etwas fernzusehen, als Einschlafhilfe ist der Fernseher jedoch nicht geeignet. Durch seine schnelle Bilderfolge wirkt Fernsehen eher anregend. Sie nehmen auch im Schlaf den Fernseher beziehungsweise dessen Bilder und Geräusche unterbewusst wahr – das sorgt nicht nur für weniger Erholung, sondern am Ende für noch mehr Schlaflosigkeit.

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Frage 6: Kann ich nach einem strukturierten Tag gut schlafen?

Ein geregelter Tagesablauf hilft unserem Körper, einem stabilen Rhythmus zu folgen und sich auf bestimmte Tätigkeiten einzustimmen – auch auf das Schlafen. Richten Sie deshalb feste Zeiten für Aufstehen, Essen, Sport und Zubettgehen ein; wenn möglich, auch am Wochenende und im Urlaub. Besonders wichtig ist das auch für Kinder. Ein strukturierter Tag mit gewohnten Abläufen lässt sie abends besser einschlafen.

Frage 7: Lässt mich mehr Licht am Tag abends besser einschlafen?

Der Wechsel von Tag und Nacht hilft uns ebenfalls, unseren Tag zu strukturieren. Tanken Sie tagsüber deshalb mindestens 20 Minuten Licht an der frischen Luft! Das bringt die innere Uhr in Takt, hebt die Laune und gibt Energie für den Tag – und lässt Sie nachts gut schlafen.

Frage 8: Muss ich mir mehr Pausen gönnen?

Kleine Auszeiten am Tag helfen, neue Kraft zu tanken. Dabei reichen zehn Minuten alle 1,5 Stunden aus. Wichtig: Machen Sie etwas anderes als die Tätigkeit, die Sie sonst ausüben. Wenn Sie am Computer arbeiten, dann gehen Sie kurz spazieren oder unterhalten sich mit einer Kollegin.

Frage 9: Ist Sport gut für einen gesunden Schlaf?

Regelmäßige Bewegung sorgt für körperliches und seelisches Wohlbefinden, auch im Schlaf! Sport am Tag verlängert den Tiefschlaf, eine Schlafphase, in der wir uns am besten erholen. Körperliche Anstrengung hilft auch dabei, Stress abzubauen und sich danach für die Nacht entspannt zu fühlen.

Frage 10: Nach dem Abendessen komme ich nicht zur Ruhe. Wie kann das sein?

Schweres Essen am Abend stört das Schlafen und Durchschlafen: Magen und Darm müssen dann arbeiten, wenn der Körper eigentlich zur Ruhe kommen soll. Das führt zu Schlaflosigkeit. Streichen Sie fettes Fleisch, hart gekochte Eier, Kohl, Kraut und auch Rohkost von Ihrem abendlichen Speiseplan. Besser:
  • Fisch,
  • Geflügel,
  • leichte Suppen oder
  • gekochtes Gemüse.
Zwischen der letzten Mahlzeit und dem Schlafengehen sollten mindestens zwei, besser vier Stunden liegen.

Frage 11: Wie kann ich besser abschalten?

Ziehen Sie einen Schlussstrich zwischen Arbeit und Feierabend: Jetzt beginnt Ihre Freizeit! Ob Sie abends Sport machen, einen Abendspaziergang unternehmen oder sich mit Freunden treffen, ist Ihren Vorlieben überlassen. Wichtig ist, dass Sie etwa eine halbe Stunde vor dem Schlafengehen abschalten und sich entspannen, beispielsweise bei einem Bad oder auch durch Meditation. So kommen Sie zu einem gesunden Schlaf.

Was sind Ihre Tipps für einen gesunden Schlaf? Wir sind gespannt auf Ihre Kommentare!

* Quelle: Prof. Dr. Jürgen Zulley, So schlafen Sie gut, Zabert Sandmann Verlag, 7,95 Euro
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