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Was hilft gegen Zähneknirschen?

Was hilft gegen Zähneknirschen?

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Morgens ist der Kiefer total verkrampft? Das könnte am nächtlichen Zähneknirschen liegen. Wir erklären Ursachen und geben Tipps. 
„Beiß die Zähne zusammen!“ Diesen Motivationsspruch haben sicherlich alle schon einmal gehört. Aber wissen Sie auch, dass viele Frauen und Männer ihn vor allem nachts für voll nehmen – allerdings etwas unfreiwillig. Laut Angaben der Deutschen Zahnärztekammer aus dem Jahr 2017 ist jeder zweite Deutsche im Laufe seines Lebens von Zähneknirschen betroffen. Deshalb lohnt sich ein genauer Blick auf den Bruxismus – so heißt das Phänomen unter Medizinern.

Was passiert beim Zähneknirschen?

Zähneknirschen läuft nicht bewusst ab, sondern passiert im Schlaf. Dabei reiben die Bissflächen gegeneinander oder werden stark aufeinandergepresst. Beides kann, wenn es zu häufig passiert, zu großen Schäden führen. Zähne lockern sich, Kanten reiben ab, es entstehen Risse im Zahnschmelz, schmerzhafte Abdrücke in den Wangeninnenseiten oder an der Zunge. Auch der restliche Körper leidet unter dem Zähneknirschen, denn die enorme Kraft des Kiefermuskels zieht seine Bahnen. Mögliche Folgen sind:
  • Nackenverspannungen,
  • Kopfschmerzen oder Migräne,
  • Schlafprobleme und sogar Tinnitus.
Übrigens gibt es auch Menschen, die bereits tagsüber die Zähne zusammenbeißen. In diesen Fall sprechen Mediziner vom Wachbruxismus.

Was sind die Ursachen von Zähneknirschen?


Genau erforscht sind die Ursachen von Zähneknirschen bisher nicht. Anfangs gingen Mediziner davon aus, dass Fehlstellungen im Gebiss dafür verantwortlich seien, beispielsweise Füllungen, die zu hoch abstanden, Zahnlücken oder schlecht sitzendende Kronen. Nachts würde der Kiefer deshalb versuchen, diese Schieflage auszugleichen. In einigen Fällen mag das auch heute der Grund sein, aber inzwischen gilt die Psyche als Auslöser Nummer eins. Stress, Frust und Ängste lenkt das Unterbewusstsein im Schlaf direkt in den Kiefer. Das hat biologisch gesehen sogar Vorteile: Durch das Pressen werden Stresshormone wie Adrenalin, Cortison oder Cortisol abgebaut. Dies wäre nicht so schlimm, wenn das Zähneknirschen an sich nicht auch negative Folgen hätte.

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Was hilft akut gegen Zähneknirschen?

Eine spezielle Knirsch- oder Aufbissschiene ist erst einmal der beste SOS-Plan gegen das Zähneknirschen. Diese oft durchsichtigen Schutzüberzüge aus Kunststoff werden vom Zahnarzt individuell angefertigt und nachts auf einer Gebissreihe (im Ober- oder Unterkiefer) getragen. Der Widerstand bremst die Bewegungen und reduziert damit den Druck. Außerdem sind Ihre Zähne vor weiteren Schäden geschützt.
Aber natürlich dürfen Sie nicht vergessen: Wenn die Psyche der Hauptgrund für das Zähneknirschen ist, behebt die Schiene die Ursache nicht. Allerdings ist es für viele unrealistisch, dass sie Stress und Ängste in kurzer Zeit abbauen. Schützen Sie also Ihre Zähne mit der Schiene und beachten Sie auch die folgenden Tipps zur Muskelentspannung.

Langfristig Zähneknirschen behandeln

Um dauerhaft den Mund – und damit auch den ganzen Körper – zu entkrampfen, müssen Sie vor allem eines: Druck rausnehmen. Das passiert durch Muskelentspannung, Dehnung und Kräftigung des Kieferbereichs. Am besten lassen Sie sich dafür vom Zahnarzt eine Physiotherapie verschreiben. In dieser Behandlung kann der Spezialist genau erkennen, woher Ihre Verspannungen kommen und Ihnen individuelle Übungen zeigen. Für alle, die schon vorher etwas tun wollen, gibt es ein paar gute Tipps.

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Übungen gegen das Zähneknirschen

Mund weit öffnen
Dieser einfache Trick kann schon eine Menge bewirken. Öffnen Sie mehrmals täglich den Mund möglichst weit. Halten Sie die Position und versuchen Sie langsam die Dehnung zu verstärken. Damit haben Sie bereits die beste Gegenbewegung zum festen Beißen ausprobiert.
Kiefer verschieben
Lassen Sie Ihren Unterkiefer möglichst locker runterfallen. Ober- und Unterkauleiste sollten sich nicht berühren. Jetzt schieben Sie sanft den unteren Kieferbereich von links nach rechts und wiederholen die Übung ein paar Mal.
Massieren
Gönnen Sie Ihrem Kiefergelenk mehrmals täglich eine kleine Massage. Ertasten Sie dabei von außen den Anfang des Kieferknochens. Der sitzt neben dem Ohr. Nun gehen Sie in langsamen Kreisbewegungen runter bis zum Kinn. Wenn Sie eine besonders schmerzhafte Stelle entdecken, üben Sie etwas mehr Druck aus. Dabei können Sie den Mund auch öfter öffnen und wieder schließen.

Übung, wenn Sie tagsüber mit den Zähnen knirschen

Wer tagsüber mit den Zähnen knirscht, hat den Vorteil, dass er es direkt ändern kann. Scheuen Sie sich auch nicht davor, kleine Zettel aufzuhängen, um sich daran zu erinnern. „Wie geht es gerade meinem Mund?“ Diese Frage könnten Sie beispielsweise an Ihren Computer heften. Zudem sollten Sie einmal darauf achten, auf welcher Seite Sie bevorzugt kauen. Stärken Sie die andere Seite und kauen Sie bewusst öfter dort.

Reduzieren Sie insgesamt Stress in Ihrem Leben

Wer weniger Stress im Leben hat, hat auch keine Probleme mit dem Zähneknirschen mehr. Das ist natürlich leichter gesagt als getan. Der Alltag ist nun einmal hektischer geworden und die Anforderungen in vielen Jobs höher. Auch Mütter haben heute mehr um die Ohren als früher. Aber vergessen Sie nicht, dass es nicht unmöglich ist, etwas zu tun. Manchmal hilft es schon, die Einstellung zu verändern. Müssen Sie wirklich alles perfekt machen? Oder alles allein organisieren? Wer von diesem Druck loslässt, tut unter Umständen auch seinem Kiefer etwas Gutes. Noch mehr Inspirationen, um Stress zu reduzieren, finden Sie auch in unserem Artikel
Selbstverständlich nimmt auch Bewegung Druck aus Ihrem Leben. Sehr ausgleichend wirkt vor allem Yoga  für den Körper und den Geist. Es gibt sogar Yogaübungen für den Kiefer: Bestimmt finden Sie dazu einen Kurs in Ihrer Nähe.
Haben Sie außerdem schon einmal Meditation ausprobiert? Die Effekte auf Körper und Geist sind wissenschaftlich belegt.

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Auch diese Tipps können gegen Zähneknirschen hilfreich sein:

  • Kauen Sie möglichst kein Kaugummi. Damit erhöhen Sie die Belastung für den Kiefer und das Zähneknirschen kann zunehmen.
  • Verzichten Sie – vor allem abends – auf Alkohol und Koffein. Das wühlt den Körper auf, er entspannt schwerer und mahlt stärker mit den Zähnen.
  • Wussten Sie, dass bestimmte Lebensmittel  wie Karotten oder fluoridreiche Mineralwasser Ihre Zähne stärken? Das hilft zwar nicht direkt gegen Zähneknirschen, aber Ihr Gebiss bleibt insgesamt gesund.
  • Kräftigen Sie Ihre Zähne außerdem mit der richtigen Pflege, wenn sie durch das Zähneknirschen angegriffen werden. Probieren Sie doch einmal die blend-a-med Complete PROTECT Starke Zähne Zahnpasta  aus. Sie wurde von Zahnärzten entwickelt und wirkt sogar noch nach dem Zähneputzen, um Ihr Zahnfleisch und Ihre Zähne vor täglichen Schadeinflüssen zu schützen.
Haben Sie auch mit Zähneknirschen zu kämpfen? Was sind Ihre Tricks, damit sich der Druck löst? Erzählen Sie gern davon in den Kommentaren.

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