Unser 7-Punkte-Plan gegen Angst vorm Zahnarzt

Gesundheit & Wellness
13/11/2019
Der bloße Gedanke an einen Zahnarztbesuch jagt dir schon Angst ein? Du bist nicht allein. Das geht vielen Menschen so. Wenn du aber deswegen deine Vorsorgetermine zu lange rausschiebst oder erst gar nicht hingehst, riskierst du, dass deine Zähne dauerhaft geschädigt werden. Unser 7-Punkte-Plan hilft dir, wieder stressfrei den Weg in die Praxis zu finden.

1. Rede darüber

Einfach, aber effektiv: Sag deinem Zahnarzt oder deiner Zahnärztin, dass du Angst hast. Zusammen könnt ihr dann herausfinden, was dir während der Behandlung am meisten helfen könnte. Etwa, wenn dir deine Ärztin oder dein Arzt die einzelnen Schritte genau erklärt. Wenn Schweigen besser für dich ist, auch gut. Ihr könnt euch auch auf ein Signal einigen, falls du eine Pause brauchst. Ein schlichtes Handheben reicht manchmal aus, um ein Gefühl von mehr Sicherheit und Kontrolle zu haben. 

2.Mach dich schlau 

Investier ein wenig Zeit und such dir eine Praxis, die sich auf ängstliche Patienten spezialisiert hat. Oder du fragst Freunde und Familienmitglieder, ob sie dir eine gute Praxis mit feinfühligen Ärzt:innen empfehlen können. Falls deine Angst sehr ausgeprägt ist, kannst du auch in eine Klinik gehen, die mit Betäubungsmitteln arbeitet. 

Dort bekommst du in der Regel leichte Mittel, die dich zwar nicht einschlafen lassen, aber dich so beruhigen, dass du wenig von dem mitbekommst, was passiert.

3. Belohn dich

Nimm dir etwas richtig Schönes vor, wenn du einen Zahnarzttermin geschafft hast. Ein Essen in einem neuen Restaurant, eine Shopping-Tour, ein Besuch in deinem Lieblingsmuseum oder in einer Galerie: Wenn du dich auf etwas freuen kannst, bist du mit deinen Gedanken nicht allein auf den Arztbesuch fokussiert. Ein anderer Trick ist, den Termin auf den Morgen zu legen. Das hat zwei Vorteile: Du hast weniger Zeit im Vorfeld, um dir Gedanken zu machen und danach den Rest des Tages, um deine Belohnung stressfrei zu genießen.

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4. Hol dir eine:n Freund:in dazu

Bring einfach einen Freund oder eine Freundin mit. Die Person an deiner Seite kann dafür sorgen, dass du die Schwelle zur Praxis tatsächlich überschreitest. Wenn du magst, kann sie auch während des ganzen Termins an deiner Seite bleiben, um dich zu beruhigen und abzulenken.

5. Vertrau auf moderne Methoden

Wenn dein letzter Zahnarztbesuch schon länger zurückliegt, wird es dich freuen, dass sich die Praxen in den vergangenen 10-20 Jahren stark verändert haben. Heute stehen Patienten viele Geräte zur Verfügung, die sie ablenken. Einige Praxen bieten zum Beispiel Kopfhörer und Bildschirme an, mit denen du während der Behandlung Musik hören oder sogar Filme schauen kannst. Du kannst dir auch einfach deine eigenen Kopfhörer in die Ohren stecken und deine Lieblingsmusik hören oder einem Podcast lauschen. Es gibt sogar Apps, die für solche Fälle programmiert wurden.

6. Einfach atmen 

Es gibt Atemübungen, die dir helfen können, wenn du auf dem Zahnarztstuhl oder im Wartezimmer panisch wirst. Wie wäre es mit diesem Trick? Versuch deine Hände und Knie locker zu halten, lass deine Schultern fallen und entspann deinen Kiefer. Atme dann durch die Nase bis tief in den Bauch ein und zähl dabei bis vier. Kurz warten und dann beim Ausatmen langsam bis sieben zählen.

7. Vorsorge ist besser als Bohren

Wenn du dich jeden Tag intensiv um deine Mundhygiene kümmerst, brauchst du wahrscheinlich weniger nervenaufreibende Behandlungen in der Zahnarztpraxis. 

Putz dir deshalb zweimal täglich die Zähne und nutz dabei Zahnseide und Interdentalbürsten.  Damit vermeidest du Plaque. Auch eine elektrische Zahnbürste kann helfen. Sie entfernt mehr Plaque als eine Handzahnbürste.