Die fünf besten Hausmittel gegen Zahnschmerzen: Die hat jeder in der Küche

Gesundheit & Wellness
3/12/2021

Was hilft gegen Zahnschmerzen? Wir sagen es dir und verraten außerdem die einfachsten Zahnschmerzen-Hausmittel. Also, keine Panik, wenn’s mal ziept beim Kauen: Hier gibt’s die Lösungen!

Was hilft? Hausmittel gegen Zahnschmerzen
Was sind die Ursachen von Zahnschmerzen?
Tipps zur Vorbeugung: Was hilft gegen Zahnschmerzen?

Was tun bei Zahnschmerzen? Immer dann, wenn man es am wenigsten gebrauchen kann, meldet sich das unangenehme Ziehen im Mundraum – vorzugsweise an einem Freitagabend oder am Wochenende, wenn der Stress der Woche langsam abfällt und kein Zahnarzt mehr in seiner Praxis vorzufinden ist. Mit ein paar einfachen Hausmitteln lässt sich die Zeit bis zum Zahnarztbesuch dennoch gut überbrücken. Lies außerdem, welche Ursachen Zahnschmerzen haben können, worauf du bei der Prophylaxe achten solltest und wie du auch die Kleinsten von sorgfältiger Mundhygiene überzeugst!

Was hilft? 5 Hausmittel gegen Zahnschmerzen

  1. Klein geschnittene Zwiebel 
    Wickle eine zerkleinerte Zwiebel in ein Taschentuch und lege dieses auf die betroffene Stelle. Zwiebeln wirken desinfizierend, antibakteriell und entzündungshemmend. Daher sind sie übrigens nicht nur ein tolles Hausmittel gegen Zahnschmerzen, sondern auch gegen Erkältungen.

  2. Teebaumöl gegen Zahnschmerzen
    Ein beliebtes Mittel gegen Zahnschmerzen ist dieses duftende Öl aus der Drogerie und Apotheke. Verdünne ein paar Tropfen in einem Glas lauwarmem Wasser. Um die Zahnschmerzen zu lindern, umspüle damit die betroffene Stelle. Bei punktuellem Schmerz tupfe die Mischung punktuell auf. Aber Vorsicht: Das Öl sollte nicht verschluckt werden.

  3. Nelke gegen Zahnschmerzen
    Bei lokalen Schmerzen helfen außerdem ganze Gewürznelken. Kaue diese für ein paar Minuten. Damit wird das sogenannte Eugenol freigesetzt, das schmerzstillend und antibakteriell wirkt.

  4. Mundspülung aus Johanniskraut-, Kamille- oder Pfefferminztee

    Frisch aufgegossen und auf etwa 38 Grad Celsius abgekühlt, ist Tee ein sanftes Hausmittel, um Zahnschmerzen zu lindern. Achte hier auf eine angenehme Temperatur, um die betroffene Stelle nicht noch weiter zu reizen. Auch schwarzer Tee eignet sich als entzündungshemmende Mundspülung.


  5. Eisbeutel zum Kühlen
    Was kann man gegen Zahnschmerzen machen? Immer schön cool bleiben! Kälte hilft nämlich bei den meisten Schmerzarten. Denn sie verlangsamt den Blutfluss und sorgt für Linderung. Wickle ein paar Eiswürfel in ein Küchenhandtuch und lege dieses auf die betroffene Stelle. Um eine Unterkühlung zu vermeiden, solltest du es nicht zu lange aufdrücken.

Bitte bedenke, dass die genannten Hausmittel deine Zahnschmerzen lindern können – aber nur temporär. Sie ersetzen nicht den Gang zum Zahnarzt.

Was sind die Ursachen von Zahnschmerzen?

Hilft Zähneputzen gegen Zahnschmerzen? Ja – und zwar vorbeugend! Eine der häufigsten Zahnschmerzen-Ursachen ist nämlich Karies. Der bakterielle Belag zerstört die Zahnhartsubstanz, die daraus entstehenden Löcher sorgen für Zahnschmerzen. Karies kann auch auf Milchzähnen entstehen, daher solltest du auch bei Babys ab dem ersten Zahn auf eine gründliche Reinigung achten. Bei älteren Kindern motivieren die bunten Zahnbürsten von Oral-B. Sie wurden zusammen mit Zahnärzten entwickelt, die besonders weichen Borsten schützen das empfindliche Zahnfleisch und dank Andruckkontrolle lernt dein Kind, gesunde Putzgewohnheiten zu entwickeln. Unser Tipp: Erzähle deinem Kind außerdem die Geschichte von Karius und Baktus! Der Klassiker animierte schon Generationen zum Zähneputzen und ist noch immer sehr beliebt.

Was sind die Ursachen von Zahnschmerzen?
Freiliegende Zahnhälse
sind ein weiteres, weitverbreitetes Problem und zählen ebenfalls zu den häufigen Zahnschmerzen-Ursachen. Betroffene bemerken diese vor allem durch eine erhöhte Sensibilität bei besonders kalten oder warmen Speisen und Getränken. Die Ursachen sind vielfältig – zu intensives Schrubben mit der Zahnbürste, Parodontitis oder Zähneknirschen. Freiliegende Zahnhälse sind außerdem anfälliger für Karies.

Eine Gingivitis oder auch Zahnfleischentzündung erkennst du an rotem, geschwollenem Zahnfleisch, Blutungen oder Mundgeruch. Auch zurückgegangenes Zahnfleisch kann ein Symptom sein. Daraus resultierende Zahnschmerzen können temporär, aber auch für einen längeren Zeitraum auftreten.

Weitere Ursachen für Zahnschmerzen im Überblick.

  • Mundtrockenheit: Speichel neutralisiert. Je trockener der Mund, umso leichter siedeln sich Bakterien darin an.
  • Mittelohrentzündung: Diese kann bis in den Kiefer beziehungsweise zu den Zähnen ausstrahlen.
  • Erkältung: Ähnlich wie bei einer Mittelohrentzündung strahlt der Schmerz aus. Zudem leiden einige Betroffene während einer Erkältung auch unter geschwollenem, schmerzendem Zahnfleisch.
  • Schwangerschaft: Während der Schwangerschaft sind Frauen besonders anfällig für vielerlei Zahnprobleme.
  • Kiefer-Fehlstellungen begünstigen die Abnutzung des Zahnschmelzes und führen so zu Zahnschmerzen. Außerdem können sie zu Verspannungen führen.
  • Häufige Säureeinwirkung: Säure ist der Feind des Zahns. Wer häufig säurehaltiges Obst zu sich nimmt und abends ein Glas Wein trinkt, der tut damit zwar dem Gaumen, aber nicht den Zähnen einen Gefallen. Achte außerdem darauf, dass zwischen säurehaltigem Essen und dem Zähneputzen mindestens eine halbe Stunde liegt, denn unmittelbar danach ist der Zahnschmelz weicher und daher sehr empfindlich.

Tipps zur Vorbeugung: Was hilft gegen Zahnschmerzen?

  • Eine sorgfältige Reinigung: Investiere in eine gute elektrische Zahnbürste.
  • Oft vernachlässigt, aber mindestens genauso wichtig wie das Putzen der Kauflächen, ist die Reinigung der Zahnzwischenräume. Sage hier mit Zahnseide, Interdentalbürsten oder einer Munddusche Karies den Kampf an.
  • Setze beim Thema Zahnpasta auf Qualität. Wir empfehlen die Produkte von blend-a-med, denn sie verhindern Plaque, Karies sowie Zahnstein. Außerdem schützen sie Zahnfleisch und -schmelz.
  • Regelmäßige Zahnarztbesuche sind wohl nicht die Lieblingsbeschäftigung vieler, aber sie sind neben der Pflege die beste Prophylaxe. Schreibe dir diese mindestens einmal im Jahr in deinen Terminkalender, ebenso wie eine professionelle Zahnreinigung.
  • Zahnschmerzen verhindern kannst du außerdem mit gesunder Ernährung. Hier ist die oberste Regel: Vermeide Zucker! Lege außerdem Pausen zwischen den Mahlzeiten ein. Denn der ständige Kontakt mit Lebensmitteln sorgt dafür, dass der Speichel den Mundraum nicht neutralisieren kann.
  • Besonders bei übermäßigem Stress neigen viele zum Zähneknirschen. Das greift den Zahnschmelz an und kann zu Verspannungen führen. Falls du davon betroffen bist, probiere doch mal diese Entspannungsübungen aus.
  • Mache jetzt den Test: Wie gesund sind meine Zähne? In diesem Beitrag findest du weitere Tipps gegen Zahnprobleme.