Empfindliche Zähne: Ursachen und Behandlungstipps

Gesundheit & Wellness
18/12/2020

Wenn Eis essen bei Ihnen mit einer Grimasse verbunden ist, dann lesen Sie jetzt unsere Tipps gegen schmerzempfindliche Zähne! So steht der zweiten Kugel nichts mehr im Weg.

Ursachen für empfindliche Zähne
Die richtige Pflege bei schmerzempfindlichen Zähnen
Bei empfindlichen Zähnen: auch das Zahnfleisch pflegen
Zubeißen oder nicht? Die Rolle der Ernährung
Was hilft langfristig gegen empfindliche Zähne?

Ursachen für empfindliche Zähne

Bringen wir es auf den Punkt: Sensibilität entsteht durch beschädigten Zahnschmelz oder freiliegende Zahnhälse. Das wird begünstigt durch:
  • Säurehaltiges Essen und Getränke
    Denn sie senken den pH-Wert im Mund. Außerdem verschlechtern Essig, Fruchtsäfte, Wein, Bier und sprudelnden Getränke den Mineralgehalt in den Zähnen und greifen diese langsam an.
  • Falsches Putzen
    Wer zu stark aufdrückt, schrubbt unter Umständen auch schützenden Zahnschmelz ab. Das passiert auch, wenn quer von links nach rechts geputzt wird. Besonders gefährdet sind die Stellen, an denen das Zahnfleisch auf die Zähne trifft.
  • Zurückweichendes Zahnfleisch
    Mit dem Alter kommen leider auch freiliegende Zahnhälse. Da die Zahnwurzel kein schützender Schmelz umgibt, reagiert diese sensibel.
  • Risse und Füllungen
    Beschädigte Zahnoberflächen oder Füllungen erhöhen die Schmerzempfindlichkeit. Neben der Mundpflege sind auch Zähneknirschen oder das nächtliche Aufeinanderdrücken der Kauflächen eine gängige Ursache dafür.
  • Kosmetische Behandlungen
    Auch wenn es sich einer gewissen Beliebtheit erfreut: Viele Patient:innen berichten, dass sie nach dem Bleichen empfindlichere Zähne haben.
  • Plaque und Zahnstein
    Diese Belege können Entzündungen im Zahnfleisch verursachen. Außerdem besteht das Risiko, dass es zurückweicht und freiliegende Zahnhälse zur Folge hat. Anzeichen der Entzündung sind rote, geschwollene und blutende Stellen.


Die richtige Pflege bei schmerzempfindlichen Zähnen

Werfen Sie einen kritischen Blick in den Badezimmerschrank: Sind Sie in Sachen Mundhygiene auf dem neusten Stand? Wir empfehlen nämlich nicht nur ein paar Klassiker, sondern auch die Vorteile moderner Technik:
  • Elektrisch putzen
    Falls Sie noch keine elektrische Zahnbürste haben sollten, wäre nun ein guter Zeitpunkt, um zu wechseln. Ein Vorteil bei empfindlichen Zähnen ist eine Bürste mit Andruckkontrolle. Die Oral-B Smart Sensitive wurde speziell für empfindliche Zähne entwickelt, ihr Sensitiv-Programm schützt zusammen mit der visuellen Andruckkontrolle Ihr sensibles Zahnfleisch und sie sorgt mit dem Sensitive Clean Bürstenkopf für eine besonders sanfte Reinigung. Oder Sie wählen eine der neuen Oral-B iO Zahnbürsten: Ihr innovatives, magnetisches Antriebssystem liefert Energie punktgenau an die Borstenspitzen, die mit sanften Mikrovibrationen von Zahn zu Zahn gleiten, um ein effektives und angenehmes Putzerlebnis zu erzielen.
  • Zweimal täglich putzen
    Putzen Sie morgens und abends in kleinen, sanften Kreisbewegungen.
  • Zahnseide verwenden
    Schenken Sie den Zwischenräumen einmal täglich etwas Aufmerksamkeit: Denn Zahnseide oder Interdentalbürsten verhindern Plaque und Entzündungen.
  • Fluorid-Zahncreme nehmen
    Verwenden Sie ein Produkt, das sowohl die Ursachen als auch die Symptome von Zahnproblemen beseitigt. Achten Sie darauf, dass es Fluorid enthält und für empfindliche Zähne geeignet ist, wie die Oral-B Sensitivität & Zahnfleisch Balsam Sanfte Reinigung.
  • Sprechen Sie mit einem/einer Expert:in
    Holen Sie sich Rat von Ihrem Zahnarzt oder Ihrer Zahnärztin, was gegen empfindliche Zähne hilft. Wenn Sie beispielsweise eine Bleaching-Behandlung planen, sollten Sie Ihren Arzt dazu befragen, damit sich die Symptome nicht verschlimmern.



Bei empfindlichen Zähnen: auch das Zahnfleisch pflegen

Natürlich sollten Sie alle Oberflächen der Zähne gründlich reinigen, aber denken Sie auch an das Drumherum. Halten Sie Ihre elektrische Bürste dafür in einem 45-Grad-Winkel zu Ihren Zähnen, mit sanftem Druck kreisen Sie immer vom Zahnfleisch weg.

Schon gewusst? Beschädigtes Zahnfleisch, beispielsweise durch Parodontitis, kann nicht wieder nachwachsen. Beugen Sie also mit sanfter Pflege vor!



Zubeißen oder nicht? Die Rolle der Ernährung

  • Zucker- und säurehaltige Lebensmittel nur zu den Mahlzeiten essen: Das reduziert die Zeit, in der Ihr Zahnschmelz angegriffen wird. Vermeiden Sie also häufiges Snacken über den Tag verteilt.
  • Pause einlegen: Achten Sie außerdem darauf, erst eine Stunde nach der letzten Mahlzeit zu putzen. Der Zahnschmelz wird durch bestimmte Lebensmittel weicher – er trägt sich leichter ab.
  • Ständig am Naschen? Dann sind auch Ihre empfindlichen Zähne zu lange in Kontakt mit Zucker und Säuren aus der Nahrung. Idealerweise sollten zwischen den Mahlzeiten mehrere Stunden liegen, sodass der Speichel den Mundraum neutralisieren kann.
  • Weiterlesen: Diese Nahrungsmittel stärken die Zähne.



Was hilft langfristig gegen empfindliche Zähne?

  • Zahnpflegeroutine checken
    Nehmen Sie Ihre Zahnbürste unter die Lupe sowie Ihre Art zu putzen. Im Sortiment von Oral-B finden Sie eine große Auswahl an Produkten für empfindliche Zähne – lassen Sie sich inspirieren!
  • Denken Sie über eine Schiene nach
    Viele Menschen knirschen nachts mit den Zähnen. Das verstärkt ihre Sensibilität. Sprechen Sie mit einem/einer Expert:in über eine Zahnschiene aus Kunststoff. Daran gewöhnt man sich relativ schnell, sie ist kaum sichtbar und schützt!
  • Vorsicht mit Whitening-Produkten
    Nutzen Sie eine Variante mit moderatem Schleifeffekt – und das am besten nur jeden zweiten Tag. Hier gibt’s mehr zum Thema Zahnkosmetik.
  • Fragen Sie einen Zahnarzt oder eine Zahnärztin
    Falls Sie trotz aller Maßnahmen weiterhin schmerzempfindliche Zähne plagen: Vereinbaren Sie einen Termin beim Doktor. Denn die Ursache könnte auch ein Riss im Zahn sein, starker Zahnbelag oder freiliegende Zahnhälse.
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