Hurra, die Zahnfee kann kommen!

Gesundheit & Wellness
1/01/2022
Das musst du unbedingt über Milchzähne wissen – und über die Bleibenden auch.  

Für die meisten Kinder ist das Milchgebiss mit Tränen und Fieber verbunden. Es juckt und tut weh, wenn sich ein kleiner Zahn durch das Zahnfleisch nach oben arbeitet. Sind die ersten Zähne aber erst da, , eröffnen sich ganz neue Sinneserfahrungen: Der Brei wird durch feste Nahrung ausgetauscht, neue Laute können produziert werden und eine kleine, weiche Zahnbürste kommt das erste Mal zum Einsatz. Stichwort Karies: Milchzähne können nämlich auch davon betroffen sein.

Wann fallen Milchzähne aus?

Sobald der neue Zahn von unten gegen den Milchzahn drückt, fängt dieser an sich zu lockern. Er wackelt hin und her, bis er sich irgendwann komplett verabschiedet – meist zur Freude der Kids. Denn viele wissen schon früh: Jetzt kommt die Zahnfee!
Und so läuft der Zahnwechsel in der Regel ab:1
  • Meist fallen die ersten Milchzähne zwischen dem vierten und siebten Lebensjahr aus.
  • Mit etwa elf Jahren ist der Zahnwechsel vollzogen.
  • Die hinteren Backenzähne sind die ersten bleibenden Zähne, die durchbrechen. Das verläuft oft unbemerkt, da dafür kein Milchzahn ausfallen muss.
  • Anschließend beginnt der tatsächliche Wechsel mit den unteren Schneidezähnen.
  • Ausfallende Zähne verursachen in der Regel kaum Schmerzen, denn ihre Wurzel löst sich auf. Viele Kinder finden es sogar ganz witzig, an ihnen herumzuspielen. 

In welcher Reihenfolge fallen die Zähne aus?

In der Regel kann man sagen: Die Zähne fallen in der Reihenfolge wieder aus, in der sie gewachsen sind. Hat Ihr Liebling als Baby den rechten unteren Schneidezahn zuerst präsentiert? Dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass er Sie bald mit einer süßen Lücke an genau dieser Stelle angrinst. In vielen Fällen verläuft das Ausfallen der Zähne in dieser Reihenfolge:
  1. Mittlere Schneidezähne
  2. Seitliche Schneidezähne
  3. Eckzähne
  4. Backenzähne
Mädchen und Junge zeigen beim Lachen ihre Milchzähne.

Bleibende Zähne richtig pflegen

Eins ist klar: Die Zahnpflege beginnt mit dem ersten Milchzahn. Viele Eltern greifen dann zu kleinen Fingerlingen und Babyzahnpasta. Da jedoch kein Kind von dieser Art der Zahnpflege wirklich begeistert ist, muss bald eine andere Lösung her. 

 

Viele Familien schwören auf die bunten Kinderzahnbürsten von Oral-B – mit ihnen sind die Helden aus Frozen oder Star Wars bei jedem Zähneputzen mit dabei. Superhelden im Badezimmer sind unschlagbar. 


Unser Tipp: Machen Sie das gemeinsame Zähneputzen am Morgen und am Abend zum Familienritual. Wer sagt, dass man nicht auch hierbei etwas herumalbern darf? Viele Eltern schwören währenddessen auf sogenannte Zahnputzlieder oder Geschichten. Sie machen die Pflege der bleibenden Zähne zum lustigen kleinen Spiel.

Kein versteckter Zucker

Neben der richtigen Pflege spielt natürlich auch die Ernährung eine wichtige Rolle. Wichtig ist, dass Kinder keinen versteckten Zucker zu sich nehmen und ausreichend trinken. Dadurch wird der Mundraum neutralisiert. Ein Zahnpflegekaugummi ist aber erstmal nichts für kleinere Kinder – die können sich daran schnell verschlucken. Erst ab etwa sechs bis sieben Jahren können die Kleinen mit Kaugummis umgehen – am besten gleich nur die zuckerfreie Variante wählen. 

Kinder sind zunächst motorisch nicht in der Lage, sich ganz allein optimal die Zähne zu putzen. Daher empfehlen viele Zahnärzte, sie etwa bis zum achten Lebensjahr dabei zu unterstützen und nochmal nachzuputzen. Dabei nie vergessen: Immer sanft in kreisenden Bewegungen putzen vom Zahnfleisch weg und immer in dieser Reihenfolge: 

  1. Kauflächen

  2. Zahnaußenseite

  3. Innenseite der Zähne

Wichtig ist auch: Bitte nie die Zähne unmittelbar nach dem Verzehr von säurehaltigem Obst oder Getränken putzen, da Säure den Zahnschmelz aufweicht und daher der natürliche Schutz der Zähne nicht so gut funktioniert. Lieber nach dem Essen und Trinken erstmal etwas Wasser trinken und eine halbe Stunde warten.

 
1 https://www.kzbv.de/das-natuerliche-gebiss.45.de.html

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