Nachhaltigkeit im Haushalt – 10 clevere Alternativen

Nachhaltigkeit im Haushalt – 10 clevere Alternativen

0
Schon kleine Veränderungen in den eigenen vier Wänden können Großes für die Umwelt bewirken: Entdecken Sie jetzt unsere Tipps!

Nachhaltigkeit im Haushalt – Alternative 1: Snack- und Umweltschützer
Nachhaltigkeit im Haushalt – Alternative 2: „Ein bisschen Glas muss rein!“
Nachhaltigkeit im Haushalt – Alternative 3: Frischhaltefolie 2.0
Nachhaltigkeit im Haushalt – Alternative 4: Mülltüten sind (nicht) für die Tonne
Nachhaltigkeit im Haushalt – Alternative 5: Innovationen statt olle Kamellen
Nachhaltigkeit im Haushalt – Alternative 6: Ein umweltfreundlicherer Morgen
Nachhaltigkeit im Haushalt – Alternative 7: Keep on rollin‘, baby!
Nachhaltigkeit im Haushalt – Alternative 8: Etwas zum Abschminken
Nachhaltigkeit im Haushalt – Alternative 9: Neues für die Lauscherchen
Nachhaltigkeit im Haushalt – Alternative 10: Alles außer Alu

Wer sich vorgenommen hat, nachhaltiger zu leben, wird überrascht sein, wie schnell und einfach sich das manchmal schon im eigenen Haushalt umsetzen lässt. Hier verraten wir Ihnen, was Sie über den Verzicht auf Plastikstrohalme und To-go-Becher hinaus tun können, um ihren eigenen kleinen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz zu leisten.

Nachhaltigkeit im Haushalt – Alternative 1: Snack- und Umweltschützer

Wenn Sie statt Butterbrotpapier eine Box für Ihr Pausensandwich oder das Ihrer Kinder verwenden möchten, sparen Sie Verpackungsmüll und das ist super! Noch besser ist es, wenn Sie beim nächsten Kauf von der gängigen Plastikversion auf eine nachhaltige Brotdose umsteigen. Plastikboxen sind zwar günstig und schön leicht, ihre Produktion geht aber zulasten der Erdölreserven.

Viele Hersteller bieten daher (auch kindgerechte) Behälter aus nachwachsenden Rohstoffen wie Weizen oder Holz an. Erwachsene dürfen sich über stylishe Varianten aus Edelstahl, Keramik oder Glas freuen. Alternativ gibt es Lunchbags aus Stoff, Bienenwachstüchern oder Papier. Natürlich müssen Sie Ihre alten Kunststoffdosen jetzt nicht wegwerfen, im Gegenteil: Verwenden Sie sie, so lange es geht – auch das entlastet die Umwelt.

Nachhaltigkeit im Haushalt – Alternative 2: „Ein bisschen Glas muss rein!“

Einfrieren ohne Plastik? Kein Problem! Gemüse, Obst, Suppen und Co. lassen sich auch ohne Gefrierbeutel ganz einfach im Tiefkühlfach verstauen. Verwenden Sie dazu Schraub- beziehungsweise Sturzgläser. Um Glasbruch zu vermeiden, schneiden Sie Lebensmittel schön klein und schichten Sie das Ganze luftig und möglichst trocken auf. Flüssigkeiten sollten nicht bis zum Rand eingefüllt werden.

Nachhaltigkeit im Haushalt – Alternative 3: Frischhaltefolie 2.0

Wer Lebensmittelverschwendung vermeiden möchte, hält übrig gebliebene Lebensmittel so gut es geht frisch. Um Plastikmüll zu vermeiden, gibt es seit einiger Zeit sogar nachhaltige Frischhaltefolie aus Bienenwachs zu kaufen, die nicht nur abwaschbar ist, sondern in den meisten Fällen auch toll aussieht. Es soll noch umweltfreundlicher werden? Unser Tipp: Machen Sie Ihre Bienenwachstücher aus hübschen Baumwollstoffresten und alten Kerzen ganz einfach selbst.

Frau hantiert mit Küchenkräuter

Nachhaltigkeit im Haushalt – Alternative 4: Mülltüten sind (nicht) für die Tonne

Plastikmülltüten lassen sich eigentlich einfach ersetzen. Die meisten modernen Mülleimer für Küche und Bad kommen mit einem herausnehmbaren Extra-Eimerchen, das Sie nach der Leerung auswaschen können. Trockener Müll wird darin plastikfrei untergebracht. Auch für den Bio-Müll gibt es Lösungen: Tüten aus biologisch abbaubaren Materialien oder zwei bis drei Lagen trichterförmig gefaltetes Zeitungspapier.

Nachhaltigkeit im Haushalt – Alternative 5: Innovationen statt olle Kamellen

Natürlich reichen Zeit und Lust nicht immer aus, um umweltbewusstere Alternativen für den alltäglichen Gebrauch selbst herzustellen. Hier lohnt es sich, beim Einkaufen einmal genau hinzuschauen: Viele Hersteller überarbeiten ihr bisheriges Angebot im Sinne des Nachhaltigkeitsanspruchs ihrer Kunden und bieten Lösungen an.

Auch durch eine andere Beschaffenheit der Produkte selbst, lassen sich Ressourcen sparen: Spülschäume mit Dosierpumpe wie der Fairy Spülschaum sind weitaus ergiebiger als herkömmliches Spülmittel und halten somit auch länger.

Nachhaltigkeit im Haushalt – Alternative 6: Ein umweltfreundlicherer Morgen

Sie haben wegen Ihrer Kapselkaffeemaschine und dem dadurch entstehenden Müll irgendwie ein schlechtes Gewissen? So sollte kein Tag beginnen. Möglicherweise findet sich im Internet die Lösung. Verschiedene Anbieter haben wiederbefüllbare Kaffeekapseln für verschiedenste Maschinenmodelle im Angebot. Vielleicht ist ja auch etwas für Sie dabei. Wer nachhaltige Alternativen zu handelsüblichen Kaffeefiltern sucht, steigt auf moderne Edelstahl- oder Stoffvarianten um.

Nachhaltigkeit im Haushalt – Alternative 7: Keep on rollin‘, baby!

Viele kommen nicht ohne sie aus: die Küchenrolle. Als praktisches Helferlein ist sie stets griffbereit – leider aber auch ein großer Müllfaktor. Wenn Sie das stört, ändern Sie etwas: Verbinden Sie mehrere quadratische Baumwolltücher durch Druckknöpfe aus der Kurzwarenabteilung miteinander und wickeln Sie diese um dem Küchenrollenständer – fertig. Dieses nachhaltige „Küchenpapier“ lässt sich ebenso einfach abtrennen wie die gängige Variante, wandert aber nach dem Gebrauch in die Waschmaschine und kann immer wieder verwendet werden! Wer mag, sucht sich einen besonders schönen Stoff dafür aus, da freut sich auch das Auge.

Nachhaltigkeit im Haushalt – Alternative 8: Etwas zum Abschminken

Waschbare Abschminkpads sind im Kommen und tolle, nachhaltige Alternativen zu herkömmlichen Wattepads, die nach einmaligem Gebrauch im Müll landen. Die kleinen, runden Baumwolltücher gibt es inzwischen in fast jeder Drogerie und auch in größeren Supermärkten. Wer sich waschbare Abschminkpads selber machen möchte, schneidet sowohl einen alten Waschlappen als auch einen feineren Baumwollstoff kreisförmig zu und näht beide Teile „Rücken an Rücken“ zusammen. So beginnt die Nachhaltigkeit im Haushalt schon bei der abendlichen Make-up-Entfernung.

Wattepads

Nachhaltigkeit im Haushalt – Alternative 9: Neues für die Lauscherchen

Wattestäbchen für die Ohren? Für viele ein ganz klarer Standard in Sachen Hygieneroutine. Inzwischen bieten viele Hersteller „Öko“- Varianten aus Papier und Bio-Baumwolle an, jedoch gibt es auch hier noch nachhaltigere Möglichkeiten. Ganz ohne wertvolle Rohstoffe, die nach dem Gebrauch weggeworfen werden müssen. In Apotheken erhalten Sie zum Beispiel wiederverwendbare Ohrenreiniger aus Edelstahl, im Bioladen gibt’s Versionen aus Bambus.

Übrigens raten viele Hals-Nasen-Ohren-Ärzte von der Ohrenreinigung mit Wattestäbchen ab, denn das Ohrenschmalz wandert dabei manchmal nur noch tiefer in den Gehörgang. Tatsächlich reinigt sich das Ohr in der Regel von selbst, ein Waschlappen mit lauwarmem Wasser zur Unterstützung genügt meistens schon.

Nachhaltigkeit im Haushalt – Alternative 10: Alles außer Alu

Da die Nutzungsdauer von Alufolie in keinem Verhältnis zu dem hohen Ressourcenverbrauch steht, der für ihre Herstellung vonnöten ist, lohnt es sich, nachhaltige Alternativen in Betracht zu ziehen. Zum Abdecken von Essensresten können Sie einfach Teller, Bienenwachstücher oder auch Glasglocken verwenden. Und auch beim Grillen lässt sich Aluminium vermeiden: Grillschalen aus Edelstahl oder auch aus Gemüseblättern (Bananen- oder Maisblätter) eignen sich ebenso gut fürs sommerliche Brutzeln.

 

In article banner will be displayed here

 

Wie lauten Ihre Tipps für mehr Nachhaltigkeit im Haushalt? Verraten Sie sie uns gern unter diesem Artikel.

0
Product-Test-Tile-Desktop-Img Product-Test-Tile-Mobile-Img

Mehr erfahren

Jetzt noch mehr Themengebiete entdecken

Jetzt entdecken

Verfassen Sie einen Kommentar:

Cookie-Zustimmung