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So unterstützen Sie Ihr Kind, wenn die erste Zahnspange kommt

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Eine erste Zahnspange macht aus medizinischer Sicht bestimmt Sinn, aber ein Teenager kann sich trotzdem unwohl damit fühlen. Unsere Tipps.

Die erste Zahnspange – langfristig macht sie ein Lachen wunderschön, aber kurzfristig kann sie ganz schön frustrierend für einen Teenager sein. Deshalb haben wir sowohl Zahnärzte als auch Mütter gefragt, wie die Seele und der Mund eines Teenies happy bleiben. 

Überlassen Sie Ihrem Kind die Führung

Eine erste Zahnspange wird aus vielerlei Gründen eingesetzt: Sie stärkt die Zähne und korrigiert das Gebiss, reduziert die Wahrscheinlichkeit eines dentalen Schadens und sorgt später für ein schönes Lachen. Viele Kinder müssen eine Spange tragen, deshalb brauchen sie sich nicht dafür zu schämen, aber wie das so ist – einige fühlen sich doch unwohl oder versuchen sogar, sie heimlich wegzulassen. „Meine Tochter Emily war 13 Jahre alt, als der Zahnarzt eine erste Spange vorschlug, aber sie war nicht glücklich darüber“, sagt die 39-jährige Mutter Anna Milne. „Aber der Arzt war wunderbar, denn er hat mit ihr wie mit einer Erwachsenen gesprochen. Mit bedachten und deutlichen Worten.“ Beziehen Sie also gern Ihre Kinder mit ein, wenn es darum geht, welche Farbe oder Bänder die erste Zahnspange haben soll – das wird den Übergang sehr viel einfacher machen.

Kontrollieren Sie nur so viel wie nötig

Ganz bestimmt haben Sie Ihre Kinder beim Zähneputzen beaufsichtigt, als diese noch klein waren. Aber die erste Zahnspange wird meistens im Teenageralter angepasst und deshalb müssen Sie wieder einen Blick auf die Mundhygiene werfen. Die „Klammer“ benötigt nämlich eine ganz besondere Pflege. „Der Zahnarzt oder Kieferorthopäde wird Ihnen erklären, wie wichtig die Zahnhygiene mit einer Spange ist, weil dort leichter Essen stecken bleibt“, betont Anna.

Wenn Ihre Kinder schon älter sind, gehen sie womöglich allein zum Zahnarzt – dass sie sich dessen Tipps und Ratschläge allerdings auch merken, kann nicht garantiert werden. Damit Sie Ihrem Nachwuchs Freiraum lassen und nicht zu kontrollierend wirken, können Sie einfach am Ende des Termins dazukommen. So wird das Wichtigste für Sie noch einmal zusammengefasst.

Die Zahnspangentipps für Ihre Kinder sind sicherlich individuell abgestimmt, die Pflege der Zähne ist aber bei allen gleich. Die Grundregeln nur zur Erinnerung: mindestens zwei Minuten Putzzeit am Tag, zwei Mal täglich, in kreisenden Bewegungen am äußeren und inneren Zahnfleisch und ein kurzer Stopp an jedem Zahn, um sicherzugehen, dass alle Essensreste beseitigt wurden.

Mit einer festen Zahnspange sollte Ihr Kind darauf achten, dass es mit dem Bürstenkopf auch die Oberseite der Spange und die Zähne unter den Drähten gut erreicht. Eine elektrische Zahnbürste mit Timer kann helfen, dass die Putzzeit eingehalten wird und wirklich alle hartnäckigen Essensreste verschwinden. Die Variante Oral-B SMART 4 wird beispielsweise mit Bluetooth an eine App angeschlossen und gibt ein Echtzeit-Feedback, ob das Putzen erfolgreich war. Das macht bestimmt auch Teenies Spaß. Zur Mundhygiene gehört abschließend auch Zahnseide. Wie man diese bei der Zahnspange Ihres Kindes benutzt, erklärt der Zahnarzt oder Kieferorthopäde. Auch eine Mundspülung ist empfehlenswert.

Achten Sie auf das richtige Essen

Es ist zudem gut, wenn jeder in der Familie weiß, welche Nahrungsmittel bei Zahnspangen geeignet sind und welche nicht. Adelie Reid, 47 Jahre, ist die Mutter des 15-jährigen Johnny, dem leider ein kleines Malheur passiert ist. „Johnny hat eine Seite seiner Zahnspange verloren, weil er ein Stück Karamell gegessen hat. Leider wusste ich nicht, dass es auf der Liste der verbotenen Lebensmittel steht.“

Abgesehen vom Essen, kann auch das Knabbern an einem Bleistift oder Kuli Schäden anrichten. Erinnern Sie also Ihr Kind daran, wenn es dies unbewusst tut. Klebriges und hartes Essen ist für Zahnspangen ebenfalls nicht geeignet und zuckerhaltige Lebensmittel wie süße Getränke oder Plätzchen erhöhen leider das Risiko für Karies.

Diese Lebensmittel sollte Ihr Kind besser meiden:

  • Kaugummi (normaler und zuckerfreier)
  • Schokoriegel mit Karamell
  • schwer zu kauende Süßigkeiten wie Gummibärchen, Lakritze oder Karamellbonbons
  • Nüsse und grobe/klebrige Nuss-Nougat-Creme/Erdnussbutter
  • Harte Brotsorten wie Bagels, Baguette oder Tacos
  • Äpfel und Karotten (klein geschnittene Stücke sind erlaubt)
  • Chips, knusprige Pommes Frites und krosse Pizza-Kanten
  • Eis
  • Maiskolben

Unterstützen Sie das Wohlbefinden

Ein wichtiger Tipp ist, passende Schmerztabletten parat zu haben, wenn Ihr Kind die erste Zahnspange bekommt oder diese fester gestellt wird. Auch Dentalwachs kann helfen, dass die Drähte nicht das Zahnfleisch verletzen. Reden Sie aber auch mit Ihrem Kind, wenn Sie bemerken, dass es ihm emotional nicht gut geht. „Emily hatte am Anfang Angst, laut in ihrer Klasse zu sprechen, aber wir haben den Zahnarzt gefragt und er riet, dass sie ihre Stimme selbst auf dem Handy aufzeichnen und so lange üben solle, bis sie sich sicher fühlt. Es hat sofort geklappt“, betont Anna, die Mutter der 13-Jährigen noch einmal.

Hat Ihr Kind auch eine Zahnspange bekommen? Was haben Sie in dieser Zeit erlebt? Schreiben Sie uns gern in den Kommentaren.

**Durch das Entfernen von Oberflächenverfärbungen, im Vergleich zu einer herkömmlichen Handzahnbürste.

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